Paralympics in Tokio - Berlinerin Stephanie Grebe gewinnt Bronze im Tischtennis

Para-Tischtennisspielerin Stephanie Grebe aus Berlin. / imago images/Beautiful Sports
Bild: imago images/Beautiful Sports

Die Berliner Para-Tischtennisspielerin Stephanie Grebe hat bei den Paralympics in Tokio eine Bronzemedaille geholt. Am Samstagmorgen verlor die 33-Jährige zwar das Halbfinale gegen die Europameisterin Maliak Alijewa aus Russland klar mit 0:3. Bronze hatte Grebe, die ohne Hände und rechten Unterschenkel geboren wurde, durch ihren Einzug in die Runde der letzten Vier aber schon sicher. Der dritte Platz wird bei den Spielen in Japan nämlich nicht ausgespielt, beide unterlegenen Halbfinalisten bekommen somit eine Medaille.

 

Grebe: "Hätte Satzbälle nutzen müssen"

"Ich hatte zwei Satzbälle im ersten Durchgang. Die hätte ich nutzen müssen. Danach bin ich nicht mehr reingekommen", sagte Grebe, die vor fünf Jahren in Rio de Janeiro Silber gewonnen hatte.

Es ist die dritte Medaille für Athletinnen aus der Region in Tokio - und die erste für eine Berlinerin: Zuvor hatten bereits Denise Schindler (Bahnrad) und Verena Schott (Schwimmen) aus Cottbus Bronze geholt.

 

Sendung: rbb UM6, 28.08.2021, 18:15 Uhr

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