Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett - Berliner Wasserspringer Hausding und Rüdiger gewinnen Bronze

Mi 28.07.21 | 10:23 Uhr
Die Wasserspringer Lars Rudiger und Patrick Hausding (Quelle: dpa/Michael Kappeler)
Audio: Inforadio | 28.07.2021 | Michael Augustin | Bild: dpa/Michael Kappeler

Die Wasserspringer haben die dritte Berliner Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokio gewonnen. Patrick Hausding und Lars Rüdiger holten im Synchronspringen dank eines starken letzten Sprungs Bronze vom Drei-Meter-Brett.

Patrick Hausding schaute gebannt auf die Anzeigetafel und schlug dann vor Freude die Hände ins Wasser. Dank eines starken letzten Sprungs holte er mit Lars Rüdiger am Mittwoch die Bronzemedaille im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett. Das Duo aus der Hauptstadt schob sich dank eines guten letzten Sprungs mit insgesamt 404,73 Punkten noch auf Platz drei vor. Die Wasserspringer sorgten damit bereits für die dritte Berliner Medaille bei diesen Spielen in Tokio.

Der Sieg ging an die Chinesen Wang Zongyuan/Xie Siyi (467,82 Punkte), Silber holten Andrew Capobianco/Michael Hixon (444,36 Punkte) aus den USA.

Das Duo aus der Hauptstadt lag nach den ersten drei Sprüngen auf Rang vier, fiel nach einem nicht ganz so guten dreieinhalbfachen Auerbachsprung aber auf Platz sechs zurück. Vor dem letzten Durchgang hatten Hausding/Rüdiger knapp 15 Punkte Rückstand auf die bis dahin drittplatzierten Mexikaner. "Nach dem fünften Durchgang waren wir im Kopf schon so weit:
Heute soll es nicht sein, machen wir noch einen guten letzten Sprung, damit wir noch eine gute Platzierung holen", sagte Hausding, der bei der Eröffnungsfeier gemeinsam mit Laura Luthe die deutsche Fahne trug, im ZDF.

Hausding fühlt sich "wie im Märchen"

Doch weil die Konkurrenz im letzten Sprung patzte und die Berliner einen sehr starken viereinhalbfachen Vorwärtssalto präsentierten, zogen sie noch an den Mexikanern vorbei auf Rang drei. "Dass ich in meiner letzten olympischen Saison noch so viele Meilensteine erreiche, kann ich gar nicht in Worte fassen", so der Rekord-Europameister. Er fühle sich "wie im Märchen".

Für den 32-Jährigen war es bereits das dritte Edelmetall bei Sommerspielen. Bei seiner Premiere 2008 in Peking hatte der Rekord-Europameister Silber im Turm-Synchronspringen gewonnen, acht Jahre später folgte in Rio Einzel-Bronze vom Brett.

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