Interview | Bürgermeister Andreas Fredrich - Senftenberg lässt Kinder und Jugendliche kostenlos ins Bad

Spielgeräte im Senftenberger Erlebnisbad
Bild: rbb/Marie-Therese Harasim

Kinder haben unter der Pandemie besonders schwer gelitten, sagt Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich. Deshalb können sie während der Sommerferien kostenlos ins Schwimmbad. Über die Idee sprach rbb|24 mit dem Bürgermeister.

rbb|24: Herr Fredrich, was planen Sie denn?

Andreas Fredrich: Wir planen, dass Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in unserem Erlebnisbad während der Sommerferien freien Eintritt haben. Das Erlebnisbad war ja lange Zeit geschlossen, auch der Schwimmunterricht konnte nicht stattfinden. Deshalb wollen wir den Kindern und Jugendlichen eine kleine Freude machen durch den kostenlosen Zugang.

Aussenansicht des Senftenberger Erlebnisbades
Erlebnisbad SenftenbergBild: rbb/Franz Krause

Sie hatten ursprünglich noch eine andere Idee, worum ging es da?

Ja, wir hatten zuerst überlegt, ob wir kostenlose Schwimmkurse für die Kinder machen. Denn der Schwimmunterricht war durch Corona auch ausgefallen und wir merken, dass viele Kinder nicht schwimmen können. Wir haben die Idee dann allerdings wieder verworfen, weil wir solche Kurse nicht für so viele Kinder absichern können. Denn pro Durchgang können nur acht bis zehn Kinder teilnehmen, dann wollen alle mitmachen, einige müssen draußen bleiben. Da haben wir uns für die andere Variante entschieden, kostenloser Badespaß während der Sommerferien für alle Senftenberger Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Innenansicht des Senfteberger Erlebnisbades
Bild: rbb/Marie-Therese Harasim

Das Bad für Kinder und Jugendliche kostenlos zu öffnen, wird das nicht teuer?

Es sind natürlich fehlende Einnahmen, die werden aber nicht so hoch ausfallen, da ja viele Kinder im Sommer auch im Lausitzer Seenland unterwegs sein werden, am Senftenberger See zum Beispiel schwimmen werden.

Über welche konkrete Summe wir da reden, kann ich im Moment noch nicht sagen. Aber ich denke, das nehmen wir gern auf uns, um den Kindern, die ja auch sehr viel unter der Pandemie gelitten haben, eine Freude zu bereiten.

Vielen Dank für dieses Gespräch!

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