Hitzewelle - Berlin und Brandenburg gehören zu den heißesten europäischen Regionen

So 19.06.22 | 16:38 Uhr
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Ein Mann steht an einem Badesee unter einer Dusche. (Foto: Thomas Warnack/dpa)
rbb24 sepzial | Alina Stiegler | 19.06.2022 | Bild: Thomas Warnack/dpa

Teile von Berlin und Brandenburg sind europäische Spitze - jedenfalls was die Temperaturen angeht. 36 bis 38 Grad sind es am Sonntagnachmittag im Durchschnitt. Aufziehende Gewitter bringen aber bald Regen und Abkühlung in die Region.

Berlin und vor allem der Süden Brandenburgs sind fest im Griff der Hitzewelle. Hier wurden von der ARD-Wetterredaktion um 18 Uhr Werte zwischen 27 und 38 Grad Celsius registriert. Heißester Ort in der Region war mit 39,2 Grad Cottbus. Für die Lausitzmetropole war dies laut ARD-Wettreredaktion der höchste Wert, der je dort registriert wurde. In Altdöbern (Oberspreewald-Lausitz waren es 39 Grad. Auch in Baruth (Teltow-Fläming) und Schipkau (Oberspreewald-Lausitz) wurden Rekordwerte festgestellt. Für Berlin schlugen um 18 Uhr 27 Grad zu Buche.

Berlin und das südliche Brandenburg gehörten am Sonntagnachmittag insgesamt betrachtet zu den heißesten Regionen Europas. So meldete Madrid um 15 Uhr mildere 25 Grad. In Rom wurden 30 Grad gemessen, in Istanbul 27 Grad. Im nordafrikanischen Rabat wurden 24 Grad gemessen.

Aber es war am Sonntag in Brandenburg nicht überall so brütend heiß. So meldete der Prignitzort Lenzen an der Elbe ebenfalls kühlere 25,7 Grad. In Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) waren es 28,7 Grad.

Für die Waldbrandgebiete rund um Treuenbrietzen sieht die ARD-Wetterredaktion vom Sonntagabend bis in den Montag hinein eine sich entspannende Wetterlage. Es wird mit heranziehenden Gewittern und schauerartigem Regen gerechnet. Am Montagmorgen könne mit kräftigem Regen gerechnet werden. Bis dahin könnte starker Wind im Zuge der aufziehenden Gewitter die Löscharbeiten jedoch erschweren.

Die Temperaturen sollen sich am Montag bei kühleren 17 bis 21 Grad einpegeln.

Sendung: rbb24 inforadio, 19.06.2022, 18:40 Uhr

15 Kommentare

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  1. 15.

    Da ist gar nix angestrengt bei mir.
    B und BB gehörten gestern kurzzeitig zu den heißesten Regionen Europas. mehr steht da nunmal nicht.
    Wenn man das als Journalist behauptet, sollte man schon ein paar Fakten dazu liefern, was der rbb im Text gemacht hat.
    Natürlich nimmt man sich da Orte zum Vergleich vor an denn es gewöhnlich wärmer ist als hier. Ich finde es interessant.
    Heißer als am Nordkapp oder in der Antarktis klingt dagegen nicht besonders meldenswert.
    Dazu natürlich die Feinheiten der deutschen Sprache. "zu den heißesten" bedeutet nicht die heißeste sondern eine von mehreren. Platz 10 von 1.000 Meßstellen wäre z.B. sehr weit oben.

    Alles andere was Sie "gelesen" haben wollen, sind Interpretationen der Leser.

  2. 14.

    Erst habe ich auch ein allgemeines Phänomen beschrieben,was auf viele Themengebiete anwendbar ist und danach den konkreten Fall.

    Du versuchst angestrengt daraus eine reine Wiedergabe von Information zu deuten. Kann man natürlich so sehen,darum mutmaßlich.
    Welche Relevanz der Vergleich mit anderen europäischen Städten für gesundheitlich Betroffene darstellt,erschließt sich mir nicht.

    Auf die gesamte Hitzewelle trifft die Information nun mal nicht wirklich zu. Sich nur einen einzelnen Moment herauszupicken,ist ein Verzerren von Fakten.
    Wer die Information aus #2 nicht hat,erkennt das nicht mal.

  3. 13.

    Sie beschreiben das eigentliche Problem versteckt in ihrem eigenen Kommentar.
    Erst heißt es "krampfhaft versuchen ein Narrativ zu verbreiten". Und später dann "mutmaßlich den Klimawandel verdeutlichen".
    Was wäre wenn es einfach nur Journalistenarbeit also Information von Fakten ist, ohne daraus den Zeigefinger für den nahenden Weltuntergang zu interpretieren.
    Da steht nix dergleichen, also ist es höchstwahrscheinlich nur eine Information, die für viele Menschen gesundheitsrelevant sein könnte und natürlich auch bemerkenswert ist. Mal von einigen Einzelsportlern abgesehen ist unsere Region ja nicht all zu häufig europäische Spitze.
    Was der Leser/Hörer in seinem Kopf daraus macht ist dessen Sache.

  4. 12.

    Darüber nachzudenken weshalb die Erderhitzung zunimmt und daraus Konsequenzen zu ziehen ist nicht jedermanns Sache.....
    Solchen Blödsinn zu schreiben ist natürlich einfacher....

  5. 11.

    Sehe ich auch so.
    Es ist die alte Leier. Es wird krampfhaft versucht ein Narrativ zu verbreiten und man erreicht bei vielen damit genau das Gegenteil von dem Beabsichtigten.
    Nur eine realitätsabbildende Berichterstattung erfüllt langfristig ihren Zweck. Denn das Problem Erderwärmung,welches hier mutmaßlich verdeutlicht werden soll,existiert ja wirklich.

  6. 10.

    Dann passt ja die Überschrift des Artikels insbesondere für Spandau, zumindest was die Dame auf der Bühne angeht.

  7. 9.

    Es war abends ideale Konzerttemperatur. Gianna Nannini in der Zitadelle Spandau ... und wenn es aus Eimern gekübelt hätte, es wäre egal gewesen :-) .

  8. 8.

    Vielleicht verbraucht Windkraft aber auch Wind und damit dringend benötigte Frischluft für Berlin ? Oder Windparks verwirbeln nur die heiße Luft ? Jedenfalls wird Berlin und Brandenburg immer heißer und trockener und dringend benötigte Frischluft, fehlt auch. In den Frischluftschneisen von Berlin, nur immer neue Windparks vorzubauen, ist wahrscheinlich keine Lösung ?

  9. 7.

    Ja gleich mal durchgelüftet und die Zimmertemperatur in der Luft ganz schnell um 1K gesenkt. Hausbeton und Heizungswasser kühlt leider nicht so schnell runter. Aufpassen dass die Heizung nicht anspringt.
    Das kleine Regengebiet ist aber nördlich und südlich von Frankfurt vorbeigerauscht und hat sich in Polen wieder zusammengefügt. So reicht es nur für feuchten Beton.
    Vielleicht hält der DWD ja morgen sein Versprechen ein.

  10. 6.

    Ne, Windräder vors Fenster stellen... Bringt Abkühlung, Strom und senkt die Erderwärmung.... glauben so manche Abstandsgegner die nie betroffen sein werden. Wikipediawissen? Und je weniger Abstand um so mehr Kühlung durch Wind...

  11. 5.

    "Berlin und Brandenburg gehören zu den heißesten europäischen Regionen" Lieber RBB, hört bei Ihnen Europa hinter Deutschland auf? Weil diese Aussage stimmt definitiv nicht...

  12. 4.

    Also nun hat Petrus mal ein kurzen Soundcheck rausgehauen, es fielen tatsächlich etwa zwanzig dicke Tropfen und die Temperatur ging auf etwa 27 Grad runter. Schön is' jetzt.

  13. 3.

    Prignitz und Südbrandenburg liegen aber auch ,,einige Kilometer,, auseinander. Da kann es schon zu Temperaturunterschieden kommen. In Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein, ist es wahrscheinlich auch kühler als in Brandenburg. Im Schatten ist es übrigens auch kühler, als auf einem kahlen Acker - komischer Artikel - Vergleiche zwischen Rom, Istanbul, Grönland und Berlin/Brandenburg ???

  14. 2.

    Tolle Vergleiche … Spanien waren gestern doch noch 40 Grad. Vergleicht mal morgen. Wirklich Schwachsinn diese tagesaktuellen Vergleiche. Morgen ist es garantiert hier kühler als in Rom

  15. 1.

    Da kann man nur wegziehen...

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