Wohnprojekt K29 in der Cottbusser Karlstraße
Bild: Josefine Jahn
Audio: Antenne Brandenburg | 31.07.2020 | Daniel Friedrich | Bild: Bild: Josefine Jahn

Keine Einigung vor Gericht - Zukunft für Cottbuser Kult-Wohnprojekt weiter ungewiss

Keine Einigung im Streit um das Wohnprojekt "Karlstraße 29" in Cottbus.
Beim zweiten Prozesstag am Freitag vor dem Landgericht konnten sich Mieter und Vermieter in ihren Auffassungen nicht annähern.

Das hat Gerichtssprecherin rbb|24 gesagt.

Entscheidung Ende September

Eine endgültige Entscheidung soll nach Auskunft der Gerichtssprecherin Ende September fallen.
Dann gebe es aber keine Verhandlung mehr. Das Gericht werde dann lediglich seine Entscheidung in dem Fall mitteilen.

Beim Prozessauftakt im Juni war eine außergerichtliche Güteverhandlung vereinbart worden. Die blieb ergebnislos. Wie der Verein mitteilt, enthielt der Vertragsentwurf des Eigentümers nicht die gewünschte Mindestmietzeit von fünf Jahren.

Seit Jahren gilt das Wohnprojekt "Karlstraße 29" als Kult unter Künstlern und Studenten.
Nun droht ihm das Aus, weil der neue Eigentümer den Mietern gekündigt hat.

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2 Kommentare

  1. 2.

    Weiß man was der "arme Berliner" für das Haus gezahlt hat und dass er noch weitere Häuser in Cottbus besitzt, kann man den Gewinn beim Weiterverkauf an die Bewohnenden noch viel einfacher ausrechnen.

  2. 1.

    Ich beziehe mich auf Informationen der lokalen Presse. Dort wird dem geneigten Leser mitgeteilt, dass die derzeitigen Mieter ein Kaufangebot für das gesamte Haus von 450.000,- Euro unterbreitet haben und sehr erstaunt sind, dass der "böse Berliner" dieses "tolle" Angebot nicht annimmt. Rechnet man das auf die 13 Mietparteien runter, ergibt sich eine feine Eigentumswohnung in direkter City-Nähe für ca. 35.000,-Euro. Wahrlich ein "tolles" Angebot. Da erinnere ich mich an einen Beitrag des RBB: Im Berliner Umland werden kleine Eigentumswohnungen locker für 760.000,- vermarktet und die Interessenten stehen Schlange. So what? Wer will hier nen "schlanken Fuß machen" ?

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