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DFB verabschiedet neue Corona-Maßnahmen - Saisonende im Fußball auch deutlich später möglich

Was Sie jetzt wissen müssen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat ein Maßnahmenpaket bekannt gegeben, wonach durch die Corona-Zwangspause in finanzielle Not geratene Vereine im Falle eines Insolvenzverfahrens zumindest in dieser Saison keinen Punktabzug fürchten müssen. Das betrifft zunächst die 3. Fußball- Liga, die Regionalligen sowie die höchsten beiden Frauenligen.

Wird das Verfahren in der kommenden Saison eröffnet, werden nur drei Punkte (zwei bei den Frauen) abgezogen. Eine ähnliche Entscheidung hatte bereits die Deutsche Fußball Liga (DFL) wegen der Corona-Krise und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen unter der Woche für den Profibereich getroffen.

Ausnahmeregelung für die kommenden 15 Monate

Zudem ist es nun möglich, aufgrund der Zwangspause das Ende der Spielzeit 2019/20 und den Beginn der Saison 2020/2021 zu verschieben. Der Grundsatz, dass ein Spieljahr zum 1. Juli eines Jahres beginnt und zum 30. Juni des folgenden Jahres endet, ist für die nächsten 15 Monate - also bis zum Ende der Saison 2020/21 - aufgehoben.

Der für die Amateure zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch sagte: "Das bedeutet, die laufende Saison kann, sofern nötig und kein Abbruch gewollt ist, in allen Spielklassen über den 30. Juni hinaus verlängert und das Spieljahr 2020/21 zu einem späteren Zeitpunkt begonnen werden oder notfalls sogar ganz oder teilweise entfallen."

Flexibilität und Erleichterung

Der für den Spielbetrieb zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth sprach nach dem Beschluss des DFB-Vorstands von zwei Zielen: "Zum einen ging es um größtmögliche Flexibilität in der aktuellen Krisensituation, zum anderen um Erleichterungen für die Vereine. Damit ist eine gute Grundlage geschaffen, um die nächsten Herausforderungen in dieser besonderen Zeit anzugehen."

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