Testprojekt - ADAC will Mitgliedern nun auch bei Fahrradpannen helfen

ADAC testet Fahrradpannenhilfe in Berlin und Brandenburg
Audio: Inforadio | 12.07.2021 | Tatiana Brasching | Bild: Gerd George/obs

Der Automobilclub (ADAC) testet im Rahmen eines Pilotprojektes eine Pannenhilfe für Radfahrer und Radfahrerinnen. Mitglieder, die in Berlin und Brandenburg mit einer Fahrradpanne liegen bleiben, sollten im Rahmen des Projektes "ab sofort" kostenlose Pannenhilfe erhalten, teilte der ADAC am Montag mit.

Helfen will der Verkehrsclub demnach vor allem Radfahrern, die mit Reifen-, Ketten- Brems- oder Akkuproblemen nicht mehr weiterfahren können. "Viele unserer Mitglieder nutzen immer häufiger das Fahrrad", erklärte der Leiter der ADAC-Pannenhilfe, Thomas Reynartz, zum Start des mehrmonatigen Testlaufs. "Deshalb wollen wir jetzt herausfinden, wie hoch der Bedarf an dieser Hilfeleistung ist und wie sie bei den Menschen ankommt."

Nach ADAC-Angaben wurden die Pannenhelfer entsprechend geschult und ausgestattet. Zum Einsatz kommen sollen sie unter anderem bei der Pannen- und Unfallhilfe direkt an Ort und Stelle, beim Transport zur nächsten geeigneten Werkstatt und auch bei der Bergung von Gepäck oder Ladung. "Es geht darum, dem Mitglied nach einer Panne die Weiterfahrt so rasch es geht zu ermöglichen und Unannehmlichkeiten zu ersparen", erklärte Reynartz.

Sendung: Inforadio, 12.07.2021, 12:40 Uhr

15 Kommentare

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  1. 15.

    Schon lustig, dass der natürliche Feind aller Verkehrsteilnehmer, die sich nicht mit dem Auto bewegen, diese nun als neue Zielgruppe entdeckt. Ein Schelm wer Böses dabei denkt....

  2. 14.

    Denen laufen reiheneeise die Mitglieder weg. Zu teuer und zu aufgeblaeht. Die absolut gleichen Leistungen bekomme ich bei meiner Autoversicherung samt Schutzbrief, mit allem pie und po für mich und meinen Partner fürn Appel und Ei. War 40 Jahre im ADAC, mit den Jungs in Gelb immer zufrieden, aber den Rest....... Rechtsberatung..... trotz Versicherung. Heute Anwalts Liebling hnd keine Probleme mehr und wunderbar aufgehoben, nicht mal eben so, falsche Auskunft oder so.

  3. 13.

    Hierzu kannn ich nur sagen, falscher Automobilclub. Beim ACV gbt es dieses auch und es ist sogar günstiger.

  4. 12.

    Sehr gute Nachricht! Damit spare ich mir die Mitgliedschaft im ADFC. Der ADAC soll sich in Zukunft für die Mobilität aller Verkehrsteilnehmer einsetzen. Nur Auto oder nur Fahrrad ist nicht mehr zeitgemäß.

  5. 11.

    Grundlegend eine tolle Idee!
    Wenn jetzt der AD*F*C auch noch anfinge, Autofahren bei Pannen zu helfen, wäre es perfekt...

  6. 10.

    Warum nicht auch dem Fahrradfahrer bei einer Panne helfen, schließlich ist das Fahrrad auch ein Fahrzeug, das mehr oder weniger regelkonform am Straßenverkehr teilnimmt.

  7. 9.

    Warum nicht auch dem Fahrradfahrer bei einer Panne helfen, schließlich ist das Fahrrad auch ein Fahrzeug, das mehr oder weniger regelkonform am Straßenverkehr teilnimmt.

  8. 8.

    Autofahrer sollen zukünftig nicht mehr zu Fuß gehen. Also wenn schon denn schon.

  9. 7.

    "Es gibt z.B. keinen merklichen Statements gegen Autofreie Städte und sonstigen ideologischen Blödsinn. "

    Wenn Autofanatiker faktenfrei "ideologischen Blödsinn" von sich geben.

    "Jetzt auch noch Pannenhilfe für Radfahrer. Da sollte sich doch besser der ADFC drum kümmern."

    Der ADAC betreibt halt Greenwashing wie die cDU. Und der ADFC kümmert sich. https://www.adfc.de/artikel/die-adfc-pannenhilfe

  10. 6.

    Stell Dir mal vor, der ADAC kommt da hin und da steht einer mit Auto und Hänger und auf dem sind 5 kaputte Fahrräder drauf... ;)) Aber jetzt im ernst: Ich finde das auch gut.

  11. 5.

    "Die Pannenhelfer sollten hier aber ausschließlich mit dem Fahrrad kommen , da Autos ja von der Fahrradlobby unerwünscht sind .Also wenn schon denn schon "

    typischer Schwarz/Weiß Denkfehler. Auch bestehende ADAC Mitglieder mit Autos fahren hin und wieder Rad. Und auch die, die sie mit "Fahrradlobby" meinen, verteufeln seltenst Autos per se. Rettungswagen, Feuerwehr, Polizei, Handwerker (wo es nicht anders geht), Lieferverkehr (ebenfalls, wo es nicht anders geht) und Mitbürger, für die das Auto auch objektiv das einzige Mittel ist (Gehbehinderte beispielsweise) haben nichts gegen die Benutzung eines KFZ.

    Ausschließlich Radfahrende werden aber eher nicht in den ADAC eintreten, nur um Pannenhilfe zu bekommen. Bessere Pannenhilfe bekommt man für Fahrräder nämlich auch zum Viertel des Preises einer ADAC Mitgliedschaft- und zwar Deutschlandweit. Und zum ähnlichen Preis beim ADFC. Der setzt sich dann auch tatsächlich für Radfahrende ein.

  12. 4.

    Setzen Sie doch erstmal Ihre Lesebrille auf:

    Zitat: "Viele unserer Mitglieder nutzen immer häufiger das Fahrrad", erklärte der Leiter der ADAC-Pannenhilfe, Thomas Reynartz, zum Start des mehrmonatigen Testlaufs.

    Es ist nicht für alle Radfahrer, sondern letztlich für ADAC-mitundohneGlieder (kleiner Spaß).

    Darüber hinaus können Sie ja bei youtube die Wörter "california drought" eingeben.

  13. 3.

    Die Pannenhelfer sollten hier aber ausschließlich mit dem Fahrrad kommen , da Autos ja von der Fahrradlobby unerwünscht sind .Also wenn schon denn schon .

  14. 2.

    Der ADAC ist eigentlich wie es der Name schon sagt, eine Vereinigung die die Intressen der Auto- und Motorradfahrer vertritt.
    Leider ist das seit einiger Zeite nicht mehr gegeben. Es gibt z.B. keinen merklichen Statements gegen Autofreie Städte und sonstigen ideologischen Blödsinn.
    Jetzt auch noch Pannenhilfe für Radfahrer. Da sollte sich doch besser der ADFC drum kümmern.
    Ich bin jedenfalls nicht bereit Pannenhilfe für Radfahrer mit meinen Beiträgen zu unterstützen und werde entsprechende Konsequenzen ziehen.

  15. 1.

    Klasse!

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