Unwetterwarnungen - Starkregen zieht über Berlin und Brandenburg

Symbolbild: Ein heftiger Regen beeinträchtigt den Straßenverkehr in Brandenburg. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag zeitweise vor starken Regenfällen in Teilen Brandenburgs gewarnt. Am Abend wurde die amtliche Unwetterwarnung wieder aufgehoben.

Betroffen waren die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald, Oder-Spree, Spree-Neiße, Märkisch-Oderland und die Uckermark.

Die Meteorologen warnte vor Regenmengen von 60 Litern pro Quadratmeter, "mit geringer Wahrscheinlichkeit" auch bis zu 100 Litern pro Quadratmeter. Infolge des Dauerregens seien unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich, hieß es weiter.

Im Norden Brandenburgs ging der DWD am Abend weiterhin von heftigen Regenfällen aus. Dort wurden allerdings nicht ganz so große Niederschlagsmengen erwartet.

Zuletzt hatte Tief "Xero" Berlin und Brandenburg überflutete Straßen und vollgelaufene Keller beschwert. Von dem Unwetter Ende Juni war die Uckermark besonders betroffen: Stellenweise waren dort mehr als 180 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden niedergegangen.

Sendung: Inforadio, 09.07.2021, 17 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Die Warnungen waren durchaus sinnvoll. Durch die gestern eher langsam ziehenden und sich immer wieder neu bildenden Regenfälle des Vb-Tiefs war eine genaue Vorhersage schwierig. Wenn nicht gewarnt wird und es dann unerwartet eintrifft, beschweren sich andere Menschen wieder. Der Mensch beherrscht eben nicht alles. Aber an der Selbstbeherrschung kann jede:r noch am ehesten arbeiten, wohingegen die Wettervorhersage noch schwerer zu verbessern ist.

  2. 1.

    Es scheint an der inflationären Verwendung der Superlative und Unwetter aller Art zu liegen, die dann bei objektiver, vergleichender Betrachtung zu Rücknahmen führen müssen. Etwas weniger reisserisch berichten und bessere Wetterprognosen könnten dem vorbeugen, schaffen aber weniger mediale Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren stellte sich so manches angekündigte Unwetter als normale Wettererscheinung heraus. Irgendwann werden die Leute Wetterwarnungen nicht mehr ernst nehmen.

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