Rettungswagen stehen auf der A2.
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Video: rbb|24 | 26.04.2021 | Material: TeleNewsNetwork | Bild: TeleNewsNetwork

Sperrung Werder-Lehnin - Zwei Bundeswehrsoldaten bei Lkw-Unfall auf A2 gestorben

Auf der A2 zwischen Werder und Lehnin hat sich am Montag ein schwerer Unfall ereignet. Dabei sind zwei Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen. Der Abschnitt ist auch am frühen Nachmittag teilweise gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

Bei einem Unfall auf der A2 in der Nähe von Werder (Havel) sind am Montag zwei Soldaten der Bundeswehr ums Leben gekommen. Die beiden Männer im Alter von 20 und 33 Jahren waren laut Polizeiangaben am Montag in einem Lkw, einem sogenannten Unimog, im Konvoi mit insgesamt 27 anderen Bundeswehrfahrzeugen in Richtung Magdeburg unterwegs.

Die Kolonne sei auf dem Abschnitt zwischen dem Autobahndreieck Werder und der Anschlussstelle Lehnin von einem Lastwagen überholt worden. Der überholende Fahrer sei aus noch unbekannten Gründen nach rechts eingeschert und habe den Unimog von der Fahrbahn gedrückt, teilte die Polizei Brandenburg mit.

Ein Bundeswehr-Hubschrauber steht auf der A2.
Bild: TeleNewsNetwork

Insassen des Unimog starben noch an Unfallstelle

Der Unimog durchbrach laut Polizei die Leitplanke und prallte gegen den Pfeiler eines Verkehrsschildes. Die beiden Soldaten seien noch an der Unfallstelle gestorben. Der 34 Jahre alte Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Er konnte bereits von der Polizei vernommen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Neben regulären Einsatzkräften waren auch Feldjäger der Bundeswehr am Unfallort.

Im Bereich Werder-Lehnin hatte die Polizei die A2 Richtung Magdeburg zunächst komplett gesperrt, wie die Brandenburger Polizei bei Twitter schrieb. Auf dem Abschnitt und den Umfahrungsstrecken bildeten sich lange Staus. Die Bergungs- und Räumarbeiten dauerten bis in den Montagnachmittag hinein an. Inzwischen sind die Aufräumarbeiten beendet und die Strecke ist wieder freigegeben.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) drückte den Angehörigen der getöteten Soldaten ihr Mitgefühl aus. "Wir haben zwei tote Soldaten zu beklagen", sagt sie bei einem Besuch der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven. "Ich möchte an dieser Stelle vor allem den Familien der getöteten Soldaten mein ganz herzliches Beileid aussprechen."

Sendung: Brandenburg Aktuell, 26.04.2021, 19:30 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 26.04.2021 um 19:05 Uhr geschlossen

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30 Kommentare

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  1. 30.

    Mit Verlaub, Ihr Kommentar ist sowohl unpassend als auch gelogen. Seit der Gründung der Grünen setzen sie sich ein dafür dass der Güterverkehr auf die Schiene kommt. Wenn man keine Ahnung hat- einfach mal.........

  2. 29.

    Zum Zeitpunkt meines auch fragenden Kommentares war die Situation nicht klar und es gab keinen Hinweis auf diesem schlimmen Unfall. Das aktuelle schlimme Geschehen wurde mit einem Update durch den RBB veröffentlicht und ich habe entsprechend reagiert. Meine Betroffenheit ist immens und mein Unverständnis über den Täter ebenfalls.

  3. 28.

    Es ist so unfassbar tragisch. Wieder sind zwei unschuldige Menschen ums Leben gekommen, schon wieder ist es die A2. Diese auch als "Warschauer Allee" bekannte Route dürfte wohl die gefährlichste in ganz Deutschland sein - kaum ein Tag ohne schwerste Unfälle, ohne Verletzte, ohne Tote. Es ist schon lange zur erweiterten Mutprobe geworden, dort lang zu fahren. Drängelei und Rücksichtslosigkeit, um auch nur einen Hauch schneller voran zu kommen, sind dort an der Tagesordnung. Der unselige Preisunterbietungswettkampf im Transportgewerbe muss endlich ein Ende haben. Wie viele Opfer muss es noch geben? Dieser Transitverkehr gehört endlich auf die Schiene!

  4. 27.

    Seltsam, für getötete Radfahrer scheint das regelmäßig nicht zu gelten.

  5. 26.

    NachFraGender:
    "Ich haben mein tiefstes Bedauern zum Ausdruck gebracht und trotzdem darf und muss trotz aller Tragik diese Frage gestellt sein dürfen.
    Es mag ein falscher Zeitpunkt sein, aber den größeren Schaden und vor allem zwei tote Menschen hat ein Lkw-Fahrer verursacht, der in die Kolonne rein ist."

    Ja, es ist der falsche Zeitpunkt!!!!!!!!!!
    Denn wir wissen noch NICHTS darüber, ob der LKW-Fahrer auch Schuld hat! Was sollen also Ihre argumentfreien Behauptungen, dass die Schuld bereits jetzt für Sie feststehe?!? Bevor Sie den LKW-Fahrer hier lynchen, warten Sie doch bitte erst die Ermittlungsergebnisse, die eventuelle Anklage und das darauf folgende Urteil eines deutschen Strafgerichtes ab! Oder waren Sie vor Ort und haben alles ganz genau gesehen, dass Sie jetzt schon wissen, was genau passiert ist???

  6. 25.

    NachFraGender:
    "Es mag ein falscher Zeitpunkt sein, aber den größeren Schaden und vor allem zwei tote Menschen hat ein Lkw-Fahrer verursacht, der in die Kolonne rein ist."

    Aber wir wissen alle nicht, ob der LKW-Fahrer auch Schuld hat, das heißt, ob ihm das vorgeworfen werden kann. Gesundheitliche Probleme (Herzinfarkt etc.) wären Schuldausschließungsgründe. Oder vielleicht musste irgendeinem Hindernis ausweichen etc. pp.? Wir wissen es nicht, und wir sollten hier nicht über Schuld spekulieren!

    Wir sollten uns aller Spekulationen über Schuld und auch aller Forderungen nach Bestrafung angesichts unserer Unwissenheit enthalten und die Ermittlungen und Lagebeurteilungen den dafür zuständigen Stellen (Polizei, Staatsanwaltschaft, Strafgericht) überlassen. Alles andere ist nur purer Populismus und Stimmungsmache und hilft Niemandem!

  7. 24.

    Neo:
    "Ich hoffe, der Lkw-Fahrerlaubnis wird entsprechend zur Rechenschaft gezogen. In eine Kolonne einzuscheren.... Mein Mitgefühl den Hinterbliebenen und Kameraden, die das miterleben mussten, wie durch solch Verhalten Menschen sterben mussten."

    1. In Todesfällen wird in Deutschland immer gründlich ermittelt!

    2. Was soll diese Vorverurteilung ohne jedes Wissen??? Wenn der LKW-Fahrer z.B. gesundheitliche Probleme (Herzinfarkt etc.) gehat haben sollte, dann wäre er an diesem Unfall unschuldig. Das wäre dann (nur) ein tragischer Unglücksfall, für den dann niemand zu bestrafen wäre. Wenn man nichts weiß, dann sollte man sich mit seiner auf Unwissen beruhenden Meinung zurückhalten!

  8. 23.

    NachFraGender:
    "Ich hoffe, dass keine Tote zu beklagen sind.
    Mit welchen Transportmitteln liefert beispielsweise ein schwedische Möbelhaus an alle radfahrenden Realitätsverweigerern in Berlin die Möbel und Gegenstände, die in China, Rumänien oder gar Indien und Pakistan unter bestimmt fairsten Bedingungen gefertigt und per Container verschifft wurden und durch prekär beschäftigte LKW-Fahrer geliefert werden?"

    Hat das irgendetwas mit dem Thema hier zu tun? NEIN! Thema verfehlt! Setzen Fünf!

  9. 22.

    Die Verschwinden wenn Sie bereit sind länger als 24 Stunden auf ihr Bestelltes zu warten und etwa 50 % mehr dafür zu bezahlen.
    Desweiteren dürfen Sie nicht Protestieren und Klagen wenn bei Ihnen zu Hause neue Gleise verlegt und Güterbahnhöfe gebaut werden. Bestes Beispiel ist die Dresdner Bahn.
    Ebenso darf nicht Fauna und Flora dem Bau dieser jahrelang im Wege stehen.
    Zu guter Letzt, ein Blick auf die Europakarte. Wer von Ost nach West will (und umgedreht )muß durch Deutschland (ca 80 %).
    In Nord-Süd Richtung ist es etwas weniger.
    Und über unsere Nachbarländer können wir nicht bestimmen, die sind für ihre Verkehrspolitik selbst verantwortlich.
    Das scheibt Ihnen jemand der das Drama A2 schon 35 Jahre kennt.

  10. 21.

    Der Güterverkehr sollte dringend wieder auf die Schiene! Diese übermüdeten Lkw-Fahrer sind eine Zeitbombe.

  11. 20.

    In eine derartige Kolonne schert man nicht ein. Schon wegen Eigengefahr. DDie unschuldigen Soldaten sind tot.Ich könnte damiit nicht leben.

  12. 19.

    Die Frage die sich hier für mich stellt, ist wie bekommen Sie Ihre Bio-Produkte, oder Möbel, oder was auch immer vom Güterbahnhof zu dem entsprechenden Geschäft? Mit dem Lastenfahrrad oder der Pferdekutsche? Oder direkter Verkauf vom Güterwagen?

  13. 18.

    Zunächst einmal mein Beileid an die Familie, Freunde und den Kameraden aus der Einheit der beiden verunglückten Soldaten!
    Und nun zu Ihnen "NachFraGender", sind Sie mit Ihrem Kommentar auf der Seite verrutscht? Oder was soll dieser völlig am Thema vorbei abgegeben Kommentar?
    Ich habe mir nun das dritte Mal den Film angesehen, den Beitrag durchgelesen und Ihren merkwürdigen Kommentar. In welchem Zusammenhang steht Ihr däm..... Kommentar, mit dem Tod zweier junger Menschen und dem da geschehenen?

  14. 17.

    Es sollte ein generelles Überholverbot für LKW geben. Wie oft waren wir in einer gefährlichen Situation, weil LKW unbedingt überholen müssen und plötzlich ausscheren. Die A2 ist eh ein Kriegsschauplatz.
    Da spricht kein Grüner drüber, was diese Massen an LKW, die über unsere Autobahnen rollen, umwelttechnisch angeht.
    Das ist nicht der Rede wert, aber wenn ein z.B. Fiat in Berlin reinfährt, gaaaanz Umweltschädlich.
    Mir tun die Angehörigen so Leid, so junge Menschen, würde es endlich ein LKW Überholverbot geben, wäre dieser Unfall nie passiert.

  15. 16.

    Sehr geehrtes Team vom RBB,

    ich wünsche mir von Ihnen, künftig die Kommentarfunktion bei derartigen Nachrichten "ausgeschaltet" zu lassen.
    Es ist einfach bedrückend genug, dies zur Kenntnis zu nehmen.

    Hier geht es wirklich nicht um Meinungen oder Meinungsvielfalt, die Sie mit der Funktion des Kommentieren erzeugen möchten.

  16. 15.

    Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen. Den Helfern/Kollegen, die das erleben mussten, wünsche ich viel Kraft und Unterstützung bei der Bewältigung des Erlebten.
    Fahrzeugführer, die sich so verkehrswidrig verhalten und Unfälle in Kauf nehmen, sollten mit der ganzen Härte, die das Verkehrsrecht /StGB hergibt, bestraft werden. Flecken weg.

  17. 14.

    Ich haben mein tiefstes Bedauern zum Ausdruck gebracht und trotzdem darf und muss trotz aller Tragik diese Frage gestellt sein dürfen.
    Es mag ein falscher Zeitpunkt sein, aber den größeren Schaden und vor allem zwei tote Menschen hat ein Lkw-Fahrer verursacht, der in die Kolonne rein ist.

  18. 13.

    Mein Beileid den Hinterbliebenen. Wann hat dieser Wahnsin endlich eine Ende.? Da Stirb eine Frau weil der entgegenkommenden PKW in einer Kurve überholen muss,hier Sterben 2 Soldaten ,weil ein LKW sich in die Kolone drängelt. Was haben wir alle mal in der Fahrschule gelernt ? Immer wenn wir zum Einsatz auf die BAB fahren,erleben wir wie Verkehrsteilnehmer an die Feuerwehr vorbei rassen weil es wichtig ist, vor der Feuerwehr am Stauende zusein und keine Rettungsgasse zu bilden. EINSATZ-FAHRZEUG mit Sondersignale dürfen NICHT überholt werden. Wann werden die technischen Einrichtungen in LKWS -Bremsasistent und Abstandsassistent aktiviert und verplombt?

  19. 12.

    Ich haben mein tiefstes Bedauern zum Ausdruck gebracht und trotzdem darf und muss trotz aller Tragik diese Frage gestellt sein dürfen.
    Es mag ein falscher Zeitpunkt sein, aber den größeren Schaden und vor allem zwei tote Menschen hat ein Lkw-Fahrer verursacht, der in die Kolonne rein ist.

  20. 11.

    Absolut schlimm :-( so ein unnötiger Tod! Allen, die die Verstorbenen gern hatten, mein herzliches Beileid!
    Natürlich verkehrsrechtlich nicht erlaubt, Überholen von Kolonnen nur in einem Rutsch ohne reinquetschen/trennen der Kolonnenfahrzeuge! Bitte immer dran denken, sonst dahinter bleiben, ok?

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