Lisa-Marie Kwayie bei den "Finals". / imago-images/BEAUTIFUL SPORTS
Video: rbb24 | 04.08.2019 | Birgit Hofmann | Bild: imago-images/BEAUTIFUL SPORTS

Leichtathletik bei den "Finals" - Kwayie sprintet über 200 Meter auf Platz zwei

Lisa-Marie Kwayie ist zum Abschluss der Leichtathletik-Wettbewerbe bei den "Finals" deutsche Vizemeisterin geworden. Über 200 Meter rannte nur Tatjana Pinto schneller. Und die Silbermedaille war für die Berlinerin nicht der einzige Grund zur Freude.

Lisa-Marie Kwayie strahlte. Umarmte ihre Konkurrentinnen und knuddelte das Maskottchen. Tatjana Pinto hatte sie auf der Zielgeraden des 200-Meter-Laufes zwar davonziehen lassen müssen. Aber die Neuköllnerin holte am Sonntag Silber bei den deutschen Meisterschaften.

Und das in 22,89 Sekunden. Es waren Zahlen mit besonderer Bedeutung - denn die Zeit von unter 23 Sekunden reicht, um bei den Weltmeisterschaften im Herbst in Doha dabei zu sein. "Lisa-Marie Kwayie läuft WM-Norm", schallte aus den Stadionboxen. Schon am Vortag hatte sie bei ihrem vierten Platz über 100 Meter auch die geforderte Marke über die kürzere Strecke unterboten.

Potsdamerin Pudenz gewinnt mit persönlicher Bestleistung im Diskus

Im Diskuswerfen der Frauen triumphierte Kristin Pudenz aus Potsdam. Die 26-Jährige, die für den SC Potsdam startet, setzte sich im Olympiastadion mit persönlicher Bestleistung von 64,37 Metern vor der Vize-Europameisterin Nadine Müller durch.

Im Hammerwurf durfte sich Charlene Woitha über einen Heimsieg freuen. Die 25-Jährige siegte im Olympiastadion mit einer Weite von 67,57 Metern und beerbt damit die zweifache deutsche Meisterin Kathrin Klaas, die ihre Karriere im vergangenen Jahr beendete.

Im Speerwerfen verpasste der Potsdamer Bernhard Seifert - einer der Aufsteiger der bisherigen Saison - hingegen in der starken Konkurrenz eine Medaille. In keiner Disziplin ist in Deutschland die Leistungsdichte derzeit so hoch. Den Wettkampf entschied Andreas Hofmann für sich. Der Vize-Europameister und Titelverteidiger kam mit einer Steigerung im letzten Versuch auf 87,07 Meter, damit lag er vor Julian Weber (86,60) und Thomas Röhler (82,70).

Sendung: rbb UM6, 04.08.2019, 18 Uhr  

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Das könnte Sie auch interessieren

Hier suppt nichts durch (Quelle: Marcus Behrendt)
Marcus Behrendt

Adventskalender 2019 - 14. Tür: Hier suppt nichts durch

Diese Brandenburger Erfindung gehört derzeit zu den wohl am meisten gehassten Umweltsünden. Schon allein bei seiner Erwähnung häuft man eine Tonne CO2 auf seinem persönlichen Umweltkonto an. Dabei war es so sauber gestartet.