Landkreis Elbe-Elster - 130 Ferkel in Tiertransporter an Überhitzung verendet

Symbolbild: Ferkel auf einer Autobahn. (Quelle: dpa/Markus Scholz)
Bild: dpa/Markus Scholz

Wegen Überhitzung sind in einem Tiertransporter in Kölsa (Elbe-Elster) 130 Ferkel ums Leben gekommen.

Nach Angaben des Landkreises vom Donnerstag war beim Verladen der Tiere die Elektrik und damit die Kühlung ausgefallen. Die Mitarbeiter hätten alles versucht, um die Ferkel zu retten. Mit Hilfe der Feuerwehr sei das Dach des Transporters abgehoben worden. Insgesamt waren 360 Tiere darin. Es konnte aber nur ein Teil der insgesamt 360 Tiere gerettet werden.

Sendung: Inforadio, 17:40 Uhr

19 Kommentare

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  1. 19.

    Ich habe die Dame so verstanden, dass sie das Leiden der Tiere im Ansatz nachvollziehen kann. Das nennt sich Empathie. Schon mal davon gehört? Schweine sind hochintelligent und sensibel. Wir behandeln sie aber wie leblose Dinge, nein schlimmer, denn leblose Dinge - wie zBsp. Autos - behandeln wir mit "Liebe" und Aufmerksamkeit - wenn das nicht krank ist ....

  2. 18.

    Kann man nicht leugnen. Echt lecker, besonders die ganzen Stresshormone der Tiere, sie landen in jeder menschlichen Zelle nach "Genuss" der gepeinigten Tiere. Auch die überlebenden Ferkel im Bericht dürften, schwer traumatisiert, hervorragendes Fleisch liefern. Krankes System = krankes Fleisch. Guten Appetit!

  3. 16.

    Sehr gerne, was war denn jetzt eigentlich ihr Beitrag zu dem Artikel? Es interessiert doch niemanden, dass Sie beim S Bahnfahren schwitzen...

  4. 14.

    Das geht leider nicht aus dem Beitrag hervor, der Fahrer wollte in das Fahrzeug bzw. Ladefläche klettern um den Ferkeln zu helfen und die Feuerwehr hat ihn daran gehindert. Da die Hydraulick der verschiedenen Ebenen kaputt war, bestand die Gefahr das er zerquescht wird. Stand so bei uns in der Zeitung! Statt 130 Tiere waren es 103 Ferkel die umgekommen sind. Leider 103 zuviel, traurig.

  5. 13.

    Ich wollte damit eigentlich nur auf die Hitze hinweisen, die in S-Bahnen z.Z. herrscht, keine Klimaanlagen!
    Mit meinen 66 Jahren bin ich schon auf die S-Bahn angewiesen, Radfahren von Zoo bis Köpenick geht nicht mehr. Auto hatte ich nie.
    Aber danke für die geistreiche Antworte - auch an Peter aus Ludwigsfelde.

  6. 12.

    Ja, ich habe z.B. keinen Privatchauffeur, der mich zum Dienst bringt... da muß man wohl die Öffentlichen benutzen!!!

  7. 11.

    Das liegt auch daran, dass nicht jeder mal eben so schlachten darf. Aber schön wäre es natürlich schon, wenn es keine Transporte geben würde.

  8. 10.

    Wer dieses Tierleid nicht will, kann als Konsument einfach aufhören Fleisch zu essen. Ja, es ist absolut easy! Und der einzige effektive Weg, um diese Abartigkeiten zu beenden.

  9. 9.

    Hast Du ja wieder toll hingekriegt, Du sch…Fleischindustrie mit Massentierhaltung.
    Der Fahrer müßte wochenlang bei Schlachtungen zugucken.
    Aber solange die Masse noch Billig-ganz- unten-im-Regal-Fleisch schreit, wird wohl eher nicht der Druck auf die Fleischindustrie, speziell deren Fahrer, erhöht.

  10. 7.

    @ Christina
    Sie wurden auch wahrscheinlich gegen ihren Willen in die S Bahn gezwungen

  11. 6.

    Ja so ein Notarzteinsatz kann manchmal vorkommen und dann ist es bei Hitze lästig in der Bahn.
    Aber die Tiere werden zu Hunderttausenden durch die Bundesländer gekarrt, damit die Gewinne der Schlachthöfe und Fleischbetriebe stehen und am Wochenende Billobratwurst auf hunderttausend Grills gepackt werden kann.
    Wem schmeckt das?

  12. 5.

    So problematisch schon solche Tiertransporte sind, umso problematischer ist zudem noch die unzureichende Wartung der Anlagen. Keine planmäßiges und vorsorgliches Durchchecken der Funktionen, sondern eine nachträgliche Wiederinbetriebsetzung - hinterher, wenn "das Kind in den Brunnen gefallen", wenn das Schwein elendig erstickt ist.

    Dem von Anton Hofreiter ausgerufenen "Kampf gegen das Schweinesystem" schließe ich mich an, selbst auf die Gefahr hin, dass all zu Einschlägige das bewusst als Aufruf zur Beseitigung der Staatsspitzen interpretiert sehen wollen. ;-

  13. 4.

    Ja, entsetzlich!
    Ich bin heute S-Bahn gefahren. Kam mir auch wie ein Schwein vor, 10 min auf freier Stecke gestanden wegen Notarzteinsatz, hatte gottseidank Wasser dabei.

  14. 3.

    Der Fahrer gehört bestraft denn er ist auf dem Transport verantwortlich.

  15. 2.

    Das ist einfach traurig, erbärmlich und beschämend für Deutschland. Der Tierschutz ist wie so oft nur in der Theorie ausreichend. Mir blutet das Herz.

  16. 1.

    Tiertransporte müssten verboten werden, aber das würde das Fleisch natürlich teurer machen. Das geht in Deutschland leider nicht.

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