Strukturwandel in der Lausitz - Bund will in Cottbus ein Kompetenzzentrum Regionalentwicklung eröffnen

Luftbild Cottbus mit Rathaus, Puschkinpark, Wendisches Viertel, Oberkirche (Foto: rbb/Schneider)
Audio: Antenne Brandenburg | 06.09.2021 | Daniel Friedrich | Bild: rbb/Martin Schneider

Cottbus soll im Rahmen des Strukturwandels eine weitere neue Einrichtung bekommen. Ende des Jahres 2021 will der Bund in der Stadt ein Kompetenzzentrum Regionalentwicklung eröffnen. Das hat der rbb am Montag von einem Sprecher des zuständigen Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung erfahren.

Das Kompetenzzentrum soll die Bundesregierung beraten und den Strukturwandel in den betroffenen Regionen begleiten und unterstützen.

Hochqualifizierte Lausitzer haben sich beworben

Der Strukturwandel soll von dem neuen Zentrum wissenschaftlich untersucht werden, auch eine Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg ist geplant.

Konkret gehe es dabei zum einen um die Frage, was mit den Menschen durch den Kohleausstieg passiere, so der Sprecher gegenüber dem rbb. Untersucht werden soll außerdem, welche Auswirkungen der Wandel auf die Neugestaltung der Region habe - von der Digitalisierung über die Wettbewerbsfähigkeit bis hin zur Landschaftsgestaltung.

Bis Ende nächsten Jahres sollen 55 Arbeitsplätze entstehen. Laut Institutssprecher gebe es bereits viele Bewerbungen für die Stellen. Darunter seien "hochqualifizierte Leute aus der Lausitz", heißt es. Zurzeit werde nach einem passenden Bürogebäude für das neue Kompetenzzentrum gesucht.

Sendung: Antenne Brandenburg, 06.09.2021, 13:30 Uhr

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