Fahrgäste mit Mundschutz steigen in einen Bus ein. (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Video: Brandenburg Aktuell | 29.05.2020 | T. Majerowitsch | Bild: dpa/Soeren Stache

Beschränkungen wegen Corona - Was in Brandenburg jetzt erlaubt ist - und was verboten

Die Corona-Regelungen sind in Brandenburg inzwischen mehrfach gelockert worden. Dennoch gibt es weiterhin zahlreiche Einschränkungen. Hier finden Sie den aktuellen Stand der Ge- und Verbote.

Zu den Beschränkungen in Berlin klicken Sie bitte hier.

Am 26. Mai wurden in Brandenburg erneut zahlreiche Beschränkungen, die zur Eindämmung des Corona-Virus erlassen wurden, gelockert. Einige Regelungen gelten bereits ab dem 28. Mai, andere greifen danach. Außerdem hat die Landesregierung weitere Lockerungen ab dem 15. Juni angekündigt. Welche genau, darüber wird noch beraten.

Dennoch müssen Brandenburgerinnen und Brandenburger aktuell mit Einschränkungen in ihrem Alltag leben. Hier finden Sie einen Überblick:

Kontaktbeschränkungen

Erlaubt: Öffentliche Orte wie Wege, Straßen, Plätze und Parks dürfen auch ohne "triftigen Grund" betreten werden. Zudem ist ab 28. Mai der Aufenthalt im öffentlichen und privaten Raum mit bis zu zehn Personen möglich, sofern die Abstände eingehalten werden können. Nach wie vor dürfen sich zwei Haushalte - unabhängig von der Personenzahl - gemeinsam drinnen oder im öffentlichen Raum aufhalten, auch wenn sie aus verschiedenen Bundesländern kommen. Als Haushalt gelten Lebenspartnerinnen und -partner sowie Kinder, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht, und Wohngemeinschaften.

Kinder dürfen beispielsweise im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Betreuung von einer haushaltsfremden Person beaufsichtigt werden. Zudem sind Spielplätze wieder geöffnet. Für Selbsterntende auf Gemüse- und Obstfeldern gilt eine Personenbeschränkung von 20 Teilnehmern.

Nicht erlaubt: Zu allen Menschen ist ein Abstand von 1,5 Metern zu wahren. Die Kontaktbeschränkungen wurden deutschlandweit bis 29. Juni verlängert.

Private Feiern

Erlaubt: Ab 28. Mai sind Feiern im privaten oder familiären Bereich "aus gewichtigem Anlass" mit bis zu 50 Personen zugelassen. Solche Anlässe definiert die Landesregierung beispielsweise als Hochzeitsfeiern nach einer kirchlichen oder standesamtlichen Trauung wie auch als private Feiern zu Kommunion, Konfirmation oder Jugendweihe. Ebenfalls dürfen Silberne, Goldene und Diamantene Hochzeiten gefeiert werden sowie Schulbeginn und Schulabschluss - das alles, sofern dabei die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Runde Geburtstage wie ein 80. gelten ebenfalls als "gewichtiger Anlass". Die Feiern können auch in Gaststätten zwischen 6 und 22 Uhr stattfinden. 

Nicht erlaubt: Sonstige Geburtstage dürfen nicht mit bis zu 50 Menschen gefeiert werden. Sie sind nur mit bis zu zehn Feiernden gestattet, wenn dabei die Abstandsregeln befolgt werden können.

Einzelhandel

Erlaubt: Alle Geschäfte dürfen unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche wieder öffnen.

Nicht erlaubt: Geschäfte, Einkaufszentren und Kaufhäuser müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden gewährleisten. Kundinnen und Kunden müssen zudem beim Einkauf Mund und Nase bedecken. Ausgenommen davon sind Kinder unter sechs Jahre und Menschen, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen keine Maske tragen können. Gehörlose und schwerhörige Menschen sowie deren Begleitperson müssen ebenfalls keine Maske tragen.

Dienstleistungen

Erlaubt: Friseurbetriebe dürfen öffnen, Kundinnen und Kunden müssen allerdings Mund und Nase bedecken. Fußpflege, Kosmetik-, Nagel-, Tattoo und Sonnenstudios sowie Massagesalons dürfen wieder öffnen, auch wenn es sich um medizinisch nicht notwendige Behandlungen handelt. Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigte müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bei Fahrunterricht oder Musikunterricht oder ähnlichen Angeboten wird die bestehende Teilnehmerbegrenzung von fünf Personen ab 28. Mai aufgehoben.

Gaststätten und Cafés dürfen den Betrieb zwischen 6 und 22 Uhr wieder aufnehmen - aber nur, wenn sie zubereitete Speisen anbieten. Die Betreiber müssen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen. Raststätten und Autohöfe sind geöffnet, ebenso Kantinen in Betrieben und Behörden.

Am Donnerstag, 28. Mai, dürfen ebenfalls Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen.  

Nicht erlaubt: Das Prostitutionsgewerbe bleibt geschlossen.

Schulen und Universitäten

Erlaubt: Öffentliche und freie Schulen sind unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln geöffnet. Schülerinnen und Schüler kehren schrittweise zurück in den Schulbetrieb. Prüfungen dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln stattfinden, dasselbe gilt für Leistungserbringungen an Hochschulen. Lerngruppen dürfen in Abhängigkeit zur Raumgröße 15 Personen nicht überschreiten.

Der Betrieb in Bibliotheken und Laboren an Universitäten ist eingeschränkt möglich, Mensen und Cafeterien sind geöffnet. Für Nachhilfeunterricht ist die Begrenzung von maximal fünf Teilnehmern ab dem 28. Mai aufgehoben.  

Für Feste an Schulen gilt ebenfalls ab dem 28. Mai: Unter freiem Himmel sind bis zu 150 Personen erlaubt und in geschlossenen Räumen bis zu 75 Personen.

Nicht erlaubt: Der Präsenzlehrbetrieb ist weiterhin ausgesetzt, Lehrveranstaltungen finden online statt.

Kitas

Erlaubt: Kitas bieten seit dem 25. Mai einen eingeschränkten Regelbetrieb an - zunächst für mindestens vier Stunden in der Woche haben Eltern damit berufsunabhängig Anspruch auf einen Betreuunngsplatz. Dabei sollen Kinder in den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen werden, wenn ihre Eltern keine häusliche oder private Betreuung organisieren können. Voraussetzung ist außerdem die Einhaltung der bisherigen Gruppenstrukturen sowie der Hygienevorschriften in den Einrichtungen selbst. Vorrang haben Vorschulkinder. Entscheidend für die Platzvergabe ist die individuelle Situation in den Einrichtungen. Zudem können Landkreise und kreisfreie Städte die Umsetzung selbst regeln.

Für Eltern in systemrelevanten Berufen, die bisher die Notbetreuung ihrer Kinder in Anspruch genommen haben, ändert sich nichts. Zu den systemrelevanten Berufsgruppen zählen unter anderem Mitarbeiter im Gesundheits- und Entsorgungssystem, sowie pädagogisches Personal, Polizei und Feuerwehr, Medienvertreterinnen und -vertreter sowie Landwirtinnen und -wirte. Wenn eine häusliche Betreuung nicht gewährleistet werden kann, genügt es, wenn ein Elternteil zur relevanten Berufsgruppe gehört. Alleinerziehende haben ebenfalls Anspruch auf Notbetreuung.

Veranstaltungen in Kitas sind ab dem 28. Mai nur unter freiem Himmel erlaubt, allerdings gilt eine Beschränkung von 150 Personen.

Nicht erlaubt: Die Gruppen werden weiterhin in minimierter Zahl betreut. So gilt für Krippenkinder und die Kindertagespflege von null bis drei Jahren, dass maximal fünf Kinder gemeinsam beaufsichtigt werden dürfen. Ab drei Jahren können die Gruppengrößen regional davon abweichen. Die Gruppengröße ist dabei abhängig von der Einhaltung der Hygienestandards. Große Treffen inhäusig bleiben verboten.

ÖPNV

Erlaubt: In den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht die Pflicht zum Tragen eines Schutzes, der Mund und Nase bedeckt. Die Kontaktbeschränkungen zum Aufenthalt mit mehreren Menschen im öffentlichen Bereich sind gelockert, der Mindestabstand von 1,5 Metern muss aber eingehalten werden. Die erste Tür von Linienbussen im Regionalverkehr ist wieder geöffnet, um Fahrgästen einen Ticketkauf zu ermöglichen.

Nicht erlaubt: In Bussen und Bahnen ist der Kontakt mit den Fahrerinnen und Fahrern zu vermeiden. Allerdings ist es den örtlichen Verkehrsunternehmen in Brandenburg laut Aussage des Verkehrverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) mittlerweile selbst überlassen, ob sie den vorderen Türbereich von Bussen absperren.

Sport

Erlaubt: Fitnessstudios und Freibäder dürfen ab dem 28. Mai wieder öffnen. In Freibädern werden die Gästezahlen an die Größen der Schwimmbecken und Liegeflächen angepasst. Zudem dürfen Indoor-Sportarten ohne engen Körperkontakt wieder betrieben werden. Auch Umkleide- und Duschräume dürfen genutzt werden. Öffnen dürfen Tanzschulen und Tanzstudios, Gymnastik- und Turn- und Sporthallen.

Ab 13. Juni sollen Thermen, Trockensaunen mit einer Temperatur von über 80 Grad (ohne Aufgüsse) und Hallenbäder unter bestimmten Voraussetzungen für Besucher öffnen dürfen - darunter auch das Tropical Islands.

Boots- und Flugsport ist gestattet. Ebenso erlaubt ist Sport auf Außenanlagen und ein anschließendes Verweilen im Freien, sofern die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. Mannschaftssport ist erlaubt, solange Körperkontakt vermieden wird. Sportvereine dürfen zudem wieder Wettkämpfe veranstalten. Bundesligateams sowie Profisportlerinnen und -sportler können beim zuständigen Gesundheitsamt eine Sondergenehmigung einholen. 

Nicht erlaubtSpiele der Fußball-Bundesligisten müssen noch ohne Zuschauer stattfinden. Auch sonstige Sportanlagen bleiben für Zuschauer geschlossen. Mannschaftssport mit engem Körperkontakt darf nicht stattfinden. Ebenfalls bleiben Indoorspielplätze geschlossen.

Kultur

Erlaubt: Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken dürfen öffnen, sofern der Mindestabstand eingehalten und Warteschlangen vermieden werden können. Auch Musikschulen dürfen den Betrieb aufnehmen. Autokinos und vergleichbare Angebote wie "Autokonzerte" dürfen für den Publikumsverkehr öffnen. Gedenkstätten mit Außenanlage sind ebenfalls teilweise geöffnet.

Ab dem 6. Juni können Theater, Kinos und Konzerthäuser wieder öffnen. In Räumen können dann Veranstaltungen mit bis zu 75 Menschen stattfinden, im Freien mit bis zu 150 Menschen. Auch Freizeitparks dürfen öffnen.

Wenn sich die Infektionslage nicht verschlechtert, sollen ab dem 1. August zudem Kulturveranstaltungen für bis zu 150 Besuchern in Räumen und bis zu 500 Personen im Freien möglich sein. Allerdings unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Zudem sollen Amateurchöre und - orchester dann wieder proben dürfen. 

Ab September sollen dann Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Besuchern möglich sein. Voraussetzung: Die Corona-Lage hat sich nicht verschlechtert und die Hygieneauflagen müssen eingehalten werden.

Nicht erlaubt: Die Häuser von Tier- und Wildparks bleiben zu. Es finden keine Jahrmärkte statt. Popkonzerte sind nicht erlaubt und Clubs werden vorerst nicht wieder aufmachen.

Demonstrationen und religiöse Veranstaltungen

Erlaubt: Nachdem das Brandenburger Verfassungsgericht am 3. Juni die Versammlunsgregeln teilweise gekippt hat, sind öffentliche Versammlungen mit mehr als 150 Teilnehmern grundsätzlich erlaubt. Im Einzelfall kann die Versammlungsbehörde sie aber wegen einer konkreten Infektionsgefahr untersagen. In geschlossenen Räumen dürfen sich 75 Personen gemeinsam aufhalten. Das gleiche gilt für nicht-religiöse Bestattungen sowie für standesamtliche Eheschließungen. Feiern zum Schulanfang und zum Schulabschluss sowie Jugendweihe-Zeremonien, jeweils mit bis zu 75 Besuchern in geschlossenen Räumen, sind ebenfalls zugelassen.

Nicht erlaubt: Feiern zum Schulanfang in geschlossenen Räumen von Kindertagesstätten sind laut der Eindämmungsverordnung untersagt. Großveranstaltungen sind generell bis mindestens 31. August untersagt.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Erlaubt: Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern dürfen Besuch empfangen. Dasselbe gilt für Menschen in Pflegeheimen. Die Anzahl ist allerdings auf eine Person begrenzt. Werdende Mütter sowie frisch entbundene Frauen und Neugeborene dürfen vom Vater oder Lebenspartner sowie der Lebenspartnerin besucht werden. Auch Patienten und Patientinnen in Hospizen dürfen Besuch empfangen. Menschen mit Handicaps haben Anspruch auf Notbetreuung, wenn es keine andere Betreuungsmöglichkeit etwa durch Angehörige gibt.

Nicht erlaubt: Werkstätten für Menschen mit Behinderung und entsprechende Tagesförderstätten bleiben abseits der Notbetreuung geschlossen, sofern dort keine systemrelevanten Tätigkeiten ausgeführt werden. So können etwa diejenigen beschäftigt werden, die zur Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Betriebs in besonders wichtigen Teilbereichen erforderlich sind.

Reisen

Erlaubt: Wer einen Zweitwohnsitz besitzt, kann diesen in vielen Bundesländern wieder besuchen. Zudem öffnen weitere Bundesländer nach und nach Hotels, Gaststätten und Campingplätze unter strengen Auflagen und einer Beschränkung der Gästezahl. Mecklenburg-Vorpommern darf beispielsweise ab 25. Mai wieder bereist werden. Dann dürfen auch Betreiber von Hotels und Pensionen in Brandenburg wieder Übernachtungen anbieten.

Wohnmobil- und Dauercampingplätze sind offen, Charterboote dürfen vermietet werden. Voraussetzung dafür ist ein eigenes Sanitärsystem - also keine Gemeinschaftsbäder. Seit dem 25. Mai können Hotels wieder Gäste beherbergen, ebenso wie Ferienwohnungen und -häuser. Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind ebenfalls erlaubt.

Nicht erlaubt: Für das gesamte Ausland gilt noch bis mindestens 14. Juni eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

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Kommentar

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83 Kommentare

  1. 83.

    Wenn ab 13. Juni wieder die Hallebäder öffnen dürfen, gilt das dann auch für Rehabilitation - Kliniken ?

  2. 82.

    Hochzeiten sind mit 50 Gästen wieder erlaubt. Aber niemand kann sagen, unter welchen Bedingungen. Müssen alle Gäste 1,5 auseinander sitzen? Darf man tanzen? Muss die Feier in Restaurants 22 Uhr enden, auch wenn es eine geschlossene Veranstaltung ist? Es ist eine Zumutung Brautpaare und Gastronomen so im Unklaren zu lassen.

  3. 81.

    Dürfen Musikvereine mit 10 Musikern (Blasmusik) in Vereinräumen, unter Einhaltung der Abstandsregeln, den Probenbetrieb wieder aufnehmen?

  4. 80.

    @ rbb: "Nicht erlaubt: Zu allen Menschen ist ein Abstand von 1,5 Metern zu wahren. Die Kontaktbeschränkungen wurden deutschlandweit bis 29. Juni verlängert."
    Das stimmt so nicht.
    Den Menschen meines Hausstandes oder meiner "Verbandelung" (Kinder mit Wechselmodell, Ex, Zukünftiger, sonstewie-Lebensabschnittbegleiter) darf ich (zu) nahe treten. Ebenso pflege/begleitungsbedürtigen Menschen aller Art (Omma, Kind, Pflegebedürftige).

  5. 79.

    In Berlin durften die Kneipen, Gaststätten und Cafes zwischen 6 und 22 Uhr wieder öffnen, gilt das auch für Kneipen in Brandenburg die nur Getränke anbieten bzw keine Speisen?

  6. 78.

    Meine Brautpaare möchten bei uns feiern. Was muss ich beachten. Bitte genaueste Angaben, damit ich mich darauf vorbereiten kann und eine praesise Aussage gegenüber meinen Kunden geben kann. Es sind die Vorschriften für Brandenburg.

  7. 77.

    Leider gehen auch viele Einkaufszentren sehr lasch mit den Bestimmungen um und gestatten es, dass Kunden ganz ohne Maske oder oft mit der Maske "auf Halbmast", also die Nase guckt frei raus, durch den Landen laufen. Was kann man da machen? Sagt man etwas, weißt die Leute darauf hin, bekommt man nur ziemlich freche Antworte oder gar Drohungen. Warum überwacht nicht ein Sicherheitsdienst solche halböffentliche Bereiche? Auch das Verkaufspersonal zuckt nur hilflos mit den Schultern.

  8. 76.

    "Gaststätten, Cafés und Kneipen dürfen den Betrieb zwischen 6 und 22 Uhr wieder aufnehmen," Gilt das auch für Kneipen in Brandenburg, die keine Speisen anbieten? Denn die durften ja schon vorher öffnen.

  9. 75.

    Danke rbb. Ich bin immer mehr verwirrt von den Unterschieden zw. Berlin und Brandenburg. Da ich in einem Land arbeite, aber im anderen wohne betrifft mich alles irgendwie. Da komme ich langsam doch etwas durcheinander. Wäre mal ein toller Service, wenn Ihr in einer Tabelle beide vergleichen würdet ;-))))

  10. 74.

    Hallo Geli,

    tatsächlich haben wir Lokis Kommentar missverstanden. Sie beide haben vollkommen recht. Vielen Dank für die Hinweise, wir haben die Passage korrigiert.

    Beste Grüße und einen schönen Abend,

    Ihre Redaktion

  11. 73.

    In einer anderen Rubrik
    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/05/urlaub-touristen-spreeewald-kahnfahrten-pfingsten.html
    war eine andere Forums-Teilnehmerin auch schon diesem Missverständnis aufgesessen.
    Bitte prüfen Sie das unbedingt nochmal nach. Dass man sich jetzt mit mehreren haushaltsfremden Personen treffen darf, hebelt das Abstandsgebot aus § 1 trotzdem nicht aus. Da bin ich mir ziemlich sicher.

  12. 72.

    Ja, aber das heißt nur, dass sich jetzt 2 Haushalte oder 10 Leute gemeinsam im öffentlichen Raum treffen dürfen! Die Abstandsregel aus §1 gilt trotzdem für alle, außer der in §1 genannten Ausnahmen! Siehe auch meinen Kommentar #65. Loki hat recht!

  13. 71.

    Hallo Loki,

    in der Verordnung heißt es weiter: "Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Haushalts gestattet".

    Beste Grüße!

  14. 70.

    Da stimmt was nicht RBB. Die kontaktbeschränkung ist anders geregelt:

    „Jede Person hat die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Haushalts auf ein Minimum zu reduzieren. Zwischen Personen ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Satz 2 gilt nicht für Ehe- oder Lebenspartner oder Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht.„

    Wo habt Ihr 2 Haushalte her?

  15. 68.

    Eine Strategie ist gegenwärtig nicht erkennbar aber noch viel schlimmer ist die Nichtkommunikation der Regierung mit den Bürgern. Wobei sich der Ministerpräsident besonders zuruckhaelt. Eine Führung durch Herrn Woidke spüre ich als Bürger nicht.

  16. 67.

    Im Bereich TKS (Speckgürtel) haben die Busfahrer definitiv keine Maske auf. Mit Ach und Krach haben die Verkäuferinnen jetzt größtenteils eine Maske. Immerhin. Hat ja seit Beginn des Lockdowns kaum 2 Monate gedauert, bis das so kam...

  17. 66.

    Mitarbeiter Im Einzelhandel im Einzelhandel mit direktem Kundenkontakt müssen jedoch laut Verordnung auch einen Mund Nasenschutz tragen, in dem Artikel steht nur Kundinnen und Kunden!

  18. 65.

    Hallo rbb, im obigen Text steht:
    "Nicht erlaubt: Es gilt die Zwei-Haushalte-Regelung für den Aufenthalt im Freien. Das heißt, wer draußen ist, darf dabei nur von Personen aus einem weiteren Haushalt begleitet werden. Zu allen anderen Menschen ist ein Abstand von 1,5 Metern zu wahren."

    Das würde bedeuten, das Abstandgebot gilt nicht zwischen den zwei Haushalten??

    Da versteh ich die Regelung in der Verordnung anders. Denn da steht (§1), die Abstandsregel gilt nur nicht für Ehe- oder Lebenspartner oder Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht.

    Oder hab ich das falsch verstanden?

  19. 64.

    Gerade habe ich bei Web.de gelesen....

    Freibäder und Fitnessstudio öffnen am 28.05.2020 .... Juchu. :-)

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