Günther Baaske setzt eine Schleie in den Geierswalder See (Bild: rbb/Jahn)
Audio: Antenne Brandenburg | 08.07.20 | Josefine Jahn | Bild: rbb/Jahn

Start am Mittwoch - Geierswalder See offiziell zum Angeln freigegeben

15 Jahre wurde er geflutet - nun ist der Geierswalder See an der brandenburgisch-sächsischen Grenze zum Angeln freigegeben worden. Für den Bergbausanierer LMBV ist es ein weiteres belebendes Element für den Tourismus im Lausitzer Seenland.

Der Geierswalder See an der brandenburgisch-sächsischen Grenze ist am Mittwoch offiziell als Angelgewässer freigegeben worden. 15 Jahre lang ist das Tagebaurestloch geflutet worden. Der See ist bereits touristisch erschlossen, auch Wassersport ist schon seit längerem möglich. Nun dürfen auch Angler ihr Hobby am Geierswalder See ausleben. Weil die Landesgrenze genau auf dem See verläuft war eine Abstimmung der Fischereiverbände notwendig.

Der Geierswalder See (Bild: rbb/Jahn)
Der Geierswalder See | Bild: rbb/Jahn

Zahlreiche Fischarten im See

Am Vormittag wurden extra mehrere Schleien symbolisch in den See eingesetzt. Mittlerweile gibt es in dem 100 Millionen Kubikmeter großen Gewässer zahlreiche Fischarten. Der Besiedlung mit den Tieren wurde von der brandenburgisch-sächsischen Arbeitsgemeinschaft Lausitzer Seenland (ARGE) begleitet. Sie setzt sich aus den Fischereiverbänden beider Länder zusammen. Nun darf am Geierswalder See unter gemeinsamen Auflagen beider Länder gefischt werden.

Die Hauptaufgabe der Arbeitsgemeinschaft ist die Regulierung des Fischbestands, sagt Uwe Witschas von der ARGE. Neben den eingelassenen Schleien gibt es auch Aale, große und kleine Maränen, Karpfen, Barsch, Zander und Hecht.

Angelsport als "belebendes Element"

Der Eigentümer des Sees, der Bergbausanierer LMBV zeigt sich zufrieden mit der Freigabe. "Das wird ein weiteres belebendes Element sein für die Attraktivität des entstehenden Lausitzer Seenlandes, weil auch viele Brandenburger Angler sicherlich auch mal für einen Tag hier herkommen, um dieses künstliche Gewässer, das die LMBV hier hergestellt hat zu erkunden", erklärt Uwe Steinhuber von der LMBV.

Die Angler dürfen offiziell ab dem Nachmittag an den See. Das verregnete Wetter könnte dabei für einen guten Fang hilfreich sein.

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