Sexualisierung und Singlebörse - Belästigung von Frauen im Fitnessstudio: Ist "Ladies Only" die Lösung?

Fr. 06.06.25 | 06:12 Uhr | Von Antonia Hennigs
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Eine Frau macht Karfttraining im Fitnessstudio (Symbolbild). / imago images/Shotshop
Bild: imago images/Shotshop

Immer mehr Frauen trainieren regelmäßig im Fitnessstudio. Ein männerdominierter Ort bleibt das Gym aber weiterhin. Über sexualisierte Übungen, Tabu-Bereiche - und die Frage: Können abgetrennte Bereiche das Problem lösen? Von Antonia Hennigs

Ein dunkelhaariger Mann im grünen Kapuzen-Pullover und kleinem Mikrofon in der Hand sitzt an seinem Schreibtisch. Er spricht in die Kamera und erklärt: "In diesem Video erfährst Du, wie Du die hübsche Frau im Fitnessstudio ansprechen kannst, ohne dabei creepy rüberzukommen." 17 Minuten lang geht sie: die "Schritt für Schritt Anleitung - Frauen im Fitness-Studio kennenlernen" von "DonJon verfuehrt".

Ein sogenannter Pick-Up-Artist, der detailliert erklärt, wie Männer auf Frauen zugehen sollten, welche Sprüche in der Praxis "funktionieren" und was vor allem im Fitnessstudio zu beachten ist. Oberste Priorität ist hier: Bloß nicht des Studios verwiesen werden. Deshalb die Faustregel: Maximal zwei Frauen ansprechen und sich bei einer Studio-Kette anmelden, um an mehreren Standorten unterschiedliche Frauen "kennenlernen" zu können.

Grundsätzlich sei das Gym aber ein empfehlenswerter Ort, um Frauen aufzureißen, erklärt der Pick-Up-Artist in seinem Video. Warum? Für "DonJon verfuehrt" selbsterklärend: "Oftmals sind die Fitness-Tussis ein bisschen unsicherer. Die gehen ja oft ins Fitnessstudio, weil die Selbstwertprobleme haben und ein bisschen besser aussehen wollen."

Das Video ist kein Einzelfall. YouTube-Kanäle wie "Alpha Mentalität" und "Flirt Empire" liefern ähnliche "Anleitungen".

Mikrokosmos Fitnessstudio

Michelle Struwe ist Anfang 20 und trainiert im "McFIT Berlin Charlottenburg". Sie berichtet: "Man sieht einigen Typen hier an, dass sie keine Ahnung vom Trainieren haben. Die gucken nach Mädchen, die man ansprechen könnte und gehen dann direkt dahin."

McFIT - so wie die überwiegende Mehrheit der Fitnessstudio-Angebote in Deutschland - ist für Männer und Frauen ausgelegt. Weitläufige Flächen, auf denen alle Mitglieder alle Muskelgruppen trainieren können, stehen hier im Mittelpunkt. So zumindest in der Theorie. Denn Frauen fühlen sich nicht immer wohl zwischen lautem Stöhnen, aufdringlichen Blicken und viel Testosteron.

Die vermeintliche Lösung: Abgetrennte Bereiche, in die Männer keinen Zutritt haben. Hier gilt: "Ladies Only". "Ein Bereich, den man aufsuchen darf, aber nicht muss", sei grundsätzlich ein sinnvoller Ansatz, erklärt auch Tim Bindel, Professor für Sportpädagogik und Sportdidaktik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Denn auch in der Wissenschaft weiß man: "Viele Frauen lassen sich beim Sport nicht gerne beobachten."

"Es gibt bestimmte Übungen, bei denen Männer gerne glotzen"

In der Praxis sind diese Bereiche aber oft klein, eng und nur spärlich ausgestattet. "Wenn es alle Geräte im Frauenbereich gäbe, würde ich nur im Frauenbereich trainieren", sagt Loreen deutlich. Sie trainiert ebenfalls im "McFIT Berlin Charlottenburg". Der Bereich im Studio in der Tauentzienstraße biete aber kaum Auswahl. Ein ganzheitliches Training ist - erst recht zu Stoßzeiten - nicht möglich.

Der "Ladies Corner" im "McFit" in Berlin-Charlottenburg. / rbb/Antonia HennigsDer "Ladies Corner" im "McFit" in Berlin-Charlottenburg.

Cardio-Geräte bietet der Frauenbereich keine und die wenigen vorhandenen Geräte seien eigentlich immer besetzt, erzählt auch Studio-Besucherin Aideen. Kniebeugen oder beckenhebende Bewegungen an der Hip-Thrust-Maschine wolle sie aber nicht umgeben von Männern durchführen.

Sportpädagoge Bindel überrascht das nicht: "Die Muskelgruppen, die von Frauen im Fitnessstudio klassischerweise bearbeitet werden, werden stärker sexualisiert als bei Männern."

Frauenbereiche werden ausgebaut

McFIT ist Teil der RSG Group (Rainer Schaller Global Group), zu der unter anderem auch Marken wie "John Reed" und "Gold’s Gym" gehören. Der Konzern fährt aktuell eine umfangreiche Umbauoffensive der McFIT-Standorte. Nacheinander werden bestehende Studios modernisiert. Ein Hauptbestandteil dieser Modernisierung: die "Ladies Only"-Bereiche.

"Wir haben strategisch entschieden, die weibliche Zielgruppe weiter auszubauen", erklärt Sascha Linz, Vice President Sport & Fitness der RSG-Group. Die Ausstattung der Bereiche solle aufgestockt werden und die Flächen vergrößert, erklärt Linz. Die Begründung dafür ist primär wirtschaftlicher Natur: "Man sieht in der Fitnessbranche seit einigen Jahren einen Trend. Frauen legen einen größeren Fokus auf Gewichtstraining und trainieren deutlich muskelaffiner."

Tabu-Zone Freihantelbereich

Um das Sicherheitsgefühl von Frauen ging es bei der Entscheidung vordergründig nicht. Die Realität ist aber häufig: Vor allem der Freihantelbereich ist ein Männerort. Zwei weitere Trainierende berichten: "Ich würde voll gerne in den Freihantelbereich, aber ich traue mich da nicht hin", gibt Naemi Reinhardt zu. Und auch Karo erzählt: "Da würde ich nur mit einer zweiten, weiblichen Person hingehen. Da sind so viele Männer, da habe ich nicht das Gefühl, respektiert zu werden."

Immer Jogginghose. Ich würde mich nicht trauen, eine kurze Hose anzuziehen.

Arnela, Fitnessstudio-Besucherin

Viele Frauen haben Mechanismen entwickelt, um gaffende Blicke zu vermeiden und nicht angesprochen zu werden. Arnela, die auf der pink-gepolsterten Adduktoren-Maschine im Frauenbereich trainiert, sagt zum Beispiel: "Immer Jogginghose. Ich würde mich nicht trauen, eine kurze Hose anzuziehen." Und Naemi Reinhardt erklärt "Ich binde mir immer ein Sweatshirt um die Hüfte, wenn ich hier durchlaufe."

Michelle Struwe wiederum erzählt, dass sie Kopfhörer trägt, den Blick nach unten senkt und lächeln vermeidet. "Ich versuche, so pissig wie möglich auszusehen, dass die [Männer] keinen Bock haben, mich anzusprechen."

Wer mit männlicher Begleitung in Form von Bruder oder Freund trainieren geht, werde zudem seltener angesprochen, erzählen mehrere Frauen.

Singlebörse Fitnessstudio

Ungefragte Tipps, die Frage nach der Handynummer, Männer, die offensiv zuzwinkern: Alltag für Frauen im Fitness-Studio. Fitness-Influencerin Kim Komnenic bestätigt das: "Das sind die typischen Dinge. Da wird man von Zeit zu Zeit abgestumpfter."

Auch Johannes Kwella, selbst Fitness-Trainer, vermutet: "Ich denke schon, dass manche Männer das Studio als Singlebörse wahrnehmen." Der Gedanke dahinter: Beim Sport treffe man auf Personen, die das gleiche Hobby haben.

Aber auch Belästigung und grenzüberschreitendes Verhalten gehören zur Realität. Kwella berichtet von einer Freundin, der schon mehrfach zwischen die Beine gegriffen wurde. Auch ein "Klaps auf den Po" komme häufig vor, berichten ihm seine Kundinnen. Kwella und auch Komnenic, die ebenfalls als Fitness-Coach arbeitet, erzählen daher von großem Interesse ihrer Kundinnen an Trainingsplänen für zu Hause. Mit einem Home-Workout setzt man sich diesem Risiko nicht aus.

Schulungen, Maßnahmen, Hausverbote

Die Schulung der Mitarbeiter bei McFit zu Beginn ihrer Tätigkeit umfasst auch das Thema Belästigung im Studio. Sollte es zu solchen Vorfällen kommen, "findet zunächst ein klärendes Gespräch zwischen den beteiligten Personen und der Studioleitung statt", erklärt eine Sprecherin der RSG Group.

"Bei Grenzüberschreitungen greifen wir allerdings direkt zu weiterführenden Maßnahmen, wie etwa einem sofort ausgesprochenen Hausverbot", erklärt sie weiter. Studio-Besucherin Michelle Struwe bestätigt, dass das bei einer ihr wiederfahrenen Situation, die sie meldete, auch genauso passiert sei. Laut der RSG Group handele es sich insgesamt aber um Einzelfälle.

Trainieren nur unter Frauen: ein teurer(er) Spaß

Und was ist mit reinen Frauen-Studios? Es gibt sie natürlich, sowohl von Studio-Ketten als auch einzeln geführt. Ob ein solches Studio für die eher jungen Frauen bei McFIT in Frage kommen würde? Grundsätzlich ja, bestätigen sie, aber einen viel längeren Fahrtweg wollten sie dafür nicht in Kauf nehmen. Vor allem sei es aber eine Preisfrage. "Die sind meistens ein bisschen teurer, deswegen war das für mich keine Option", gibt Naemi Reinhardt zu.

Dass Frauen nach ihrem Interesse handeln können, kostet im Durchschnitt mehr Geld.

Tim Bindel, Professor für Sportpädagogik und Sportdidaktik

Und tatsächlich: McFIT berechnet 29,90 Euro im Monat, Superfit 26,90 Euro und FitX 29 Euro - alle drei sind gemischte Studios. Zum Vergleich: Das günstigste Angebot bei Mrs. Sporty liegt bei 45 Euro im Monat, die Lady Company berechnet 34,90 Euro monatlich und Pink Frauen Fitness 39,90 Euro. Tim Bindel von der Universität Mainz überrascht das nicht: "Dass Frauen nach ihrem Interesse handeln können, kostet im Durchschnitt mehr Geld."

Wo stehen welche Geräte?

Raumkonzepte, die Frauen schützen anstatt "auszuliefern", sind in gemischten Studios daher essenziell. Dabei geht es um die Platzierung von Geräten vor Wänden und Fenstern, um Laufwege im Studio und darum, in welche Richtung gewisse Geräte ausgerichtet sind. "Das ist gängige Praxis und sind Dinge, auf die wir stark achten", bestätigt Sascha Linz von der RSG Group.

Bei der Modernisierung der Studios sollen die Frauenbereiche teilweise auf bis zu 300 Quadratmeter vergrößert werden. Auch ein direkter Zugang von der Frauen-Umkleide soll - wenn möglich - realisiert werden. Einen konkreten Zeitpunkt für die Modernisierung der Berliner Standorte gebe es aber noch nicht.

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Beitrag von Antonia Hennigs

26 Kommentare

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  1. 25.

    "Mädels macht euch stark" Wohl ehr nicht, der abgetrennte Bereich ist erstmal die bessere Lösung.
    "Stellt euch auf Augenhöhe" Solche Typen belästigen nicht nur, sondern sind oft auch aggressiv. Vorallem wenn da einer ist, der wesentlich stärker ist, bringt die Augenhöhe nicht viel.

  2. 23.

    Nachtrag: Ich glaube nicht, dass nur der Mitgliedsbeitrag entscheidend ist für die Mitgliedschaft in einem Fitness Studio allgemein oder speziell für Frauen. Wer vernünftige Geräte haben will, die nicht nur für junge Leute sind sondern auch von älteren genutzt werden können und die nicht nur an Mucki Bude erinnern, entscheidet sich daher vielleicht eher für eine teurere Variante

  3. 22.

    Ich finde es falsch, sich als Frau klein zu machen.
    Ob Extra Bahn-Abteile oder Extra-Trainingsräume, es mag angenehmer sein, ist aber gesellschaftlich der falsche Weg. Falsches Verhalten muss öffentlich gemacht und gemaßregelt werden. Der Fehler liegt ja nicht bei Frauen, sondern einer falschen Sozialisierung von Männern.
    Gegen Pick-up-Artist (ein Euphemismus für gefühlose Narzisten) helfen extra Räume sowieso nicht, da ihr Verhalten betrügerische ist.

  4. 21.

    Die Herangehensweise sollte nicht die sein, dass die Frauen sich schützen müssen, SONDERN die Männer, die Frauen in Fitnessstudios belästigen und ein unangenehmes Gefühl geben, sollten ganz klar von dem Personal dort verwarnt werden und bei Wiederholung ein Hausverbot erhalten! Es kann doch nicht sein, dass Frauen sich immer mehr zurückziehen, weil es Männer gibt, die sich unmöglich benehmen!!

  5. 20.

    Ich gehe seit 35 Jahre in Berliner Sportstudios / das Klientel ist sehr vielfältig
    Von was hier berichtet wird habe ich nie so gesehen oder wahrgenommen - es sind Einzelfälle 0,01% seit 10 Jahre trainiere ich bei FitX jedes Studio in Berlin hat ein Lady Gym und es trainieren auch sehr viele Frauen im gemischten Freihantelbereich - von meiner Wahrnehmung funktioniert der Mix super und viele Junx sind mehr mit sich beschäftigt und dem Spiegel - sollte es Probleme geben ist immer ein Trainer vor Ort im FitX der kontaktiert werden kann

  6. 19.

    "daß ich die Männer nur zu gut kenne, die wollen immer nur "das Eine"."
    Stimmt nicht. Ich will auch das andere! ;-)
    Scherz beiseite... Was hier im Artikel geschilderte wird mit diesem Pick-Up-Artist (wieder was gelernt ;-) ist leider auch Ausdruck des Zeitgeistes: Sich selber auf Kosten anderer in den Vordergrund zu setzen. Früher gingen Männer in die Muckibude, um sich selber vor der Spiegelwand zu bewundern. Ich selber habe schon erlebt, dass ein jungscher Typ heimlich mit dem Smarphone bei Oberschenkelübungen einer Frau in den Schritt gefilmt hat. Andere Frauen haben das wohl mitbekommen und dann aber auch mit sehr lauter Stimme dem Typen die Meinung gegeigt. Der Kopf wurde rot und er war nie wieder gesehen. Vielleicht hilft das ja, kräftig und laut solchen Männern eine Abfuhr zu erteilen.

  7. 18.

    Als Transfrau kann ich sagen, daß ich die Männer nur zu gut kenne, die wollen immer nur "das Eine". Wir Frauen müssen solidarisch zusammenhalten und uns wehren, wenn wir mal wieder von den Kerlen bei unseren Dehn- und Spreizübungen mit den Augen ausgezogen werden.

  8. 16.

    Falscher Ansatz. So wie Sie es beschreiben (aber wohl/sicher nicht meinen) klingt das so, als ob die Schuld bei den Frauen liegt. Aber es sind natürlich die Männer, die an sich arbeiten und Respekt zeigen sollten.
    Wobei in dieser Umgebung ein bestimmter Typ Mann/Verhalten in größerer Zahl anzutreffen ist als in der, nennen wir es: normalen Realität. Was auch nichts entschuldigt.

  9. 15.

    Frauen können für sich selbst antworten, die brauchen keine selbsternannten Frauenbeschützer.

  10. 14.

    Das ist mal ein interessanter Artikel. Als ich noch ins Studio ging war ich noch wegen des Trainings dort. Es ist schon erschütternd wie manche so drauf sind und was online alles verfügbar ist.
    Den Blickwinkel der Frauen und Männern aufzuzeigen finde ich gut. Vor allem auch uns naiven die nicht erwarten das es solche Typen gibt.

    Egal ob Männer die Frauen oder Frauen die Männer nicht korrekt behandeln. Berichte die das beleuchten wünsche ich mir viel öfter.

  11. 13.

    Ich trainiere seit mehreren Jahren in einem Fitnesstudio. Blöd angemacht oder gar begrapscht wurde ich noch nie. Einen abgetrennten Frauenbereich gibt es nicht, den halte ich auch nicht für nötig. Sollte es zu blöden Sprüchen kommen: Ohren auf Durchzug stellen, ignorieren hat bei mir noch imer geholfen. Grapschen sollte sofort gemeldet werden. Mädels, ihr trainiert dort Eure Muskeln, also zeigt auch, dass ihr stark seid! Die Anmachertypen suchen selbstunsichere Frauen - also zeigt, dass ihr die Falschen für solche Typen seid! Kopf hoch, nicht verstecken! Übrigens: früh um sechs seid ihr fast allein im Studio, da schlafen die Machos noch...

  12. 12.

    Das Superfit Steglitz hat auch einen Extra- Frauenbereich, mit allen Möglichkeien wie Cardio, Kurse, Gewicht etc., ich nutze je nach Bedarf oder wo was frei ist, beide Bereiche. Ich finde außerdem, es kommt darauf an, WIE die Kontaktaufnahme seitens der Männer abläuft, das kann doof und anbaggerig sein oder auch ganz freundlich und charmant. Wenn jetzt jeder Mann denkt, auweia, bloß nie nicht ne Frau im Gym ansprechen, fände ich das übertrieben.

  13. 11.

    Es reicht nicht, wenn nur wir Frauen uns stark machen, wir brauchen eure Solidarität. Diese Typen nehmen Männer deutlich ernster und wollen von ihnen bewundert werden. Zeigt auch ihr ihnen, dass so ein Verhalten keine Bewunderung findet. Noch braucht es leider Frauenbereiche, leider. Übrigens finde ich es toll, wenn Leute sich beim Sport kennen lernen können, aber selbstbestimmt für alle Beteiligten

  14. 10.

    Es gibt bereits einen abgetrennten Raum für Leute, die andere belästigen: vor der Tür.

  15. 9.

    Das eigentliche Problem wird hier vollkommen ignoriert, sondern eher verschlimmert. Es werden gesonderte Bereiche geschaffen, die notwendig werden, weil noch immer keine Akzeptanz auf Augenhöhe stattfindet.
    Zu jedem Vertragsabschluss sollte ein Aufklärungsgespräch und Regeln geben, die deutlich vermittelt werden.
    Mädels macht euch stark, senkt nicht den Kopf und verkriecht euch. Stellt euch auf Augenhöhe, andernfalls wird sich nie etwas ändern. Das Aufsplitten von Bereichen und Geräten führt auch nur wieder zu Frust über deren Verfügbarkeit und Platzbedarf.

    Und lieber RBB, Frauenstudios sind nicht teurer weil es Frauenstudios sind, sondern weil die Kundenbreite einfach nicht gegeben ist. Die Finanzierung der Studios steht und fällt mit der Anzahl der Mitglieder. Die großen Ketten können solche Preise bieten, weil die Bandbreite dort auch trainiert.

  16. 8.

    An alle Frauen, die überlegen, sich in einem Fitnessstudio anzumelden und durch so einen Artikel abgeschreckt werden: mir ist so etwas noch nie passiert, auch die hier beschriebene Stimmung kann ich nicht bestätigen Ich trainieren bei einer "Billigkette" im Wedding und für die Frauen, die nicht zwischen Männern trainieren möchten, gäbe es sogar auch einen eigenen Ladies-Bereich. Bestimmt gibt es einige, die sich hier kennenlerenen bzw zum Flirten hier sind, jedoch trifft das wohl auf alle Geschlechter zu und ist ja auch nicht schlimm.

  17. 7.

    Danke für deine Beschreibung, denn es sind nicht alle so. Uns Frauen würde es helfen, wenn andere Männer ihre Geschlechtsgenossen auf ihr Verhalten ansprechen. Braucht Mut, aber wir schaffen das nicht alleine. Daher meinen Bitte an alle Männer, die keine A*** sind: sagt den Pick-Up-Typen, das ihr deren Verhalten scheiße findet und lasst solche Kommentare auch im Freundeskreis nicht durchgehen. Danke <3

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