Eingang Staatstheater Cottbus
Audio: Antenne Brandenburg | 05.11.2018 | Jahn/ Mattheè | Bild: rbb/Th. Krüger

Cottbus in Filmfestival-Laune - Eine Stadt in Blau

Immer der blauen Linie nach, sie verbindet alle Film-Festival-Orte in Cottbus miteinander. Das hat Tradition und dürfte einmalig sein. Zum 28. Mal feiert Cottbus ein Festival mit Filmen, die vor allem das Leben in Osteuropa zeigen.

Spielstätten sind wieder das Staatstheater Cottbus, die Stadthalle, der Weltspiegel, das Obenkino im Gladhouse, die Kammerbühne und das Planetarium.

Eine knappe Woche dauert das Filmfestival. Gezeigt werden 220 Filme aus 45 Ländern, ein neuer Rekord in der Geschichte dieses Festivals.

Festivalstart im Staatstheater Cottbus
Festivalstart im Staatstheater Cottbus | Bild: rbb/Th. Krüger

Die Fülle des Angebots ist sortiert in 15 Prgrammsektionen. So gibt es beispielsweise eine Spezialreihe in der es um Oberschlesien geht. Eine Region, die vom Bergbau geprägt ist. 13 Filme zeigen, wie in dieser Gegend der Strukturwandel vollzogen wurde.

In einer anderen Sektion "Freund als Feind" werden Produktionen gezeigt, die Geschichten erzählen, wie Menschen in Diktaturen dazu kommen, Freunde und Verwandte zu verraten.

Festival-Kino Stadthalle Cottbus
Festival-Kino Stadthalle Cottbus | Bild: rbb/Th. Krüger

Kino und viel mehr

Das Cottbuser Filmfestival hatte im letzten Jahr über 20-tausend Gäste in die Stadt gelotst. Zum Filme-gucken, ntaürlich. Aber auch um sich danach in Bars  und Kneipen zu treffen.  Die Gastronomen sind auf den Ansturm eingestellt.

Festival-Filme auch im Weltspiegel
Festival-Filme auch im Weltspiegel | Bild: rbb/Th. Krüger

Zur Jury gehört in diesem Jahr auch der gebürtige Cottbuser Uwe Kockisch. Der Schauspieler ist bekannt aus  Serien wie "Weissensee" und als Commissario Brunetti aus den Donna Leon-Verfilmungen.

Eröffnet wird das 28. Film-Festival Cottbus am Dienstagabend im Staatstheater Cottbus mit dem Streifen "Cold War - Der Breitengrad der Liebe" vom polnischen Regisseur Pawel Pawlikowski.

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