rbb-Transparenz-Serie - "So machen wir das"

Do 06.01.22 | 15:49 Uhr
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Archivbild: RBB Masurenallee, Berlin Charlottenburg. (Quelle: imago images/Schoening)
Bild: imago images/Schoening

Über welche Themen berichtet der rbb? Wer wählt aus? Was kommt ins Fernsehen - und was auf die Webseite? Eine Videoserie von Joachim Ruetschi zeigt, wie im rbb gearbeitet wird.

Junges Publikum

So machen wir das. (Quelle: rbb)
rbb
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So machen wir das

Themenauswahl und Relevanz

So machen wir das (Quelle: rbb)
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So machen wir das Themen für 03.01.

Regionalkompetenz

So machen wir das (Quelle: rbb)
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So machen wir das Regionalkompetenz für 03.01.

Unabhängigkeit in politischer Berichterstattung

"So machen wir das" (Quelle: rbb)
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2 min

4. Teil "So machen wir das" - Unabhängigkeit in politischer Berichterstattung

Vor allem bei der politischen Berichterstattung in Berlin und Brandenburg steht der rbb unter Beobachtung. Wie viel Kritik ist erlaubt? Wie geht der rbb mit wachsender Polarisierung und zunehmender Aggressivität um?

Datenjournalismus

"So machen wir das" (Quelle: rbb)
rbb
2 min

5. Teil "So machen wir das" - Datenjournalismus

Ob Pandemie oder Wahlen: Zahlen bieten reichlich Material im Bereich Datenjournalismus. Welche Arbeit steckt dahinter? Wo sind die Grenzen eines Datenjournalisten beim rbb?

Sendung:

129 Kommentare

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  1. 129.

    Antwort der Chefredaktion

    ------

    Lieber Nutzer.

    In den Nachrichtenredaktionen arbeiten qualifizierte Journalistinnen und Journalisten, die täglich den Spagat zwischen Schnelligkeit und journalistischer Sorgfalt wagen. Wir können Ihnen versichern, dass bei unseren Nachrichten, egal ob Radio, TV oder online die Sorgfalt und Qualität immer vor dem „Schnellschuß“ steht. Natürlich haben wir über den Tag betrachtet eine sehr große Anzahl an Meldungen, die es zu ordnen, bewerten und priorisieren gilt. Um Ihnen ihre Meinungsbildung zu ermöglichen, prüfen wir vor Veröffentlichung einer jeden Nachricht mit Hilfe aller uns zur Verfügung stehenden Quellen und Mittel immer deren Richtigkeit und Relevanz. Bei Zweifeln gilt die Devise „journalistische Sorgfaltspflicht vor überstürzter Veröffentlichung“. Und das wird auch in Zukunft so bleiben.

  2. 128.

    Antwort der Chefredaktion

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    Lieber Nutzer

    an dem “Austausch, der über die sendereigenen Hierarchien hinausgeht“ ist uns sehr gelegen.

    Wir suchen den Dialog – leider hat uns Corona in Sachen Austausch vor Ort einen Strich durch so manche Rechnung gemacht. Bei „den rbb grillen“ kommen zB Programmverantwortliche zu den Nutzerinnen und Nutzern.

    2019 waren wir unterwegs und haben uns den kritischen Fragen gestellt.

    Die Rundfunkräte als Kontrollgremien sind für die Themenwahl nicht zuständig. Sie sind so zusammengesetzt, dass sie die Gesellschaft repräsentieren. Vom Rundfunkrat werden die Intendantin oder der Intendanten gewählt.

    Die Themensetzung und -bearbeitung geschieht in den Redaktionen – und hier sitzen gut ausgebildete Redakteurinnen und Redakteure, die Themen kritisch hinterfragen. Wir bedauern, wenn Sie dies anders wahrnehmen und laden Sie ein, Ihre programmbezogenen Kritikpunkte zu konkretisieren, damit wir darauf antworten können.

  3. 127.

    Ich möchte in der Abendschau neuste Berichte über Berlin und Brandenburg sehen und nicht wie im RBB recherchiert und gearbeitet wird.
    Fehlen die Themen oder warum dieser Lückenfüller.
    Für diese internen Informationen ist die Abendschau nicht die richtige Sendung, da gibt es doch wohl andere Formate.

  4. 125.

    Och ... im Nachhinein bin ich nicht sauer, das der RBB den Einen oder Anderen Post von "meineeine" in den Rundordner gefaltet hat. Ab und an kommt bei mir doch sehr schwarzer Humor mit durch oder die Anwort war zu heftig. Mittlerweile hab ichs ja kapiert ;-) - nicht die passende "Umgebung" dafür - was auch verständlich ist.
    Also zur Selbstironie ... Selbstreflektion ist ein cooles Gegenstück - und wenn alle Stricke reissen fliegt halt der Wutzettel ins Eck.

  5. 124.

    "Ist Ironie eigentlich auch eine emotionelle Ausdrucksform?"
    Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Mir gefällt Ironie und Sarkasmus deshalb ganz gut, weil man da, bei begrenzter Textmöglichkeit, viel vermitteln, aber auch provozieren kann, um lebhaft interessanter zu sein. Musste aber auch durch Nichtveröffentlichungen feststellen, dass dies bei rbb24 nicht so gut ankommt und wenn es veröffentlicht wird, oft falsch verstanden wird. Soll heißen, man liest nur das, was man lesen will... und sagt über den Antwortverfasser mehr aus, als ihm vielleicht lieb ist. Sei es drum Selbstironie ist auf jeden Fall sympathisch - und da habe ich Schwächen ;-)

  6. 123.

    Danke für die Antwort.
    Glauben Sie ernsthaft, die stolzen Südtiroler lassen sich von uns Piefkes etwas vorschreiben? Eher sprengen sie mal wieder ein paar Strommasten, darin haben sie Übung.

  7. 122.

    Mit ihrem ersten Absatz stehen sie nicht alleine da, siehe #90 und #75.
    Gerade in #75 habe ich eine ganze Palette aufgeführt, die es wert ist, dass man sie alle einzeln auf den Prüfstand nimmt - und ihre Existenz zugunsten tatsächlich notwendiger gesellschaftlicher Veränderungen neu wichtet. Auch der #109 ist m.E. in dieser Richtung empfehlenswert.

  8. 120.

    Sorry, es geht um "lenkend" berichten...
    Sie lenken, beeinflussen, wichten und bewerten... um dem rbb nicht zu Nahe zu treten sind Beispiele abseits des Genderns verwendet worden, wo Sie sich positionieren können...ohne Reue ;-)

  9. 119.

    Emotionslos ... mmhh ... da ich nicht auf Vulkan geboren bin, gehts bei mir nicht ohne. Was mich zu der Frage bringt ob m/w/d nicht auch diskriminierend ist. Letztlich steht ein divers lebender Mensch gesellschaftlich zwischen den Geschlechtern. Sollte es dann nicht w/d/m heissen?
    ... und warum sollte die "Aufstiegshilfe" Leiter gegendert werden?
    Ist Ironie eigentlich auch eine emotiononelle Ausdrucksform?

  10. 118.

    Das ist leicht zu beantworten: Der deutsche Rechtschreibrat ist dafür DAS Gremium. Und die haben sich für einfaches geschlechtsneutrales Plural und gegen eine Biologisierung des Plural entschieden. Nicht nur, das die Regel einfach zu erlernen ist, auch weil dies in der Vergangenheit zu rassistischen Problemen geführt hat. Der Zeitgeist ist gegen das Gendern, weil niemand anhand biologischer Unterschiede benachteiligt werden soll, sei es das Geschlecht, die Hautfarbe oder andere unabwendbare Unterschiede. Es ist auch eine Zumutung für freie und quere Geschlechter, diese als divers zu bezeichnen und zeigt das "Dilemma" des Genderns: Reduzierung auf ein * ? Und sage nie "die Professorinnen" oder "die Doktor*innen", da fühlen sich Frauen gehänselt, weil es abwertend die Männer ausschließt...

  11. 117.

    Sorry,

    aber die Serie heißt "So machen wir das". Also der rbb.

    Nicht: "So machen die das", Sie sprechen ausschließlich Themen an, die von zB tagesschau.de bearbeiten werden.

  12. 116.

    Diese Zuspitzung drückt etwas aus...ist kein Schimpfwort und soll zum nachdenken anregen/provozieren, weil Sie damit nicht aufhören. Passt es denn, dass eigene Meinungen bei Nachrichten lenkend eingesetzt werden? Aber ich bringe deeskalierend andere Beispiele in die Diskussion:
    1. Wo kommt das C-Virus her, aus (chinesischer) Sicht von der Fledermaus oder aus (teil)amerikanischer Sicht, einem Labor?
    2. Bei den "Wormser Missbrauchsprozessen" haben die Medien mehrere Familien für immer zerstört. Reue?
    3. Herr Powell hat im Sicherheitsrat den Iran-Krieg mit glatten Lügen begründet...Die Medien haben den Krieg befürwortet, Herr Schröder und Herr Fischer damals nicht...Wow!
    4. Frau Baerbock wurde ohne dem Polenbeauftragten Woidke vor Augen geführt, was eine andere Sicht bedeutet... Sie wurde dort peinlich "eingenordet" und Woidke hat das Ehrenamt abgelegt. Einen Nachbarn sollte man anders begegnen und China liefert an uns noch Rohstoffe, noch...Rolle der Medien hier?

  13. 114.

    Wir wissen, dass es ein riesiger Aufwand wäre. Aber: Wenn Sie dazu auch nur 5 Beispiele vom rbb hätten, wir würden sie nehmen.

    Wichtig: Wir meinen wirklich rbb-Artikel; nicht Tagesschau, nicht WDR, rbb. Gern hier online.

  14. 113.

    Frage außerhalb des "Protokolls". Könnte man den Beitrag "Polen senkt ab Februar Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel" noch öffnen?

  15. 112.

    Um Beispiele zu benennen bleiben mir hier nicht viele Worte.
    ENERGIEWENDE: Die Energiewende wir nicht kritisch hinterfragt. Die meisten Beiträge dazu sind ideologisch grün eingefärbt.
    Es wird genauestens über die Nachteile der Atom-KW und Kohle-KW informiert, aber die entscheidenden Vorteile (grundlastfähig)werden kleingeredet. Dagegen werden über Windräder nur die vermeintlichen Vorteile hervorgehoben, gravierende Nachteile werden kleingeredet oder ganz verschwiegen. So wird wenig oder gar nicht über die vielen getöteten Vögel, Fledermäuse und Insekten informiert, auch nicht das für Windräder Tropenholz im Regenwald abgeholzt wird.
    MIGRATION: Es wird meisten nur über den Vorteil der Migration berichtet, die Nachteile werden meistens verschwiegen.
    POLITIK: Es gibt viele negative Berichte über die AFD und die RECHTEN, aber kaum über die LINKEN.
    usw....

  16. 111.

    "Sprachtaliban*innen".

    Erster Vorschlag: verbal etwas abrüsten.

    Zweitens: Wir wurden noch nicht gezwungen, endlich zu gendern. Wir werden aber sehr oft von Gender-Gegnern gezwungen, nicht zu gendern. Und das, obwohl wir (wie oft hier schon geschildert), im rbb eher selten gendern. Auf rbb24.de zB sehr sehr selten.

  17. 110.

    Sie sollten nicht so bescheiden sein. Das von ihnen aufgezeigte Beispiel, sicherlich für sich allein betrachtet ein Problem, ist nur einer von vielen Bausteinen, die sich zu einem Puzzle zusammenfügen lassen, was man auch machen muss, um das Kernproblem zu begreifen.
    Man bedient sich (vermeintlich) intellektueller Themen, um auf diesem Weg der aktuellen Situation und den zunehmenden sozialen Spannungen entrinnen zu können, damit seiner Verantwortung und der der Gesellschaft zu entgehen.
    Man entwickelt Nebenkriegsschauplätze, auf denen Scheingefechte toben, in deren Rauchschwaden man mit seiner sozialen Verantwortung verschwinden kann, ohne Farbe zu bekennen und Veränderungen herbeiführen zu müssen.
    Das ist einer der Gründe, weshalb sich die Gallionsfiguren der Linken (La Fontaine, Wagenknecht) schon seit längerem zurück gezogen haben. Auch die "neuen" Linken sehen in den "neuen" Tätigkeitsfeldern zunehmend ihre Kernkompetenz.
    Hier möchte ich auf #75, #64, #52 u.a. verweisen.

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