In den scheiben eines Einsatzfahrzeugs der Polizei spiegelt sich ein Streifenwagen. (Quelle: imago/Deutzmann)
Audio: Antenne Brandenburg | 30.07.2018 | Dirk Schneider | Bild: imago/Deutzmann

Staatsanwaltschaft ermittelt - Jäger schießt wild um sich - Ermittler prüfen Drogeneinfluss

Ein Jäger soll erst seine Schwiegereltern und seine Lebensgefährtin angegriffen, anschließend mit Gewehren wild um sich geschossen und vorbeifahrene Autos getroffen haben. Nun wird ermittelt, ob der Mann Drogen genommen hatte.

Nach dem mutmaßlichen Angriff eines 51-jährigen auf Angehörige in der Spreewaldgemeinde Burg (Kreis Spree-Neiße) prüfen Ermittler, ob er unter dem Einfluss von Drogen gestanden hat. Ein Gutachten soll Klarheit bringen, teilte die Staatsanwaltschaft Cottbus am Montag mit. Der Mann soll bei der Attacke auch betrunken gewesen sein.

Mit zwei Gewehren bewaffnet

Samstagabend soll der Mann erst seine Schwiegereltern geschlagen und verletzt haben, anschließend soll er auf seine Lebensgefährtin losgegangen sein. Die drei konnten sich laut Polizei in Sicherheit bringen, die Eltern kamen später ins Krankenhaus.

Nach dem Angriff soll sich der Mann, ein Jäger mit zwei Gewehren bewaffnet und Schüsse abgegeben haben. Dabei wurden vorbeifahrende Autos getroffen, verletzt wurde niemand. Zudem soll der Tatverdächtige einen mit Heu beladenen Anhänger in einem Schuppen angezündet haben.

Tatverdächtige kann nicht vernommen werden

Die Staatsanwaltschaft kann den mutmaßlichen Täter noch nicht vernehmen. Der 51-jährige liegt weiter mit lebensbedrohlichen Verletzungen, die er sich mit einem Gewehr selbst zugefügt hat, im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich noch nicht zu einem möglichen Motiv.

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