Friseurmeisterin Viktoria Graßme bringt noch alles auf Vordermann, bevor sie am Montag wieder Kunden bedienen kann, die zahlreich angerufen haben in ihrem Salon.
Audio: Antenne Brandenburg | 22.02.2021 | Bild: rbb/Josefine Jahn

Gut 300 Termine weggebrochen - Cottbuser Friseursalon bereitet sich auf Neustart vor

Waschen, schneiden, föhnen. Ab kommender Woche dürfen die Friseure wieder öffnen. Nach zwei Monaten Zwangspause kann es auch Friseurmeisterin Viktoria Graßme aus Cottbus kaum erwarten, dass es endlich wieder losgeht.

Etwa 300 Termine seien ihr in den vergangenen Wochen durch die Schließung ihres Salons weggebrochen und natürlich auch die Einnahmen. In diesem Punkt fühle sie sich vom Staat im Stich gelassen, denn von den versprochenen Hilfen sei bei ihr im zweiten Lockdown nichts angekommen, zeigt sich Viktoria Graßme enttäuscht. Erst im Juli 2019 hatte sie den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Für ihre beiden Mitarbeiter musste sie im zweiten Lockdown Kurzarbeit beantragen.

Termine vereinbaren für den Neustart

Derzeit verbringt Viktoria Graßme die meiste Zeit am Telefon. Stammkunden anrufen, um mit ihnen einen Termin zu vereinbaren, gehört zu ihrem Tagesgeschäft. Hinzu kämen viele Terminanfragen von neuen Kunden, sagt sie rbb|24.

Und sie zeigt sich solidarisch mit ihren Kunden. Die 33-jährige Unternehmerin hat selbst rot gefärbtes Haar - der Ansatz ist in den vergangenen Wochen leicht rausgewachsen.

Gemeinsam mit ihren beiden Angestellten fiebert sie nun dem Neustart entgegen, auch wenn sie wegen der Corona-Regeln nur einer bestimmten Anzahl an Kunden pro Tag zu einer frisch geschnittenen Frisur verhelfen darf.

Zudem gilt im Salon Maskenpflicht und einen Haarschnitt gibt es nur mit Haarwäsche, weist Viktoria Graßme auf die für Frsieure geltenden Bestimmungen zur Wiederöffnung hin.

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