Carl-Thiem-Klinikum Cottbus - Neue Anlage in der Nuklearmedizin für genauere Diagnosen

Der neue PET-Computertomograph am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Der neue PET-Computertomograph | Bild: CTK

Am Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum geht am Mittwoch (06.10.2021) in der Nuklearmedizinischen Klinik eine neue Anlage zur Diagnostik in Betrieb. Wie das CTK in einer Pressemeldung mitteilt, werden dabei zwei Verfahren kombiniert.

Zum einen werden durch die Computertomographie hochauflösende Schnittbilder des Körpers erzeugt. So werden Organveränderungen diagnostiziert. Zum anderen können durch das nuklearmedizinische Verfahren der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) Veränderungen bei bestimmten Stoffwechselprozessen frühzeitig erkannt werden. Vorher wird der Körper des Patienten mit schwach radioaktiver Markersubstanz angereichert. Durch die Kombination beider Verfahren können die Veränderungen, bei Tumoren beispielswseise, Millimeter genau lokalisiert und Therapien individualisiert geplant werden, heißt es in der Pressemeldung weiter.

Der neunmonatige Einbau des fast zehn Millionen Euro teuren Gerätes sei bei laufendem Klinik-Betrieb erfolgt. Das Carl-Thiem-Klinikum versorgt vor allem Patienten aus Südbrandenburg aber auch aus Ostsachsen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 06.10.2021, 11.30 Uhr

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