Leeres Fußballstadion in Halberstadt
Audio: Inforadio | 24.03.2021 | Andreas Friebel | Bild: imago images / Jan Huebner

Klares Votum der Vereine - Regionalliga-Saison soll abgebrochen werden

Seit Anfang November pausiert die Regionalliga Nordost - und sie wird den Spielbetrieb wohl auch nicht wieder aufnehmen. Die Vereine haben sich am Mittwoch für einen Saisonabbruch ausgesprochen. Eine endgültige Entscheidung soll Mitte April fallen.

Die Vereine der Regionalliga Nordost haben sich mehrheitlich für einen Abbruch der laufenden Saison ausgesprochen. Das ist das Ergebnis einer Videoschalte, die am Mittwochabend zwischen den Vereinen und dem Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) stattfand.

"Nach rund zweistündiger Beratung haben die Vereine [...] den Spielausschuss einstimmig gebeten, einen Antrag an das Präsidium des NOFV zu stellen, in dem die Beendigung der Saison festgelegt wird", heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands.

Endgültige Entscheidung wohl erst Mitte April

Nach rbb-Informationen wird das Präsidium des NOFV Mitte April über den Abbruch der Saison entscheiden. Bis dahin bleibt der Spielbetrieb weiter ausgesetzt.

Einigkeit herrscht demnach auch darüber, dass es einen Aufsteiger geben soll. Viktoria Berlin hat als ungeschlagener Tabellenführer beste Chancen, in die 3. Liga aufzusteigen. In dieser Saison hat der Sieger der Nordost-Staffel das direkte Aufstiegsrecht in die 3. Liga.

Sendung: rbb24, 24.03.2021, 21:45 Uhr

5 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 5.

    Wie sehr das Infektionsgeschehen kontrolliert ist sehen wir ja an den Coronafällen in 1. - 3. Liga und auch in anderen Profisportbereichen wo die Wettkämpfe stattfinden dürfen.
    Für Gastronomen, Hoteliers, Einzelhändler; Veranstaltungstechniker, Künstler; semiprofessionelle Fußballer (Regionalliga) etc. ist es auch ihr Job. Aber die genießen leider nicht solche Privilegien wie die "teuren" Profis.
    Wahrscheinlich sind die nicht so systemrelevant oder haben einfach keine Lobby.

  2. 4.

    Warum nicht?
    Ist schließlich ihr Job und das Infektionsgeschehen ist kontrolliert.

  3. 3.

    Hauptsache der Profi(t)sport geht weiter- welch merkwürdige Zeichensetzung

  4. 2.

    Ich bin dann auch dafür, dass es diese Saison keine Absteiger geben soll. Bei zwei Aufsteigern aus Liga 5 (und eventuell Magdeburg als Absteiger aus Liga 3) gibt es dann 21 oder 22 Mannschaften in der nächsten Saison. Da sollte es dann auch nur eine Runde geben, also jeder nur einmal gegen jeden spielen. Eventuell kann man ja dann nochmal teilen und die ersten zehn sowie die letzten zehn spielen noch einmal unter sich. Dann kommt man auf vertretbare 30 Spiele.
    Wenn jeder nur einmal gegen ein anderes Team spielt, sollte man natürlich fair verteilen, also die "Publikumsmagnete" mischen (z.B. wenn Cottbus gegen Jena spielt, dann Jena gegen Lok Leipzig zuhause und Lok Leipzig zuhause gegen Cottbus).

  5. 1.

    Es wäre eine vernünftige Entscheidung! ...und wenn es Absteiger geben sollte, dann muss die Quotientenregel greifen... wobei ich bei 10 oder auch 13 Spielen gegen Abstieg bin - rein rechnerisch könnten ja selbst die aus dem unteren Tabellendrittel noch aufsteigen...

Nächster Artikel

Bild in groß
Bildunterschrift