Tower am Verkehrslandeplatz in Neuhausen (Spree-Neiße)
Audio: Antenne Brandenburg | 06.08.2020 | Torsten Schwieg | Bild: rbb/Iris Wußmann

Verkehrslandeplatz Neuhausen - Kostenberechnung für Ausbau soll noch 2020 vorliegen

Die Planungen für den Ausbau des Verkehrslandeplatzes in Neuhausen (Spree-Neiße) gehen voran, sagte Geschäftsführer Torsten Schwieg rbb|24. Er gehe davon aus, dass noch in diesem Jahr eine Kostenberechnung vorliegen werde, auf deren Grundlage Fördermittel beantragt werden können. Ein Planungsbüro sei mit dieser Berechnung beauftragt.

In Neuhausen sollen die Start- und Landebahn sowie Rollwege befestigt werden. Damit können dann auch Flugzeuge mit einem Gewicht bis etwa 14 Tonnen auf dem Gelände landen. Schwieg gehe aber davon aus, dass man sich hauptsächlich auf Maschinen zwischen acht und zehn Tonnen einrichten werde.

Auf dem Verkehrslandeplatz soll Luftfahrtaffines Gewerbe angesiedelt werden. Schon jetzt nutzen vor allem Geschäftsreisende Neuhausen für schnelle Verbindungen per Flugzeug oder Helikopter zu ihren Partnern und Kunden. Das Interesse dafür, erklärt Schwieg, sei spürbar.

Sendung: Antenne Brandenburg, 06.08.2020, 15.30 Uhr

6 Kommentare

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  1. 6.

    Ich kann mich nur wiederholen : KEINE AHNUNG VON DER MATERIE ! Da nützt auch das Pseudonym "Lilienthal" nichts.
    "Kerosinschleudern", einfach nur lächerlich. Und wenn man Angst hat, dass einem das Auto weggenommen wird, ist das schon sehr bedenklich. Außerdem gibt es bereits (Schul-)Flugzeuge, die rein elektrisch fliegen, also fast keine Lärmbelästigung. Aber gegen vorgefasste Meinungen, die meistens von Leuten kommen, die in Flugplatznähe (wegen günstigeren Grundstückspreisen) gebaut haben, obwohl der Flugplatz schon lange vorher dort war, helfen keine Argumente. Wie wäre es mal mit "Leben und Lebenlassen", das ist gesünder !

  2. 5.

    Lärm bleibt Lärm und ist gesundheitsschädlich. Punkt! Verkehrsflugzeuge, so sie denn nicht Turbo-Prop sind, fliegen in relativ kurzer Zeit jenseits der 10.000m. Weiterhin kreisen diese Verkehrsmaschinen nicht ewig in der Mittagszeit in geringer Höhe über Siedlungen zum Sightseeing. Das hat weder etwas mit Neid noch Mißgunst zu tun, aber mit der Rücksichtnahme der Flieger. Arrogante Hochnäsigkeit ist völlig fehl am Platze. Aber wie wärs mit einer BI? Deutschland will den Deutschen das Verbrennungsauto wegnehmen aber eine gewisse Elite donnert mit Kerosinschleudern dicht über bewohntem Gebiet und nennt das Sport. Unvergessen sind die Kunstflieger aus Drewitz, die jedes Wochendende zum Horror-WE werden ließen. Sie müssen schon hinnehmen, dass es Menschen gibt, die nach einer harten Arbeitswoche wenigstens an Sonn- und Feiertagen ihre Ruhe haben mögen, von Lärm und Streß. Wie oft ich in welcher Buchungsklasse fliege (sicher nicht in Q) ist doch für Sie völlig uninteressant.

  3. 4.

    Was ein Flightradarexperte hier von sich gibt, ist mit Sicherheit der größte Unfug und entbehrt jeglicher Grundlage, keine Ahnung von der Materie. Für ihn ist es selbstverstämdlich, jedes Jahr (mehrmals) in Urlaub zu fliegen, aber anderen gönnt man ihr Freizeitvergnügen nicht. Wenn ganz wenige Male im Jahr Fallschirmspringer ihr Ferienlager durchführen, müssen sie natürlich in die Luft kommen, aber das kennt man nicht und ist neidisch, auch auf die "elitären" Privatpiloten, die sich ihre Flugstunden oftmals vom Munde absparen müssen. Aber es ist und bleibt eine sehr sinnvolle, anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, besonders für Jugendliche (Sinnvolle Freizeit : Segelfliegen), die Kameradschaft, Rücksichtnahme und Einsatz erfordert. Nicht zuletzt haben sehr viele Berufspiloten ihren Weg in den Beruf über die private Fliegerei begonnen.
    Ein Flugplatz kann als Verkehrsanbindung doch immer nur ein Gewinn sein; egoistisches Denken bringt niemandem etwas.

  4. 3.

    Unfug ist es, in den Mittagsstunden, an Sonn- und Feiertagen mit diesen lärmenden Dingern in geringer Höhe permanent über bewohntes Gebiet zu fliegen. Und das aus Juxx und Dollerei. Das ist gleichzusetzen mit einem Biker, der permanent mit seiner Knatterbüchse durch die Eigenheimsiedlung donnert. Aus Juxx und Dollerei eben. Der Flightradar lügt nicht. Immer schön im Kreis, Runde für Runde gepaart mit dem tiefem Dröhnen der Motoren. Aber Neuhausen kann ja gern nach BER Vorbild die genervten Anwohner mit Schallschutzmaßnahmen verwöhnen. Dann können Sie gern weiterhin Sonntag Mittag ihrem Hobby nachgehen: dem Nerven, was definitiv UNFUG ist!

  5. 2.

    Was für ein Unfug!
    Auf dem Flugplatz ist ein luftfahrttechnisxcher Betrieb angesiedelt mit geschätzt 20 Mitarbeitern.
    Und der Brummi aus Österreich kommt, um die Fallschirmspringer abzusetzen. Die alte Anna (AN-2),die in Neuhausen stationiert ist und das auch könnte, ist weit unrentabler und langsamer (Steig-Geschwindigkeit).

  6. 1.

    Luftfahrtgewerbe? Sind das diese brummigen Dinger, die wie fette Insekten und Propellerantrieb im Tiefflug über Siedlungen mehrfach im Kreise fliegen? An Feiertagen, an Sonntagen, Mittags und die Bewohner nerven? Sowas brauche ICh zumindest nicht. Ein Blick an den WE auf Flightradar zeigt diese neue Unsitte der Lärmbelästigung. Einige "Hummeln" kommen extra aus Österreich um hier zu nerven. Ich hoffe, dass diese Langeweile-Fliegerei bald ein Ende findet. Dazu braucht es keine Fördertöpfe, aber vielleicht ein Schallschutzprogramm? ;-)

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