Polizei warnt vor Internet-Kriminalität - Betrugsopfer in Forst und Senftenberg haben viel Geld eingebüßt

Symbolbild: Ein Hacker mit einem Bildschirm auf dem "Password cracked" steht
Bild: imago/Science Photo Library

Wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten beim Handel mit einer Onlinewährung wurde eine Frau in Forst (Spree-Neiße) von Unbekannten per E-Mail kontaktiert. Daraufhin habe sie den mutmaßlichen Betrügern den Fernzugriff zu ihrem Computer und zu ihrem Online-Banking gestattet, teilt die Polizei mit. Es sei mehrfach Geld auf Konten in Asien übwerwiesen worden, insgesamt ein fünfstelliger Eurobetrag.

In einem anderen Fall, heißt es in der Polizeimeldung weiter, ist ein Rentnerehepaar aus dem Landkreis OberspreewaLd-Lausitz von angeblichen Bankmitarbeitern betrogen worden. Die vermeintliche „Sicherheitsabteilung“ des Kreditinstitutes hatte sich telefonisch gemeldet, weil ein Konto des Paares gehackt worden war. Auch hier folgte das Paar den Anweisungen. In drei Fällen seien dadurch vierstellige Geldbeträge überwiesen worden. Nachdem das Ehepaar Verdacht geschöpft hatte, erstattete es Anzeige bei der Polizei.

Hinweise der Polizei

Die Polizei warnt erneut vor Betrugsversuchen beim Online-Bankinmg. Immer wieder würden Betrüger, die sich als Mitarbeiter der Online-Sicherheitsabteilung der Banken ausgeben, bestimmte Kontoeinstellungen überprüfen. Niemals werden Bankangestellte Kunden auffordern, Transaktionsnummern (TAN) für Überprüfungen anzugeben oder Passwörter, PIN oder andere sensible personenbezogene Daten erfragen, erklärt die Polizei in diesem Zusammenhang.

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