Der Koch, Kochbuchautor, Veganer und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann hält eine seiner regelmäßigen Reden vor dem Berliner Reichstag, kritisiert die Corona-Maßnahmen und beschimpft dabei auch die Presse. (Quelle: dpa/Sulupress)
Bild: dpa/Sulupress

Kommentar - Attila Hildmann ist wie eine tickende Zeitbombe

Kaum einer inszeniert seinen Hass auf andere so öffentlichkeitswirksam wie der rechtsextreme Vegankoch Atilla Hildmann. Wenn die Justiz ihn nicht stoppt, ist das ein Offenbarungseid im staatlichen Kampf gegen Hass und Hetze. Ein Kommentar von Olaf Sundermeyer

Wer Attila Hildmann in den Jahren vor seiner rasanten Radikalisierung der vergangenen Monaten kennen gelernt hat, traf auf einen offenkundigen Narzissten: Ein Mensch, der gerne und großspurig über sich und seine Erfolge als Vegankoch und Autor einschlägiger Kochbücher sprach, dabei gelegentlich die dritte Person bemühte. Etwa so, wie es Lothar Matthäus seit Jahren macht: Unangenehm selbstbezogen, aber eben nicht weiter gefährlich. Jetzt aber paart sich sein Narzissmus mit dem Hass auf andere, und es wird gefährlich. Hildmann ist ein gewaltgeneigter Rechtsextremist, der bislang unbehelligt wirken kann.

Hildmann strapaziert die Grenzen der Meinungsfreiheit und führt dabei den Rechtstaat vor

Wer ihn zuletzt bei seinen öffentlichen Auftritten auf der Medienbühne Berlin beobachtet, sieht in ihm möglicherweise einen Fall für fachkundige Mediziner, ganz sicher aber einen für den Staatsanwalt: "Wenn ich Reichskanzler wäre, dann würde ich die Todesstrafe für Volker Beck wieder einführen", hörte man ihn auf seiner Kundgebung am vergangenen Samstag sagen, zur berechtigten Empörung des Grünen-Politikers. Hildmann bezeichnet Angela Merkel als Zionistin und Satanistin, verherrlicht Adolf Hitler, und lobt Kopfgeld auf Menschen aus, die er mit Fotos und Telefonnummern als Feinde markiert. Er strapaziert die Grenzen der Meinungsfreiheit und führt dabei den Rechtsstaat vor.

Bei seinen Inszenierungen auf offener Bühne, ob vor dem Reichstag, vor dem Olympiastadion, oder vor der Berliner Messe, umgibt er sich mit einer Drohkulisse, errichtet von den Mitarbeitern seines Aufmerksamkeitsunternehmens, die kritische Journalisten bedrohen. Auch am kommenden Samstag will Hildmann mit seiner Entourage wieder durch Berlin ziehen. Gut möglich, dass er dabei weiter hetzen wird. Gegen wen auch immer. Bislang hindert ihn ja niemand daran, noch ist er straffrei.

In Brandenburg, wo er wohnt, ermittelt die Schwerpunktstaatsanwaltschaft Internetkriminalität gegen ihn: Dort geht es um die Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten, es geht um Beleidigungen, und es geht um Volksverhetzung. Was wann daraus wird? – ist noch völlig offen. Eine Anklage ist jedenfalls noch nicht in Sicht, heißt es auf Anfrage. Für die Äußerungen, die er auf den Kundgebungen in Berlin tätigt, und über Netz verbreitet, sei im Übrigen die dortige Staatsanwaltschaft zuständig. Am Montagnachmittag gab auch die Staatsanwaltschaft Berlin bekannt, dass gegen Hildmann Ermittlungen u.a. wegen des Verdachts der Bedrohung eingeleitet worden seien.

Attila Hildmann radikalisiert sich schneller, als die Justiz arbeitet

Unterdessen tickt Attila Hildmann wie eine Zeitbombe weiter, und wird immer lauter. Seine Radikalisierung nimmt seit diesem Frühjahr Fahrt auf; erst im Netz, schließlich auf der Straße: Seit dem Lockdown in der Corona-Krise initiiert er Hygiene-Demos und ruft zum Widerstand gegen den Staat auf. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis tatsächlich etwas passiert, dass seine Gewaltphantasien Realität werden.

Weil sich Attila Hildmann schneller radikalisiert, als die Justiz arbeitet. Und etliche seiner Anhänger mit ihm.

Kommentarfunktion am 21.07.2020, 18:20 Uhr geschlossen

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43 Kommentare

  1. 43.
    Antwort auf [Markus] vom 21.07.2020 um 17:10

    Sie lügen. Die Staatsanwaltschaft lehnte ein Ermittlungsverfahren nach Strafanträgen ab. Hat also stattgefunden. Wurde halt abgelehnt.
    Es ist nicht strafbar, äussert man die Idee Polizisten wären auf einem Müllplatz als Müllmänner besser aufgehoben. Was übrigens als Satire auf die oft gehörte ganz unironische Rethorik gemünzt war, die Polizei sei damit beschäftigt den Müll der Gesellschaft zu beseitigen. Wollen wir mal anlässlich der Wochenendkrawalle recherchieren wie die Randalierer im Diskurs bezeichnet werden?
    Staatsanwälte /Gerichte sollten nicht mit der funktionalen Begriffsstutzigkeit mancher Mitbürger und Milieus beschäftigt sein. Und schon gar nicht ob eine Satire misslungen ist.

    Wüsste nicht, was es rechtfertigte die TAZ-Autorin als "gewaltgeneigte Extremistin" zu bezeichnen. Handelt sich da allein um einen Wunsch von Ihnen.
    Dafür verwendet die AfD-Bundestagsfraktion doch schon Steuergelder für ihre social-media-Kanäle.

  2. 42.

    "Wenn die Justiz ihn nicht stoppt, ist das ein Offenbarungseid im staatlichen Kampf gegen Hass und Hetze."

    Warum brauchen wir einen staatlichen Kampf gegen "Hass und Hetze"? Hass ist ein menschliches Gefühl - es ist weder per se gut noch böse. Hass kann auch begründet sein. Und "Hetze" ein beliebig definierbarer Begriff. Jede Kritik lässt sich als Hetze definieren.

    Wenn Meinungsäußerungen kriminalisiert oder unterdrückt werden, dann geht es dabei in der Regel immer um die Aufrechterhaltung einer bestimmten Meinungshoheit. Und letztendlich sind es die Herrschenden die bestimmen, was "Hass" und "Hetze" sind und was sind.

    Dieser Beitrag ist ein Beispiel dafür. Dieser Kommentar kann auch als "Hetze" aufgefasst werden. Und er ist auch geeignet Hass zu schüren gegen Hildmann, was die Kommentare teilweise hier auch belegen.





  3. 41.

    Zitat: "Ein langes Strafregister hat er nicht. Der Politologe Frank Überall verbindet mit Hildmanns Vorgehensweisen eine „findige und amüsante Strategie der Wut-PR“. Ich teile diese Einschätzung."

    Der Mörder von Halle hatte auch kein langes Strafregister, ebensowenig der von Hanau. Das sagt doch überhaupt nichts aus. Und Ihre Verharmlosung der z. T. menschenverachtenden Wutattacken Hildmanns zeigt auf, dass Sie wenig reflexiv mit dem Phänomen der Internet basierten Radikalisierung von Einzeltätern umgehen. Diese Täter, von bspw. Utøya oder Christchurch, haben sich auch durch Hassprediger in den sog. sozialen Netzwerken radikalisiert. "Findig und amüsant" am A*rsch, Frau Holle.

  4. 40.

    Zitat: "Den Paragraphen kann man getrost abschaffen"
    Ich teile Ihr Demokratieverständnis überhaupt nicht auch wenn es bei Demos oft wie beim Fernsehprogramm ist: viel Dünnsinn und redundantes Zeugs dabei, a b e r es ist KEIN § sondern Art. 8 GG. In welchem Rahmen sich Grundrechte überhaupt ändern bzw. abschaffen lassen, muss ich Ihnen wohl nicht näher erklären. #verständnisloskopfschüttel#

  5. 39.

    Dem Typen und seiner handvoll Mit- und Hinterherläufer bzw. - fahrer wird einfach medial zuviel Aufmerksamkeit geschenkt.

  6. 38.

    @Alder: Den "Drecksack" und den Stinkefinger hat sich der AfD-Abgeordnete Möller redlich verdient. Nach dem Empfang der "Omas gegen Rechts" in der Erfurter Staatskanzlei schrieb er auf Twitter: "Was ist zehn Meter lang und riecht nach Pipi? Eine Oma-Polonäse gegen Rechts in der Staatskanzlei". Ich erinnere daran, welchen Aufstand die AfD erst im Januar gemacht hat, weil in einem satirischen Lied Omas als Umweltsau bezeichnet wurden.

  7. 37.

    Alder:
    "Es ist einfach nur noch unerträglich, was in diesem Land passiert. Absolut jeder, der aus dem herrschenden Meinungskorridor ausschert - egal in welchem Thema - wird absolut fertig gemacht und zum Abschuss fertig gemacht."

    Was ist "der herrschenden Meinungskorridor"?

    Das ist doch unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, Demokratie und Menschenrechte. Wo ist das Problem, dass alle Meinungen, die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, gegen Demokratie und Menschenrechte, für Terror und Diktatur, für Rassismus, für Nationalsozialismus und andere rechtsradikale Ideoligien, für Verschwörungswahn agitieren, scharf kritisiert werden? Wo ist da das Problem? Im Gegenteil: Es ist in einer Demokratie wichtig, sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen und alle deren Gegner - mit rechtsstaatlichen Mitteln - zu bekämpfen.

  8. 36.

    Frau Holle,
    es mag sein das Sie die Einschätzung nicht teilen, das Herr Hildmann vor allem ein brandgefährlicher in seinem Narzissmus verletzter Mann ist. Frank Überall - den ich als langjährigen WDR-Journalisten sehr schätze - irrt in seiner Analyse und ich bin zuversichtlich, käme es zu einem Gespräch zwischen Herrn Sundermeyer und Herrn Überall, revidierte Herr Überall den Eindruck es handele sich hier bloß um eine Marketingstrategie. Zweifellos ist sie es. Aber jene die sie entlarven oder bedrohen, befinden sich in REALER Gefahr. Die blosse Reduzierung auf eine Marketingstrategie erinnert in ihrem Irrtum fatal an die 90er Jahre, in der der weit verbreitete Naziterror als "Schlägereien unter Jugendlichen" verharmlost wurde. Mit Folgen die wir noch heute zu tragen haben.
    Zweifellos verwendet Hildmann nur politische Versatzstücke. Aber Männer mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen verantworten die meisten Verletzten und Toten in Deutschland. Das ist eine sehr reale Gefahr.

  9. 35.

    Justiz und Polizei brauchen sich nicht zu wundern, wenn sie nicht mehr ernst genommen werden und keiner mehr Achtung vor der Polizei hat. Wenn man ungehindert hetzen darf und das keine Konsequenzen hat, darf man sich nicht wundern, wenn Polizisten angegriffen werden. Das beginnt bei Verkehrskontrollen und endet bei Krawallen. Die Hemmschwelle sinkt permanent. Ich frage mich nur, ob die Justiz so untätig wäre wenn Herr Hildmann das was er Herrn Beck angedroht hat, einem Staatsanwalt androhen würde.

  10. 34.

    Ich teile die Hiobsbotschaften zu Hildmann des RBB Angestellten Sundermeyer nicht. Zweifelsohne ist Hildmann ein schräger Vogel mit viel Verbal-Rabulistik. Ein langes Strafregister hat er nicht. Der Politologe Frank Überall verbindet mit Hildmanns Vorgehensweisen eine „findige und amüsante Strategie der Wut-PR“. Ich teile diese Einschätzung. Man wird sehen, was an den Vorwürfen im Sinne des Strafrechts dran ist, die zuständigen Behörden ermitteln.

  11. 33.

    Alder, Dienstag, 21.07.2020 | 04:32 Uhr:
    "Es ist einfach nur noch unerträglich, was in diesem Land passiert. Absolut jeder, der aus dem herrschenden Meinungskorridor ausschert - egal in welchem Thema - wird absolut fertig gemacht und zum Abschuss fertig gemacht."

    Das ist absoluter UNSINN, dass JEDER "fertig gemacht" werden würde, der anders denkt. Sie leiden an Verfolgungswahn!

    Alder, Dienstag, 21.07.2020 | 04:32 Uhr:
    "Aber warum darf eine linke TAZ-Autorin ungestraft fordern, alle Polizisten auf den Müll zu verwerfen und wird dafür auch noch von Teilen der linken Medien in Schutz genommen?!"

    Das ist auch UNSINN! Denn das hat die taz-Autorin nicht geschrieben.

    Sie sind zu faul oder nicht in der Lage zu lesen und plappern stattdessen lieber unsinnigen Verschwörungswahn nach. Das ist alles typisch für Verschwörungswahnsinnige. SIE sind Teil des Problems!

  12. 32.

    Herr Alder,
    zunächst ist festzustellen, dass die von Ihnen kritisierte Kolumnistin der TAZ nicht forderte "alle Polizisten auf den Müll zu verwerfen" wie Sie stilsicher formulieren. Diese Ihre Behauptung ist schlicht eine Lüge und schon deshalb wenig geeignet, mit ihr hier den Anspruch auf Redlichkeit zu erheben.
    Offenbar an Ihnen vorbeigegangen - es machte ja Arbeit - oder von Ihnen aus funktionalen Gründen ignoriert,
    löste der Text der TAZ-Autorin eine sehr scharfe selbstkritische Diskussion sowohl in der TAZ selbst, als auch eine differenzierte kritische Diskussion in der Öffentlichkeit aus, die dem Gegenstand der Diskussion mehr diente, als Sie es hier auf der Grundlage einer Lüge tun.
    Offenbar sind Sie nicht in der Lage zwischen einer hitzigen Debatte im politischen Raum und einem brandgefährlichen Narzissten wie Hildmann zu unterscheiden, der allem Anschein nach medizinischer Behandlung bedarf um nicht weiter und eskalierend für sich und Öffentlichkeit Gefahr zu werden.

  13. 31.

    .... mal wieder auf dem rechten Auge blind. Nur so ist das Verschleppen der Ermittlungen gegen Herrn H. - den man getrost einen hassgesteuerten Psychotiker nennen kann (ein Narzisst allein entwickelt noch keine Wahnfantasien von diesem Kaliber!) - irgendwie nachzuvollziehen.

  14. 30.

    Herr Prenzlauer,
    im Falle von Herrn Hildmann ist es wenig hilfreich den Absurditäten seiner Konstruktionen im einzelnen zu folgen, oder sie in ihrer Brüchigkeit und mangelnden Logik analysieren zu wollen. Noch weniger hilfreich ist ein Journalismus, der ihm mit seinen pseudopolitischen Konstruktionen und Tiraden wichtigkeit bestätigen. Und das im Grunde ja auch nur, weil er knallige Schlagzeilen liefert. Hildmann ist ein extremer Narzisst, der in den letzten Monaten seine existentielle Grundlage komplett verloren hat. Im Grunde referiert er seine psychische und existentielle Lage im Nachgang zu seinem letzten öffentlichen Auftritt offen und klar selbst auf seinem YouTube Kanal. Staatsanwälten täten gut daran jetzt sofort eine psychiatrische Begutachtung anzuordnen, um Gefahren für die Öffentlichkeit abzuwenden. Strukturell unterscheidet Hildmann nichts von Bekanntem. Wie man es zum Beispiel von gewaltaffinen, narzisstischen Männern kennt, die von ihrer Partnerin verlassen wurden.

  15. 29.

    Man kann nur hoffen, dass der Rechtsstaat seine Arbeit macht und Verbrecher hinter Gittern bringt.

  16. 28.

    Geehrter Olaf Sundermeyer - vielen Dank. Wieder einmal. Für Ihren Qualitätsjournalismus.
    Sie deuten es an: Wir werden Zeuge einer Eskalationsspirale die weniger ein Fall für den Staatsanwalt, mehr einer für den sozialpsychiatrischen Notdienst ist. Umsomehr ist Hildmann brandgefährlich, weil man es mit einem extremen Narzissten zu tun hat, der in den letzen Monaten alles verloren hat was seine Existenz einmal ausmachte. War er als Vergankoch bekannt, ist er es heute nur noch für seinen psychischen Zusammenbruch. Im Kern liegt die Besonderheit allein darin, dass die Öffentlichkeit Zeuge seiner eskalierenden Pathologie wird. Er ist Pleite, seine Geschäfts- und Vertragspartner haben ihm gekündigt und er umgibt sich nur noch mit einem Umfeld, das ihn in seiner Pathologie bestätigt und befeuert, um daraus ihre eigenen Pathologien zu bestätigen. Er hat keine Freunde, keine Partnerin. Er hat nur noch seinen Hund. Das alles ist kein Witz und kein Spass. Wer möchte findet unter HoGeSatzbau mehr

  17. 27.

    Der Kerl ist kein Veganer, es ist nur sein Geschäftsmodell. Viele Veganer haben sich von dem Typen deswegen schon abgewandt, nun auch noch wegen seines rechtsradikalen Wahnsinns.
    Wegschließen, meinetwegen auch in eine Anstalt. Mit seinen Jüngern und Gesinnungsgenossen

  18. 26.

    Sie haben doch Internet - informieren Sie sich doch dort zuerst, bevor Sie Ihre Unwissenheit offenbaren und die USer hier fragen.
    Und die ersten Worte Ihres Kommentares sind so sinnlos wie unreflektiert - zeigen sie doch, dass der Geschichtsunterricht in Ihrer Zeit nicht der war, der geeignet war, Sie auch zu unterrichten und Wissen zu vermitteln, außer, dass nur im "Westen" die Faschisten lebten und in der DDR gegen das Dritte Reich gekämpft wurde und der sozialistische Boden der reinste Frieden war.

  19. 25.

    Ich fand dieses demo-verbot unter Corona sehr angenehm. Bon mir aus, kann das ewig bestehen. Wenn man mal ehrlich ist, welche Demo hatte bis jetzt einen Sinn? Vor allem, welche Demo aus letzter Zeit? Den Paragraphen kann man getrost abschaffen.

  20. 24.

    Es ist einfach nur noch unerträglich, was in diesem Land passiert. Absolut jeder, der aus dem herrschenden Meinungskorridor ausschert - egal in welchem Thema - wird absolut fertig gemacht und zum Abschuss fertig gemacht. Und dabei ist die Radikalität von Hildmanss Aussagen nur der Vorwand. Ja auch ich finde Hildmanns Aussage über Beck verwerflich. Aber warum darf eine linke TAZ-Autorin ungestraft fordern, alle Polizisten auf den Müll zu verwerfen und wird dafür auch noch von Teilen der linken Medien in Schutz genommen?! Warum darf ein Ministerpräsident der Linkspartei einen Oppositionspolitiker als "widerlichen Drecksack" beleidigen und ihm den Stinkefinger zeigen? Warum darf ein türkischstämmiger Vereinsfunktionär Deutsche als "Köterrasse" abwerten? Wenn das alles unter Meinungsfreiheit fällt, warum darf dann Hildmann nicht sagen, was er machen würde, wenn er - was niemals passieren wird - Reichskanzler würde?!

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