Eine Frau hält einen grünen und roten Apfel in den Händen © imago/Westend61
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Nach Gerichtsprozessen um das Ehrenamt - Guben findet keine Apfelkönigin

Guben findet keine Kandidaten für das Amt der Apfelkönigin bzw. des Apfelkönigs. Die Neißestadt sucht bisher vergebens nach einem Nachfolger, der Guben bei verschiedenen Veranstaltungen in ganz Deutschland repräsentieren soll. Noch bis zum 11. August können sich Kandidaten beim Marketing- und Tourismusverein bewerben. Der Grund für das Desinteresse könnten laut Verein die Querelen um den Möchtegern-Apfelkönig Marko Steidel sein.

Trotz Klagen nicht zum Apfelkönig

Das Amt der Apfelkönigin Guben hatte unfreiwillig in ganz Deutschland Aufmerksamkeit erregt, als der Gubener Marko Steidel die Wahl, bei der er vor zwei Jahren angetreten war, nicht anerkennen wollte. Er behauptete damals, dass Stimmen manipuliert worden seien. Seitdem überhäuft Steidel die Gerichte mit Klagen, die allesamt abgewiesen wurden. Vom Marketing- und Tourismusverein verlangte er Schadenersatz in Höhe von 25.000 Euro.

Bewerber müssten mindestens 18 Jahre alt sein und ihren Wohnsitz in Guben oder in der Gemeinde Schenkendöbern haben. Außerdem dürfe es laut Geschäftsführerin Kerstin Geilich keine ausstehenden Zahlungen gegenüber dem Marketing- und Tourismusverein geben. Damit ist es für den gescheiterten Kandidaten Steidel nach wie vor nicht möglich sich auf das Amt zu bewerben.

Sendung: Antenne Brandenburg, 6.07.2018, 16.45 Uhr  

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