Symbolbild - Nur die Beine eines Läufers sind im Regierungsviertel zu sehen, als er im Gegenlicht der Sonne entlang der Spree läuft. (Bild: Paul Zinken)
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Video: Abendschau | 15.09.2020 | Arndt Breitfeld | Bild: dpa/Paul Zinken

Temperatursturz am Donnerstag - Der Spätsommer dreht noch einmal richtig auf

Blauer Himmel samt Sonne soweit das Auge reicht. Zum Wochenstart wird es in Berlin und Brandenburg mit Temperaturen bis zu 32 Grad rekordverdächtig warm. Für die 34 Grad aus dem Jahr 1919 reicht es zwar nicht ganz, aber ein (letztes?) Bad im See ist drin.

Zu Wochenbeginn wird es noch einmal sommerlich warm in Berlin und Brandenburg. "Wir erwarten am Montag 29 bis 32 Grad", sagte der Meteogroup-Meteorologe Dennis Brüning rbb|24 am Montagvormittag. Sonne pur gebe es - und am wärmsten werde es im südlichen Bradenburg, etwa im Elbe-Elster-Kreis.

Im September 1919 waren es 34 Grad

Dieses Wetter setze sich dann, so Brüning, auch am Dienstag fort. Doch schon am Mittwoch, der in der vergangenen Woche zunächst als wärmster Tag der Woche gehandelt wurde, zögen dann vermehrt Quellwolken auf und die Temperaturen könnten sich leicht absinken auf 27 bis maximal 30 Grad.

Solch hohe Temperaturen kämen zwar Mitte September nicht allzu oft vor, seien aber für einige wenige Tage durchaus möglich. In Berlin seien zu dieser Jahreszeit im Jahr 2016 31,6 Grad gemessen worden. In Cottbus wurden 1947 gar 33,7 und in Potsdam 1919 34 Grad gemessen. Diese Rekordwerte würden jedoch laut Meteogroup eher nicht geknackt.

Temperatursturz am Donnerstag, trotzdem kein Regen

Am Donnerstag ist es dann aber ohnehin vorbei mit dem späten Sommer. "Da erwarten wir schon einen ziemlichen Temperatursturz", sagt Brüning. Der Wind drehe auf Nordost bis Ost und es würden nur noch Tageshöchsttemperaturen von etwa 20 Grad erwartet. "Das ist deutlich kühler", so Brüning weiter. Ab Freitag bestehe dann eventuell sogar schon die Gefahr von nächtlichem Bodenfrost.

Trotz der Abkühlung ist nach Angaben des Meteorologen weiterhin kein nennenswerter Niederschlag in Sicht. Das Wetter bleibe vorwiegend sonnig, wenn auch nicht mehr ganz so warm wie zum Wochenbeginn. Das trockne den Boden, der durch die Regenfälle in der jüngsten Vergangenheit nur bis in etwa 40 Zentimeter Tiefe durchgefeuchtet sei, noch mehr aus.

Sendung: Fritz, 14.09.2020, 10:30 Uhr

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