Audio: Antenne Brandenburg | 16.04.2019 | Anja Kabisch

Sedlitzer See bekommt Strand - Erst Symbolik mit Spaten - später Touristen

Das Lausitzer Seenland ist eine Großfamilie. Etwa 30 Seen gehören dazu, der größte ist der Sedlitzer See. Bevor er das wurde, war er bis 1980 der Kohle-Tagebau Sedlitz. Und nun - nach der Kohle kommt der Tourismus. Am Dienstag symbolischer Spatenstich für den Seestrand. Von Anja Kabisch

Da, wo später der Strand sein soll, dominieren große Steine und Sandsäcke den Uferbereich. Verantwortlich für den Ausbau ist der Bergbausanierer LMBV (Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft). Auf ein Datum, wann der Strand am Sedlitzer See fertig sein wird, will sich Michael Matthes von der LMBV nicht festlegen.

Steine und Sandsäcke dienen der Böschungssicherung, erklärt Matthes. Das alles werde später überspült, wenn die Flutung des Sees beendet sein wird. Das könnte im Sommer 2021 soweit sein, so die Prognose.

Links ein FKK-Strand, in der Mitte eine Surfschule

Frank Neubert, Amtsdirektor des Amtes Altdöbern, sieht den Strand am Sedlitzer See bereits vor sich. Einen FKK-Strand könne er sich vorstellen, eine Surfschule ebenso und natürlich auch einen Schiffsanleger. Pläne gebe es dafür, so Neubert.

Und Lieske, das Örtchen mit 130 Einwohnern, verspricht sich Aufwind. Ein Feriendorf ist geplant. Dafür fehle aber noch ein Investor, Interesse gebe es aber schon, erklärt der Amtsdirektor.

Lieske wird ein Geheimtipp

Oberspreewald-Lausitz-Landrat Sigurd Heinze ist optimistisch. Er rechnet damit, dass sich der Ort am See zu einem touristischen Geheimtipp entwickeln werde. Mit dem Spatenstich zum Strand sei der Anfang getan.

Lieske werde sich zu einem Mosaiksteinchen im Gebilde des entstehenden Lausitzer Seenlandes entwickeln, gibt sich Jaschinski zuversichtlich.

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