Stadtgrün Calau - 150 bis 200 Bäume werden in Calau bei anhaltender Trockenheit gewässert

Mo 25.07.22 | 15:13 Uhr
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Mario Sander bewässert einen Baum in Calau
Audio: Antenne Brandenburg | 25.07.2022 | Daniel Mastow | Bild: rbb/Daniel Mastow

So, wie in vielen Orten, werden bei der anhaltenden Trockenheit auch in Calau Stadtbäume gewässert. Jan Hornhauer, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, sagt rbb24, dass vor allem Bäume, die zwischen fünf und 15 Jahre alte sind, gewässert werden.

Wasserwagen mit dem Stadtgrün in Calau gewässert wird
Wasserwagen in Calau | Bild: rbb/Daniel Mastow

Im Stadtgebiet betrifft das etwa 150 bis 200 Bäume. Jeder von ihnen werde jetzt mit etwa 100 Liter bewässert. Zudem, so Hornhauer, gebe es in der Stadt einen Aufruf, dass Anwohner öffentliche Pflanzen vor ihrer Haustür gießen mögen.

Der in Calau tourende Wasserwagen der Stadt hat einen 1.000-Liter Wassertank an Bord. Der werde fünf bis sechs mal pro Schicht gefüllt, sagt Mario Sander, einer der Fahrer am Rande seiner Tour am Montag. Das werde wohl auch noch einige Wochen so weitergehen, denn die Trockenheit halte an, ist sich Sander sicher.

Sendung: Antenne Brandenburg, 25.07.2022, 14.12 Uhr

3 Kommentare

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  1. 3.

    Korrekt, wenn man das Schwimmbad-/Poolwasser ein paar Tage stehen lässt, verflüchtigen sich die Chemikalien und man gewinnt dadurch enorme Mengen an Wasser. Deswegen verstehe ich die Gartenbesitzer mit ihren Pools nicht, die ihr Poolwasser gedankenlos in die Kanalisation verplempern statt das "abgestandene" Wasser besser in ihrem Garten versickern lassen.

  2. 2.

    "Aber bis da eine Änderung eintritt, das werde ich wohl leider nicht mehr erleben!"
    Ich darf Sie einladen!
    Anders als hier noch vor ein paar Tagen an anderer Stelle um die z.B. im (eigenen) Garten eigentlich zwingende(!) Entsorgung von Gartenpools über das Abwasser diskutiert wurde, haben andere Städte das bereits als kommunales Gießwasser erkannt!
    Schlagzeile: "1,1 Millionen Liter Schwimmbad-Wasser für Münsters Bäume"
    Wenn die 4te Abwasserreinigungsstufe verpflichtend eingeführt würde, wäre schon längst die Wasserhaltung möglich.
    Umdenkprozesse in der Politik brauchen eben Zeit. In Brandenburg wird dieser Sommer hoffentlich die letzte Mahnung sein.

  3. 1.

    Ich verstehe immer noch nicht, warum, (egal wo in Deutschland/Europa/weltweit)das Brauchwasser nach der Kläranlage nicht für solche Zwecke verwendet wird, sprich Bäume in Ortschaften/Städten oder in die Wälder/Landschaften. Auf unsere Nahrungsmittel auf den Feldern wird auch die Gülle von unseren armen Nutztieren verteilt, d.h. auch die Antibiotika und andere Medikamente, die den Tieren vorsorglich (warum auch immer??)verabreicht wurden, landet genau auf den Feldern mit unseren Nahrungsmitteln. Immer noch besser, als wenn das Wasser dann durch die Flüsse in den Meeren verschwindet. Aber bis da eine Änderung eintritt, das werde ich wohl leider nicht mehr erleben!

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