Bronze an Teamkollegin - Paralympisches Gold für Cottbuser Radsportlerin Jana Majunke

Die Cottbuser Behindertenradsportlerinnen Jana Majunke (li.) und Angelika Dreock-Käser mit ihren Medaillen(Quelle:picture alliance/dpa | Marcus Brandt)
Bild: picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Jana Majunke vom BPRSV Cottbus hat Gold im Dreirad-Straßenrennen gewonnen. Im Zeitfahren kam die 31-Jährige, die mit einer spastischen Lähmung geboren wurde, nach 36:06,17 Minuten ins Ziel.

Im Juni war Majunke in Portugal schon Weltmeisterin geworden. In Tokio gewann sie nun ganz souverän auch paralympisches Gold. Die Cottbuserin kam mehr als eine halbe Minute vor der Australierin Carol Cooke ins Ziel, die Zweite wurde.

Bronzemedaille für Teamkollegin Angelika Dreock-Käser

Neben Gold geht auch die Bronzemedaille nach Cottbus: Majunkes Vereinskollegin Angelika Dreock-Käser wurde Dritte. Und das in einem für sie ganz besonderen Rennen: Erst vor vier Wochen war ihr Ehemann verstorben. Ihm widmete Angelika Dreock-Käser auch die Medaille: "Das war eine sehr, sehr schwere Zeit für mich. Die Kollegen haben mir darüber hinweggeholfen. Mein Mann hat sich das so gewünscht, dass ich eine Medaille hole. Für ihn ist das, für den Maxi."

Für die Radsportler aus Berlin und Brandenburg war dieser Dienstag insgesamt sehr erfolgreich, zuvor hatte die Cottbuserin Kerstin Brachtendorf Bronze gewonnen, der gebürtige Berliner Rico Merklein holte Silber.

Sendung: Inforadio, 31.08.2021, 11 Uhr

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