Massive Unwetter - Starkregen mit heftigen Folgen ist jederzeit und überall möglich

Ein Mann steht neben einem zerstörten Fachwerkhaus im Schutt in dem Ort im Kreis Ahrweiler am Tag nach dem Unwetter mit Hochwasser. (Quelle: dpa/Thomas Frey)
dpa/Thomas Frey
Video: Brandenburg Aktuell | 15.07.2021 | Margarethe Neubauer | Bild: dpa/Thomas Frey

Die Bilder von Starkregen und Hochwasser aus dem Westen Deutschlands sind erschütternd. Auch Berlin-Brandenburg ist nicht gefeit vor schweren Folgen von extremem Wetter. Von Georg-Stefan Russew

Menschen haben im Westen Deutschlands aufgrund heftiger Wetterkapriolen mit starken Niederschlägen ihr Leben verloren. Im Laufe des Donnerstags bargen Rettungskräfte in Rheinland-Pfalz [swr.de] und Nordrhein-Westfalen [wdr.de] zahlreiche Todesopfer. Viele Personen gelten als vermisst. Häuser sind eingestürzt. Es drohen im Bergischen Land aktuell mehrere Talsperren zu brechen - es bieten sich teilweise Bilder apokalyptischen Ausmaßes.

tagesschau.de

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) begründet die aktuelle Wetterlage damit, dass sich ein Tiefdruckgebiet über dem Westen Deutschlands "festgefressen" hat. Das Tief werde an allen Seiten von Hochdruckgebieten flankiert, die extrem feuchte Luft könne daher nicht ausweichen, erklärt DWD-Meteorologe Marco Manitta. "Solche Wetterlagen sind in den letzten Jahren häufiger geworden", sagt er.

Die größten Niederschlagsmengen gab es dem Experten zufolge in einem breiten Streifen vom Sauerland über das Bergische Land und die Eifel, den Großraum Köln/Bonn bis zur Grenze nach Luxemburg. Spitzenreiter war Rheinbach-Todenfeld (Nordrhein-Westfalen) mit 158 Litern pro Quadratmeter in 24 Stunden - wobei das meiste davon in einem kürzerem Zeitraum vom Himmel fiel, wie der Experte erklärt.

Starkregen kann immer wieder und überall auftreten

Nach Expertenansicht ist auch Berlin-Brandenburg nicht davor gefeit, von solchen schwerwiegenden Unwettern getroffen zu werden. "Ich möchte es noch weiter fassen", sagt Professor Matthias Freude rbb|24. Er lehrt an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNEE) angewandten Naturschutz und war bis 2014 Präsident des Brandenburger Landesumweltamts (LfU). "Jedes Land in Europa wäre bei solchen Wetterlagen ähnlich betroffen. Das sind einfach Naturereignisse und die stehen heutzutage unter dem Vorzeichen Klimawandel", betont er.

Starkregen-Ereignisse können so immer wieder und überall auftreten, fügt Freude hinzu. "Sie sind leider nicht vorhersehbar und vorhersagbar." Das seien leider erschwerende Tatsachen, mit denen man jetzt zu leben habe. "Jedes Grad höhere Temperatur macht sieben Prozent mehr Wasser in der Luft aus", so Freude.

"Generell wissen wir, dass Extremniederschläge im Zuge der Erderwärmung zunehmen. Das haben die Klimamodelle bereits vor 30 Jahren vorhergesagt und das ist inzwischen durch Datenauswertungen bestätigt", sagt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung [pik-potsdam.de] der ARD-Tagesschau. Man könne das Rad der Erderwärmung nicht mehr zurückdrehen. "Warme Luft kann einfach mehr Wasserdampf aufnehmen und dann abregnen."

Spendenaktion "Deutschland hilft" nach Flutkatastrophe

Daher sei es geboten, die Erderwärmung wie im Pariser Klimaabkommen gefordert, zu stoppen. "Auch wenn wir das jetzt umsetzen, haben wir trotzdem mit extremen Wetterlagen zu tun, auch wenn wir die Erwärmung bei 1,5 Grad gestoppt haben", meint der Potsdamer Klimaforscher.

Neben Maßnahmen zum Stopp der weiteren Erderwärmung rät Rahmstorf dazu, Wasser aus Starkregen-Ereignissen zu neutralisieren. "Städte müssen gucken, wie man Wasser zwischenspeichern kann", sagt er und weist dabei auf ein Berliner Projekt hin. Hier sei geplant, Regenwasser unterirdisch in großen Kavernen zwischenzuspeichern. "Für die lokalen Planer gibt es viele Aufgaben, sich zu überlegen, wie man mit dem extremen Regen aber auch den zunehmenden Hitzeextremen so zurechtkommt, dass die Bürger möglichst wenig Schaden nehmen", unterstreicht der Potsdamer Klimaforscher.

Zuletzt war in Brandenburg die Uckermark von Wetterkapriolen betroffen

Vor zwei Wochen regnete es sehr stark in der Uckermark. Mengen von über 180 Liter pro Quadratmeter und Tag prasselten herunter. Mancherorts seien den Angaben zufolge mehr als 200 Liter heruntergekommen. "Wir konnten dagegen überhaupt nichts machen. Das waren ungeheure Wassermengen", sagt der Prenzlauer Bürgermeister Hendrik Sommer rbb|24. "Das kam so urplötzlich über uns."

Seine Stadt hatte es mit abrutschenden Hängen, überfluteten Kellern und abgesoffenen Heizungsanlagen zu tun. "Solche dramatischen Bilder wie jetzt im Westen Deutschlands hatten wir aber nicht", so Sommer. Er sprach den jetzt betroffenen Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sein Mitgefühl aus. "Das ist unfassbar, dass dort Menschen ihr Leben verloren haben. Bei uns gab es keine Personenschäden", so Sommer.

In Prenzlau sind auch nach zwei Wochen nicht alle Schäden behoben. Sommer versuche, Wasserrückhalte-Punkte für die Stadt zu schaffen. Das brauche aber Zeit. "Unsere Kanalisation ist auf Wassermengen von jenseits von 60 Liter auf den Quadratmeter innerhalb weniger Stunden nicht eingestellt. Das Fassungsvermögen liege gerade einmal bei maximal 25 Litern", so Sommer. Keine Deutsche Kommune könne es sich finanziell leisten, seine Kanalisation auf diese enormen Starkregen- Wassermengen anzupassen.

Weitere Infos

Geoforscher entwickeln Tool gegen Überschwemmungen

Gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen hat das Potsdamer Geoforschungszentrum GFZ die Web-Plattform "Safer Places" [saferplaces.io] entwickelt. Hiermit können Städte ihre Vorsorge gegen Überschwemmungen effizienter planen, wie das Zentrum am Donnerstag mitteilte.

Stadtplaner sollen mit der Web-Plattform berechnen können, wohin sich das Wasser ausbreitet, wenn Starkregen fällt, Flüsse über die Ufer treten oder der Meeresspiegel steigt. Auf dieser Basis könnten dann Schutzmaßnahmen an Gebäuden, der Bau oder Ausbau von Deichen oder Versickerungsflächen geplant werden, hieß es in der Mitteilung. Ein Prototyp der Plattform sei bereits online.

Hochwasserschutz massiv ausgebaut

Brandenburg habe immer wieder mit extremen Wetterlagen und Hochwassern zu tun gehabt, betont Freude. Er erinnerte an das Oder-Hochwasser 1997 oder an extreme Situationen 2002 und 2013 an der Elbe. "Mittlerweile ist der Hochwasserschutz massiv durch das Land Brandenburg ausgebaut worden", sagt er. Zuletzt seien Deichanlagen in der Prignitz unter anderem an der Stepenitz ausgebaut worden. Das Flüsschen könne auch innerhalb weniger Stunden und Tage massiv anschwellen, weil die Elbe dann das eigentlich abfließende Wasser in die Stepenitz zurückdrängt und Orte im Hinterland überschwemmt, so Freude weiter.

Er weist auch auf das Hochwasser an der Schwarzen Elster in Südbrandenburg hin. 2010 stieg der Pegel des sonst beschaulichen Flüsschens massiv an und bedrohte ganze Landschaften und Orte im Landkreis Elbe-Elster.

Keine Sturzflutgefahr in Brandenburg, dafür nicht abfließendes Wasser

Brandenburg habe tatsächlich sehr viel in den Hochwasserschutz in den vergangenen Jahren investiert, erklärt Thomas Frey vom Brandenburger Landesumweltamt. "An der Karthane, im Oderbruch und in der Elbniederung wurde die Leistung der Pumpen deutlich erhöht, um die Niederungen bei Überflutung schneller entwässern zu können", so Frey.

Aber anders als in Teilen von Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen ist in Brandenburg die Sturzflutgefahr nicht hoch, so Frey. "Während im Hoch– und Mittelgebirge Starkregen eine reißende Kraft entwickeln kann, fließen hier die Wassermassen auf Grund des niedrigen Gefälles nicht aus den Niederungen ab, zehren so extrem an den Nerven der Hausbesitzer und Landnutzer." Frey erinnert an Leegebruch bei Oranienburg. Starkregen im Sommer 2017 überflutete den in einer Niederung direkt am Nördlichen Berliner Ring liegenden Ort.

Sendung: Inforadio, 16.07.2021, 12:00 Uhr

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68 Kommentare

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  1. 68.

    Leugner? Wohl kaum. Bitte nochmal lesen und verstehen, und dann Populismus von wirklich effektiven Maßnahmen unterscheiden, was sehr wichtig für die Lebensqualität ist. Nur die sich anpassen können haben schon immer gewonnen und die Fleißigen und die gebildeten Fachleute und die Lösungen Erarbeitenden usw. Niemals die Fordernden und Nehmenden.

  2. 67.

    Hallo Dominik,
    Ich meine hier tobt sich die faktenresistente AfD aus. Die betreffenden User Namen braucht man nicht zu erwähnen.
    Gruß Leni

  3. 66.

    Sie können doch lesen?

    https://www.br.de/wissen/jetstream-wetter-klima-extremwetter-ozon-100.html

    Windkraftanlagen sind Meisterwerke der Technik. Meine Tochter findet die super und freut sich über jede neue WKA. Als wüsste Sie mit ihren 5 Jahren schon was ihr blüht......

  4. 65.

    Sie sind sich auch für keinen Blödsinn zu blöd oder?

    Faktencheck:

    https://www.mdr.de/wissen/windkraft-richtung-streit-links-rechts100.html

    ach ja wo es schon um Windkraft geht, dass das BGR sich Katastrophal verrechnet hatte und Infraschall bei WKA gar kein Problem darstellen hatten Sie schon mitbekommen?
    https://www.br.de/nachrichten/wissen/rechenfehler-infraschall-von-windraedern-schwaecher-als-behauptet,SVPJbfO

  5. 64.

    Ich befürchte, dass es "nicht der Letzte in NRW begriffen" hat. Hier im Rheinland wird praktisch JEDER Quadratmeter gnadenlos versiegelt und die Begründungen dafür kommen nach wie vor wie aus der Pistole geschossen. Das ist ganz, ganz traurig. Beispiel: Ein Fluss wie die kanalisierte Schwarze Elster zwischen Uebigau-Wahrenbrück und Herzberg würde im Rheinland unter renaturierter Fluss fallen. Der kleine Fluss Düssel teilt sich in Düsseldorf in Nördliche und Südliche Düssel, kommt aus dem Bergischen Land und mündet in den Rhein. Der Fluss ist in der Stadt praktisch durchgehend kanalisiert, eingezwängt und teilweise verrohrt. Die Bebauung geht bis den Fluss: Hier gibt es "Baulösungen", die in Berlin / Brandenburg undenkbar wären. Hier nenne ich als Beispiel den den Tunnel der A46 in Düsseldorf-Wersten mit der NEBEN DEM TUNNEL verlaufenden kanalisierten Düssel. Wahnsinn! Wozu Überbevölkerung und Dekadenz führen kann. Aber alles selbstverständlich und alternativlos.

  6. 63.

    übliches Kindergartenproblem....

    "Soll der doch anfangen aufzuräumen" "Nein räum du doch auf" "ich räum nicht auf wenn der nicht auch aufräumt".....

  7. 62.

    großes Kino....

    Zitat aus ihre Link:
    Hat die ausgebremste Luft einen Effekt auf das Wetter? "Aus meiner Sicht gibt es keine direkten Auswirkungen auf Wetter und Klima. Es muss aber überlegt werden, wo weitere Windparks aufgebaut werden", sagt Feuerle.

    ergo keine Beeinflussung des Wetters und erst recht nicht des Jetstreams in 5-10km Höhe....

  8. 61.

    Wir sind in einer Warmphase.....aber egal mit Eiszeit kann man so schön polemisieren nicht wahr? Das dieses Eiszeitalter 2,9 Mio Jahre schon andauert interessiert keinen, erst recht nicht die Leugner des menschengemachten Klimawandels. Das dieses Eiszeitalter ohne den Menschen wahrscheinlich noch Millionen von Jahren weiter andauern würde stört auch nicht.

    Ist Ihnen vielleicht bewusst, dass die Entwicklung des Menschen auf ersten die relativ stabilen Klimabedingungen vor allem der letzten 10000 Jahre überhaupt erst möglich wurde? Der übergang der letzten Kaltzeit in die aktuelle Warmzeit...

    Aber was solls da wird lieber von "Klimawandel gab es schon immer" gefaselt...eben nicht wirklich seitdem es den Menschen gibt.....

  9. 60.

    und auch: https://taz.de/Physiker-ueber-linksdrehende-Windraeder/!5697294/

  10. 59.

    und manchmal brauchen die Ingenieure auch länger um die Realität zu verstehen: https://plus.tagesspiegel.de/wissen/ein-viertel-mehr-energieausbeute-moeglich-90-prozent-der-windraeder-drehen-sich-falsch-herum-20817.html

  11. 58.

    siehe https://www.mdr.de/wissen/windkraft-bremst-winde-stuerme-100.html.
    50km wirksame Bremswirkung in der Horizantalen gemessen. Wie viele m/km Auswirkungen in der Vertikalen wurde leider nicht beschrieben. Aber ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch belastbare Messungen dafür getätigt werden.

  12. 57.

    Das Problem an der ganzen Sache: Es ist ein globales Problem.
    Wenn wir hier in -unserem verhältnismäßig kleinen- Deutschland es schaffen sollten, die CO2-Emmissionen auf 0 zu bekommen, dann ist es ja ganz nett - bringt aber nicht soviel, wenn an anderen Stellen ungehindert der "Klima-Ofen" befeuert wird.

    Hier mal ein kurzer aktueller Bericht, über den Zustand der "Grünen Lunge" unseres Planeten:
    https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/amazonas-regenwald-co2-klima-100.html

    Die Quintessenz aus dem Bericht: Der Amazonas-Regenwald gibt mittlerweile mehr CO2 ab, als er aufnehmen kann - dieser Zustand ist möglicherweise irreversibel.

  13. 56.

    "Na dann knipsen wir jetzt 3 von 4 Haushalte aus...mehr bringen die EE aktuell (22:57 Uhr) nicht."
    Ursache für diesen Fakt? Das gegenseitige in den Hintern kriechen von Kohlelobby und Parteienfilz die letzten 30 Jahre.....und nun wo die Hütte brennt es auf die nächste Regierung abwälzen. Gestern bei Illner, konnte man es sehen,all Ihre Argumente sind nur heiße Luft.

  14. 55.

    „gegen den Klimawandel einsetzt“ - der ist gut: wer kann denn den Klimawandel aufhalten? Welches gängelndes Linksgrüne Projekt kann das? In der Schule lernt man: Klimawandel findet immer statt. Wir sind am Ende einer Eiszeit und 80% der Erdgeschichte waren die Pole eisfrei. Was die Verlangsamung betrifft: CO2 Vermeidung durch intelligente Technologien sind da erfolgversprechender, wenn man die richtigen Leute dafür hat...es will nur nicht jeder in Bildung investieren.

  15. 54.

    Sie werden lachen, solche Prämien gibt es tatsächlich in einigen Regionen, z.B. Indien. Unter Zweifelhaften Bedingungen werden dort Massensterilisationen durchgeführt.

    Hilft trotzdem nix. Das Bevölkerungsproblem bekommt man nur mit Bildung, Frauenrechten und Zugang zu Verhütungsmitteln in den Griff....

  16. 53.

    Dieses "Made in China" ist aber auch in der Diskussion wem diese Emissionen zugeordnet werden müssen. Nicht wenige sagen die Immissionen müssen den Importländern zugeschlagen werden. Wenn China nicht für die Welt produzieren würde, würde der Energieverbrauch wahrscheinlich halbiert....

    Vielleicht wäre es eine Möglichkeit nicht nur Stahl sondern für alle Produkte eine CO2 Importsteuer zu verhängen. Damit mehr hier bei uns produziert wird, unter unseren Regeln, die eben auch den Klimaschutz beinhalten.

    (aber ich vergaß natürlich, dass Umweltschützer gewisser Verbände gegen alles sind, Radwege, Bahnstrecken, WKA und natürlich erst Recht jede Art von Industrie)

  17. 52.

    Da bin ich froh, das das nichts mit dem Klimawandel zu tun hat wie uns einige Umweltfreaks erzählen wollen. Am schlimmsten ist diese "Verbotspartei" die sich gegen den Klimawandel einsetzt. Wer die Ironie erkennt ist im Vorteil.

  18. 50.

    @Sarah, mit Prämien gegen Kinder erreichen wir was genau? Ich würde mal behaupten, dass die Nationen mit besonders hohem Energie- und Ressourcen-Verbrauch nicht die Nationen mit einer besonders hohen Geburtenrate sind. Selbstbezogene Egoisten bekommen keine Kinder.
    Wenn man wirklich etwas einer "Überbevölkerung" entgegensetzten will, dann ist das Bildung.

  19. 49.

    Absolut richtig beurteilt und angemahnt!
    Eine zeitnahe Information z.B. mit eigenen Newsseiten auf Internetseiten der Kommunen funktioniert nur in den wenigsten Fällen gut, weil solche Ereignisse außerhalb der Dienstzeiten von Angestellten im ÖD der Verwaltungen stattfinden.
    Das gute alte Dampfradio UKW ist bei Ausfall von Internet und Telefon (auch Handy) die einzige Möglichkeit, an Informationen zu kommen.

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