Collage: Neben Christian Beck ist ein Foto des 1. FC Union Berlin dargestellt (Bild: imago images/Huebner/Taegner)
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Vor dem Hauptstadtduell in der Bundesliga - 5 Gründe, warum Union das Derby gewinnt

Am Samstag kommt es zum ersten Mal zum Duell von Union Berlin gegen Hertha BSC in der Fußball-Bundesliga. Für Christian Beeck, der die eiserne Seite im inforadio-Podcast "Hauptstadtderby" übernommen hat, steht der Sieger jetzt schon fest. Von Christian Beeck

1. Wir haben das wesentlich bessere Stadion

Wir Unioner haben immer pünktlich unsere Pacht bezahlt und mussten uns nicht die Miete schenken lassen. Hinzu kommt, dass das Stadion An der Alten Försterei wesentlich lauter und restlos ausverkauft ist bei jedem Heimspiel bisher in der Bundesliga.

Das Bier schmeckt besser und grundsätzlich herrscht eine authentische Fußballatmosphäre im Gegensatz zu diesem Leichtathletik-Stadion in Charlottenburg. Außerdem können ja nur 2.500 Herthaner kommen und die müssen dann in diesem engen Stadion bei uns 105 Minuten volle Dröhnung Gesang über sich ergehen lassen. Wir trällern ja mittlerweile durch, geben auch während der Halbzeitpause keine Ruhe.

2. Wir haben die wesentlich bessere Hymne

Der 1. FC Union Berlin besitzt die wesentlich bessere Vereinshymne. Nina Hagen hat sie eigens entwickelt und komponiert. Und unser Lied ist ja wohl spannender und interessanter als das Stadionlied von Frank Zander.  

3. Zweikampfstärke bewiesen

In den letzten drei Spielen hat Union Berlin eine Zweikampfstärke bewiesen, die Hertha am Samstag ab 18:30 Uhr aber so was von zu spüren bekommen wird. Dadurch haben die nicht die Spur einer Chance gegen uns und werden wohl kaum ihr holpriges Offensivspiel aufziehen können.

Wir haben in der Münchener Arena mit einem herausragenden Spiel unsere Wettbewerbsfähigkeit nachgewiesen. Zu Hause gegen Freiburg und auswärts bei denen im Pokal mit einer intensiven Zweikampfführung, hoher Laufbereitschaft und einem guten taktischen System den Gegner beeindruckt. Außerdem sind wir mit sieben Punkten voll im Soll.  

4. Axel Kruse liegt schweigend sechs Wochen im Bett

Außerdem hat mein Kollege im Podcast "Hauptstadtderby", Axel Kruse, versprochen, dass er sechs Wochen schweigend im Bett liegen wird, wenn Hertha verliert und Union gewinnt. Allein deswegen wird Union gewinnen, dass Axel sich auch mal schön erholen kann und ausschläft die ganze Zeit bis Weihnachten.

5. Nach dem Sieg sechs Monate strahlende Gesichter in Köpenick

Bitte, bitte lasst uns nach dem Derby sechs Monate lang strahlend durch Berlin laufen. Und vor allem, lasst uns alle das Derby zu einem Fußballfest machen. Rivalität ja, Gewalt nein. Seid fair, sauber und korrekt. Jeder soll mit viel Inspiration, mit Kreativität den anderen auf die Schippe nehmen dürfen, auch mit Gesängen und Choreografien. Das muss und wird ein richtig geiles Fußballfest für die Stadt - auch und gerade, weil Union ja gewinnt.

Sendung: Inforadio Hauptstadtderby LIVE, 02.11.2019, 18.04 Uhr

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