Der Berliner Wasserspringer Patrick Hausding bei der WM in Südkurea. / imago/Insidephoto
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Berliner Wasserspringer - Hausding will nach Olympia-Verlegung "jetzt nicht abhauen"

Der Berliner Wasserspringer Patrick Hausding hat die Olympischen Spiele nach der Verschiebung weiterhin fest im Visier. "Ich habe mir Tokio 2021 als Ziel vorgenommen, ich haue jetzt wegen der Verlegung nicht ab", sagte der 31-Jährige der Nachrichtenagentur DPA.

Seine Pläne für die Zeit nach dem Großevent stünden derweil nach wie vor noch nicht fest. "Meine Meinung für die Zeit nach Olympia bleibt dieselbe. Ich will schauen, wie Olympia verläuft, was danach kommt, was es für Möglichkeiten gibt. Sollte ich überlegen, weiterzumachen, muss man schauen, wie viel Spaß ich noch habe und ob ich das privat vereinbaren kann." 

Europäische Nummer eins in seiner Sportart

Die Sommerspiele waren wegen der Corona-Pandemie von diesem ins kommende Jahr verlegt worden. Hausding hat für Tokio seine vierte und letzte Olympia-Teilnahme geplant. 2008 in Peking gewann er zusammen mit Sascha Klein im Synchronspringen vom Turm Silber, vor vier Jahren in Rio sicherte er sich Bronze im Kunstspringen vom Drei-Meter-Brett.

Bei Welt- und Europameisterschaften sammelte Hausding zahlreiche Medaillen. Mit 15 EM-Titeln ist er in Europa die Nummer eins seiner Sportart. 

Negativer Corona-Test

Der Berliner kann aktuell wegen der Corona-Krise nicht wie üblich trainieren. "Es geht so weit gut, aber nach mehr als zwei Wochen ohne Training wird einem schon langweilig. Der Sport ist unser Beruf und wir können ja als Wasserspringer nicht im Homeoffice arbeiten", sagte Hausding, der sich wegen eines Verdachtsfalls im Umfeld selbst testen ließ. "Das Ergebnis war zum Glück negativ. Man wird in solchen Zeiten sensibler und achtet auf jeden Hustenreiz."

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