Bahnradfahrer Theo Reinhardt in einem Rennen. Quelle: imago/Mario Stiehl
Bild: imago/Mario Stiehl

Bahnrad bei den "Finals" - Berliner Theo Reinhardt feiert zweiten Meistertitel

Es läuft gut für Theo Reinhardt bei den deutschen Bahnrad-Meisterschaften: Der Berliner hat im Zweier-Mannschaftsfahren seinen zweiten Titel bei den Wettbewerben gewonnen, die im Rahmen der "Finals" stattfinden. Und das mit einem ungewohnten Partner an der Seite. 

Der Berliner Theo Reinhardt hat bei den deutschen Bahnrad-Meisterschaften seinen zweiten Titel gewonnen. Der 28-Jährige siegte am Freitagabend im Velodrom im Zweier-Mannschaftsfahren mit 41 Punkten. Die Titelkämpfe werden im Rahmen der "Finals" ausgetragen.

Ungewohnter Partner

Der Triumph gelang dem zweimaligen Weltmeister mit einem ungewohnten Partner an seiner Seite. Da Roger Kluge, für gewöhnlich Reinhardts Mitfahrer, nach der Tour de France derzeit eine Wettkampfpause einlegt, bildete der Berliner ein Duo mit Maximilian Beyer. "Ich hatte ziemlich schwere Beine, aber wir haben ein geiles Rennen gezeigt. Max ist superstark gefahren", sagte Reinhardt. Und Beyer gab das Lob zurück: "Ich war sehr nervös und habe von Theos Erfahrungen profitiert."

Auf Platz zwei beendete ein Team aus Berlin und Brandenburg den Wettkampf. Moritz Malcharek (Zepernick) und Sebastian Schmiedel (Berlin) landeten mit 39 Punkten vor Moritz Augenstein und Achim Burkart (Ellmendingen/Oberhausen) auf dem dritten Rang.

Auch Hinze holt ihr zweites Gold

Es war bereits der zweite Titel für Reinhardt bei diesen Meisterschaften. Am Donnerstagabend hatte er das Punktefahren gewonnen - und sich danach sehr zufrieden gezeigt: "Das hat Spaß gemacht. Es war ein schnelles Rennen, ich musste viel arbeiten." Mit 97 Punkten setzte er sich knapp vor Achim Burkhart (Oberhausen/96) durch. Den dritten Platz im Velodrom belegte überraschend Martin Salmon (Dudenhofen/90).

Die Cottbuserin Emma Hinze holte ebenfalls ihre zweite Goldmedaille. Im Teamsprint der Frauen gewann sie mit Miriam Welte. Die WM-Dritten schlugen im Finale in 32,553 Sekunden Lea Sophie Friedrich/Pauline Grabosch (Dassow/Erfurt), die 33,687 Sekunden benötigten. "Wir waren schneller unterwegs als bei der WM. Es hat super harmoniert", sagte Welte, für die es der 19. nationale Titel ihrer Karriere war.

Sendung: rbb24, 02.08.2019, 21:45 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Das könnte Sie auch interessieren