Eingang zum Cottbuser Filmfestival am Staatstheater (Bild: picture alliance)
Audio: Antenne Brandenburg | 05.11.19 | Josefine Jahn | Bild: picture alliance

Helfer beim Filmfestival Cottbus - "Es kommen immer Katastrophen"

Vom 05. bis zum 11. November ist Cottbus die Filmhauptstadt Europas. Hunderte Filme werden beim 29. Filmfestival gezeigt. Damit das überhaupt stattfinden sind eine Menge helfende Hände nötig - und eine gute Stimmung im Team. Von Josefine Jahn

Seit Dienstag ist Cottbus wieder die Filmmetropole Europas. Über 200 Filme, vorwiegend aus Osteuropa werden beim Filmfestivali gezeigt. Damit aber an den acht Spielorten alles reibungslos läuft, braucht es viele Helferinnen und Helfer: vor, während und nach dem Event.

Viele sind bereits seit Jahren dabei. Sie haben aus der Festival-Woche eine Tradition gemacht, um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden.

Die "Steinis" haben das Festival im Griff

Sie hängen in der ganzen Stadt, die bunten Plakate, die auf das 29. Festival des osteuropäischen Films in Cottbus hinweisen. geklebt werden sie von den "Steinis", einer Gruppe von Freunden rund um Festival-Geschäftsführer Andreas Stein. Jedes Jahr auf's Neue treffen sie sich in Cottbus, wenn das Festival ruft. 15 freiwillige Helfer sind mittlerweile dafür zuständig, dass vor und hinter den Kulissen alles reibungslos abläuft.

"Wenn man nicht so viel Zeit hat, dann braucht man immer einen festen Anlass, damit man irgendwas zusammen machen kann", meint Stein. "Wir haben zum Glück das Festival und versuchen immer noch einen zweiten Anlass im Jahr zu finden, damit wir uns wirklich alle nochmal wiedersehen", erklärt der Geschäftsführer. Für viele sei die Festivalwoche wie ein Ferienlager, die Vorfreude entsprechend groß.

Viele Kleinigkeiten und ein paar Katastrophen

Während der Woche kann es aber auch stressig werden, meint Antje Ewald aus dem Team. "Es kommen immer Katastrophen, irgendwas passiert immer", erzählt sie. Aber auch die Kleinigkeiten summieren sich. "Irgendeiner muss fahren, die ganzen Sonderspielstätten müssen betreut werden, dann muss da mal ein Beamer hin, 35 Millimeter-Bänder müssen dorthin gebracht werden", zählt sie auf. Dazu kämen noch die gastronomischen Belange. Die ersten zwei Tage seien in der Regel am anstrengendsten, ab Donnerstag sei es ruhiger, sagt Ewald. Auch den ein oder anderen Film können sie sich dann ansehen - wenn es die Zeit erlaubt.

Die Helfer kommen aus Cottbus, Berlin oder Dresden, viele nehmen sich extra Urlaub für das Festival. "Es ist so schön, ich komme sehr gerne extra deswegen her", erzählt David Schlieder. "Es ist wirklich bezahlter Urlaub mit Freunden", fügt er an. Die Stimmung im Team sei hervorragend: "Eigentlich lachen wir von Sonntag bis zum übernächsten Montag durch."

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