Nach verpasstem Drittliga-Aufstieg - BFC Dynamo trennt sich von Trainer Christian Benbennek

Di 07.06.22 | 15:54 Uhr
  6
Beim BFC Dynamo entlassen: Trainer Christian Benbennek. / imago images/osnapix
Bild: imago images/osnapix

Fußball-Regionalligist BFC Dynamo wird ohne Trainer Christian Benbennek in die neue Spielzeit gehen. Der Meister der abgelaufenen Saison in der Regionalliga Nordost verkündete am Dienstag, dass der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem 49-Jährigen nicht verlängert wird.

"Trainer Christian Benbennek war es in dieser Saison gelungen, eine erfolgreiche Mannschaft zu formen, jedoch wurde in den letzten Wochen eine Stagnation der Entwicklung sichtbar", hieß es in einer Pressemitteilung, die der Verein am Dienstag veröffentlichte. Benbennek hatte die Berliner auf Platz eins in der Regionalliga geführt. In den Aufstiegsspielen um die dritte Liga war er mit dem BFC anschließend allerdings am VfB Oldenburg gescheitert.

Großteil der Mannschaft soll bleiben

Nach dem 2:1-Sieg im Rückspiel, der knapp nicht zum Sprung in den Profifußball reichte, war Benbennek selbst noch von einem Verbleib beim BFC Dynamo ausgegangen. So hätte es gute Gespräche mit den BFC-Verantwortlichen hinsichtlich eines Verbleibs gegeben, so der Trainer. Auch deshalb kommt die Trennung von Benbennek durchaus überraschend.

Benbenneks Schützlinge aus der vergangenen Saison will der BFC hingegen größtenteils zusammenhalten. So erklärte der BFC ebenfalls am Dienstag, man wolle "mit dem Großteil der Mannschaft die bestehenden Verträge verlängern". Über den Sommer soll Benbenneks noch unbekannter Nachfolger die Saisonvorbereitung dann nutzen, um neue Impulse zu setzen. Der Fokus liege laut dem BFC hierbei "auf der Weiterentwicklung der Mannschaft, der Flexibilisierung im taktischen Bereich, sowie der Integration neuer Spieler."

Benbennek stand über die vergangenen drei Spielzeiten für insgesamt 87 Partien an der BFC-Seitenlinie und fuhr dabei 50 Siege bei 17 Unentschieden und 20 Niederlagen ein.

Sendung: rbb24 Inforadio, 07.06.2022, 16:15 Uhr

6 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 6.

    Der souveräne Staffelsieger schmeisst den Trainer raus. Das lässt für die neue Spielzeit nichts Gutes hoffen.

  2. 5.

    Hallo alter Unioner. Die Entscheidung verstehe ich auch nicht. Souverän mit 6 Punkten Meister geworden. Bester Sturm, beste Abwehr. Klar, es war am Schluss teilweise zäh . Aber diese Mammutsaison mit 38 Spieltagen und ein Altersdurchschnitt von etwa 30 . Irgendwann ist die Luft raus. Da kann auch der Trainer nichts für. Beck hat sich ja schon etwas heftig geäußert. Mal sehen wie der Umbruch jetzt wird. Lok und Energie werden schon jetzt frohlocken. Gruß an die Alte Försterei. Sport frei.

  3. 4.

    Schlechte Entscheidung! Der Coach hat einen Superjob gemacht, die Mannschaft, durch alle Höhen u. Tiefen, zum Meistertitel geführt.... Auch war er bei den Fans sehr beliebt. Vielleicht holt man ihn ja zurück, wenn es mit dem Nachfolger nicht läuft?!

  4. 3.

    Ohne groß Einblick zu haben, aber diese Entscheidung finde ich doch etwas seltsam. Die Saison ist gelaufen und der Trainer hat die Mannschaft souverän zum Titel geführt. Dass die Reli dann nicht gewonnen wurde, kann man m. E. kaum mit einer "Stagnation der Mannschaft" begründen.

    Eine solche Begründung wird eigentlich eher angewandt, wenn dem Verein im letzten Viertel der Meisterschaft das Verfehlen seiner anvisierten Ziele droht, und ein neuer Trainer nochmal Power bringen soll. Aber nuja, ist nicht mein Bier.

  5. 2.

    Kann nur sagen, schade. Er war für den BFC ein grosser glücksfall. Er hat die Mannschaft geformt und zum Erfolg geführt. Einfach nur Danke !!!!!!!!

  6. 1.

    Ich kann nur sagen: Schade. Alles Gute für die Zukunft.

Nächster Artikel