Kooperation bei Ausbildung - Leag-Azubis könnten bald Panzer reparieren

Bundeswehr-Transportpanzer vom Typ Fuchs (Quelle: rbb/Sebastian Schiller)
Bild: rbb/Sebastian Schiller

Der Energiekonzern Leag will bei der Ausbildung von Fachkräften zukünftig mit der Heerinstandsetzungslogistik GmbH (HIL) in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) zusammenarbeiten. Am Freitag wird dazu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Die HIL ist ein bundeseigener Partner der Bundeswehr und betreibt drei Instandhaltungswerke deutschlandweit, eines davon in Doberlug-Kirchhain. Aufgabe der HIL ist es unter anderem, landbasierte Waffensysteme der Bundeswehr zu reparieren.

Geplant ist, dass der Standort in Doberlug-Kirchhain zum "Kompetenzzentrum Rad" innerhalb der HIL wird. Dort sollen zukünftig alle schweren Einsatzfahrzeuge der Bundeswehr instandgehalten werden. Dabei wollen sich HIL und Leag ergänzen. Elektroniker der Leag könnten Teile der Ausbildung in der HIL und Mechatroniker der HIL einzelne Module bei der Leag absolvieren. Über die konkrete Ausgestaltung der Zusammenarbeit sollen jetzt weitere Absprachen erfolgen.

Die Bundeswehr investiert in den nächsten zehn Jahren rund 42 Millionen Euro in den Standort. So ist beispielsweise eine neue Instandsetzungshalle, eine Wasch- und Strahlhalle, ein neuer Motorenprüfstand und die Erweiterung der Teststrecke geplant. Eine separate Arbeitsgruppe der Landesregierung begleitet die Investition, um Planungsabläufe und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 04.06.2021, 8:30 Uhr

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