Paralympics in Tokio - Berliner Schwimmerin Krawzow holt Gold über 100 Meter Brust

Die Berliner Schwimmerin Elena Krawzow präsentiert stolz ihre paralympische Goldmedaille (imago/AFLOSPORT).
Bild: Imago/AFLOSPORT

Die Berliner Schwimmerin Elena Krawzow hat bei den Paralympics in Tokio über 100 Meter Brust die Goldmedaille gewonnen. Die 27-Jährige setzte sich am Mittwoch im Finale in der Klasse SB 13 (Sehbehinderung) in 1:13,46 Minuten gegen Rebecca Redfern aus Großbritannien (1:14,10) und die US-Amerikanerin Colleen Young (1:15,69) durch. Die zweite Berliner Starterin, Marlene Endrolath, wurde Achte.

Mit einer starken Aufholjagd auf der zweiten Bahn krönte sich Krawzow nach Silber in London und einem enttäuschenden fünften Platz in Rio erstmals zur Paralympics-Siegerin. "Das war nach meinen zehn Jahren Karriere noch das einzige, was mir gefehlt hat", sagte Krawzow, der auf dem Podest die Tränen in die Augen schossen: "In Rio hat es noch nicht gereicht, deshalb ist es jetzt umso schöner."

Für die Schwimmer aus Berlin und Brandenburg ist es bereits die dritte Medaille. Zuvor hatte schon die Cottbuserin Verena Schott zwei Mal Bronze im Becken gewonnen.

Zwei deutsche Goldmedaillen innerhalb von zehn Minuten

Wenige Minuten zuvor hatte Taliso Engel aus Leverkusen ebenfalls über 100 Meter Brust für den ersten deutschen Paralympics-Sieg der Schwimmer gesorgt. Es waren die ersten deutschen Goldmedaillen der Schwimmer seit London 2012, in Rio hatte es keinen Triumph gegeben.

Sendung: rbb UM6, 01.09.2021, 18 Uhr

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