Hertha-Fans feiern in einer Kneipe (Archiv). / imago images/Olaf Wagner
Bild: imago images/Olaf Wagner

Virtuell trinken und spenden - Fans wollen mit Aktion den Berliner Hertha-Kneipen helfen

Was Sie jetzt wissen müssen

Sie nennen sich "Aktion Herthakneipe" - und wollen Wirten helfen, die durch die Corona-Krise in Schieflage geraten: Die Initiative aus Fans des Berliner Bundesligisten ruft deshalb dazu auf, an jedem ausgefallenen Spieltag "virtuell" ein Bier zu trinken und den Betrag zu spenden. Das teilte sie am Samstag auf ihrer Internetseite mit [aktion-herthakneipe.de].

Gastronomen und Wirte zählten zu einer Berufsgruppe, die unter der Situation enorm litten und die eine enge Verbindung zum Fußball hätten, heißt es in dem ausführlichen Schreiben: "Als Herthafans möchten wir unser Augenmerk auf die zahlreichen Hertha-Kneipen legen. Während für die meisten von uns nur eine Leidenschaft wegfällt, fällt für sie zusätzlich noch die Existenzgrundlage weg". Es gehe neben der finanziellen Hilfe vor allem auch darum, "Solidarität zu zeigen und zusammenzustehen - als Herthafans und als Gesellschaft".

Vernetzt über Videoplattform

Für das virtuelle Biertrinken können sich die Fans zum eigentlichen Spielbeginn um 15:30 Uhr über eine Videoplattform zu vernetzen. Bei den Gesprächen soll getrunken und der Betrag an die Kneipe gespendet werden, die an dem jeweiligen Spieltag unterstützt wird.

Die Aktion beschränkt sich auf die Kneipen, in denen ein Hertha-Stammtisch stattgefunden hat. Zum Auftakt darf sich die Weddinger Gaststätte "Zum Kugelblitz" über Spenden freuen. Eigentlich wäre Hertha BSC an diesem Samstag am 28. Spieltag bei RB Leipzig angetreten.

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6 Kommentare

  1. 6.

    @David: ganz wichtig das UNVEU immer die ersten in der Reihe waren.
    Liebe Grüße nach Köpenick!
    HAHOHE!!!

  2. 5.

    Ob nun abgekupfert oder nicht...schöne Idee.

  3. 4.

    Das "virtuelle Trinken" zur Unterstützung von Fussballkneipen, gab es vor der Kneipenaktion in Köpenick, die im übrigen zeitgleich mit der Hertha Aktion stattfand respektive stattfindet und wird es von vielen Vereinen auch danach geben. Da ich beide Initiatoren, sowohl von Hertha als auch von Union kenne, kann ich Ihnen versichern, dass hier keiner irgendwas abgekupfert hat. Manchmal kommen unterschiedliche Menschen, zu unterschiedlichen Zeiten zu den gleichen Ergebnissen. Neid und Missgunst sind hier Fehl am Platz. Wir Herthaner wünschen den Union-Kneipen alles Gute und hoffen, dass sowohl diese als als auch die Hertha-Kneipen überleben. In den Farben getrennt. In der Sache vereint! Ich hoffe, das auch Sie eines Tages es schaffen, die Vereinshassbrille abzulegen Ha Ho He

  4. 3.

    Schaut zum BVB.13 Tage 130000 Euro

  5. 2.

    ... Super „kreativ“... abgekupfert aus der Försterei, aber so kennen wir den Big-City-Club..

  6. 1.

    Schöne Idee. *Daumen hoch* gleich mal gucken, was ich mir bestellte.

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