Ein Pilzsammler hockt im Wald vor einem prall gefüllten Pilzkorb.
Bild: rbb/Iris Wußmann

Maronen, Steinpilze und Pfifferlinge - Pilzschwemme in der Lausitz

Pilzfreunde kommen derzeit in der Lausitz und im Elbe-Elster Land voll auf ihre Kosten. In den Wäldern gibt es Maronen, Steinpilze und Pfifferlinge in Hülle und Fülle.

Vereinzelt sind die Pilze durch Fröste in der Nacht allerdings angeschlagen und nicht mehr zum Essen geeignet, sagt der Drebkauer Pilzexperte Lutz Helbig.

"Wenn die draußen im Freien stehen, bekommen sie natürlich Frost, keine Frage. Die weiter im Wald stehen - die sozusagen die Pudelmütze des Waldes über den Ohren hatten - die sind besser über diese Temperaturen gekommen.", erklärt der Sachverständige.

Pilze, die Frost abbekommen haben, erkennt man an einem matschigen, gammeligen Zustand - sie werden weich und wässrig und sind zum Verzehr nicht mehr geeignet, sagt Lutz Helbig.

Pilze wachsen munter weiter

Pilzexperte Lutz Helbig schätzt, dass die Pilzsaison in den Lausitzer Wäldern noch bis Ende Oktober / Anfang November dauern wird, wenn das Wetter mitspielt.

Speziell geschulte Pilzberater geben Auskunft darüber, welche Pilze essbar sind und von welchen man lieber die Finger lassen sollte. Die Termine der Pilzberatungen können Interessierte bei den Stadt- und Kreisverwaltungen erfragen.   

Sendung: Antenne Brandenburg, 07.10.2019, 14:50 Uhr

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