Entwarnung vor Gewitter - Unwetterlage über Berlin und Brandenburg hat sich beruhigt

Archivbild: Ein Hitzegewitter in Brandenburg. (Quelle: dpa/P. Pleul)
Bild: dpa/P. Pleul

Ortsweise klarer Himmel hat bis zum Nachmittag für intensive Sonne und heiße Luftmassen gesorgt - eine Grundlage für Gewitter. Anders als zunächst erwartet, wird es jedoch kein bedrohliches Unwetter geben, teilte der Deutsche Wetterdienst nun mit.

Die bedrohliche Unwetterlage über Berlin und Brandenburg hat sich beruhigt. "Da gab es ein Pulverfass, aber das hat sich im Laufe des Tages aufgelöst", sagte Meteorologe Stefan Rubach vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Potsdam am Dienstag.

Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass es im Osten des Landes noch einzelne Gewitter geben könnte. "Und im Laufe der Nacht zieht voraussichtlich von Süden her Starkregen auf", erklärte Rubach. Am späten Nachmittag und frühen Abend fielen vereinzelt bereits die ersten Regentropfen.

Am Dienstagmorgen hatten der DWD sowie der DTN-Wetterdienst unter anderem vor Gewitter, Starkregen und Hagel mit kräftigen Sturmböen in Berlin und Brandenburg gewarnt.

Ein Frontensystem aus Südwesten

DTN-Meteorologe Joachim Schug hatte berichtet, dass die Intensität der Gewitter ortsweise sehr stark davon abhänge, wie intensiv die Sonne am Vormittag die Erde aufheizen konnte: "Regen und Donner werden kommen, wie stark die Gewitter dann sind, ist örtlich ganz unterschiedlich: Sicher ist nur, dass die Gewitter von ordentlichten Böen begleitet werden, streckenweise mit Stärken von neun und zehn."

Am Mittwoch Temperaturen zwischen 23 und 24 Grad

Die Aussichten für Mittwoch sind vor allem für den Nachmittag wieder freundlicher. Es beginnt dabei laut DTN mit für den Sommer eher gemäßigten Temperaturen von 23 und 24 Grad Celsius am Vormittag und ortsweise aufklarendem Himmel und steigenden Temperaturen am Nachmittag.

Sendung: Fritz, 06.07.2021, 16:00 Uhr

9 Kommentare

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  1. 9.

    Diese Wettervorhersagen erheitern mich immer:) kann regnen aber auch nicht......:) witzig.

  2. 8.

    Naja, man muss immer beide Seiten sehen. Das ist erstmal der Wetterfrosch, der hat seine Daten und sein Radarbild. Auf letzterem sah es wirklich nicht nach Sonne aus. Also kommt erstmal 'ne Warnung. Auf der anderen Seite ist die Wolke. Wabert so bis zur Elbe und etwas drüber hinaus, sieht dann ein wenig Brandenburg und Berlin und ... nee, ey ... Regnets, kommt Mecker, wirds doll windig - noch mehr Mecker. Mach ich nüscht, gibts auch Mecker - is aber einfacher. Also: Sie kam, sah und hatte keinen Bock mehr ;-).

  3. 7.

    Unwetter gab es, bestimmt! Nur nicht dort wo unsere "Wettterexperten" es vorhersagen. Schade um so wenig Zuverlässigkeit, in der heutigen Zeit.

  4. 6.

    Wird gewarnt wird gemeckert, wird nicht gewarnt und die Feuerwehr pumpt die "anhaltende Schönwetterperiode" aus dem Keller oder Tiefgarage wird auch gemeckert.

    Nur eins ist sicher, Menschen mit unendlicher Langeweile und hohen Mitteilungsbedürfnis. Quak!

  5. 5.

    Ich bin auch etwas irritiert ob der Wetter meldungen. Alles ruhig. Musste noch kräftig gießen. Naja, vielleicht kommt noch was runter.

  6. 4.

    WAS hat sicht beruhigt? Die ... UNWETTERlage? ;))))
    Ein paar graue Wölkchen, dann drei, vier Regentropfen, und es ward heller ....

    Leute, was sitzen denn bloß für Panikmacher in den Wetterstationen... Andererseits ist das schon eine Schlagzeile, mit Unwettern, Stürmen, Gewittern und so..... "Die Sonne scheint" reisst ja keinen mehr vom Sofa hoch....

  7. 1.

    Wo blieben die Unwetter?

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