Schülergruppen auf der Suche nach dem Ziel (Bild: rbb/Sebastian Schiller)
Audio: Antenne Brandenburg|04.07.2018 | Bild: rbb/Sebastian Schiller

Zeugnisse jagen mit Geocaching - Wenn die Giftzettel zwischen Rosen liegen

Wer sein Zeugnis bekommt, hat eigentlich ein ganzes Schuljahr lang genug Fragen beantwortet. In Forst ging das sogar am Tag der Zeugnisausgabe weiter. Die Antworten ergaben Koordinaten. Und wer den richtigen Ort fand, bekam sein Zeugnis. Von Sebastian Schiller

Im Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Spree-Neiße-Kreis) verteilt Klassenleiter Andreas Kühn Zettel. Zeugnisse sind es aber nicht, obwohl es der letzte Schultag ist. Denn bevor die Schüler der 7b des Friedrich Ludwig Jahn-Gymnasiums ihre Noten bekommen, müssen sie erstmal Fragen beantworten.

Fragenbogen zum Geocaching (Bild:rbb/Sebastian Schiller)
Bild: rbb/Sebastian Schiller

Mit der richtigen Lösung zum Ziel

Acht Fragen stehen auf jedem Zettel. Die meisten davon haben direkt mit dem Rosengarten zu tun: Welche Fläche hat die Anlage? Welches dieser Bilder zeigt ein Rosengewächs? Wie heißt die aktuelle Rosenkönigin? Gar nicht so leicht für Einige.

Hinter den Antworten stehen Zahlen. Sind die Antworten richtig, ergeben sie eine Zahlenfolge, mit deren Hilfe man zum Ziel kommt. Denn: Es handelt sich um Koordinaten. Mit Hilfe einer Handy-App können die Schüler nach diesen Koordinaten suchen. Immerhin einen Hinweis gibt es: Das Ziel liegt definitiv im Rosengarten.

"Lass mal googeln!"

Hilfsmittel sind erlaubt. Für die Suche braucht man sowieso ein Smartphone. Einige Schüler suchen deshalb auch im Internet nach der richtigen Antwort. Andere haben die passenden Kontakte: "Über meine Oma", meint eine Schülerin. "Die hat hier mal gearbeitet, und da wusste sie ganz viele Aufgaben."

Eine Schülerin bekommt im Rosengarten ihr Zeugnis (Bild: rbb/Sebastian Schiller)
Bild: rbb/Sebastian Schiller

Spaß auch ohne Erfolg

Am Ende schafft es trotzdem nur eine Gruppe, alle Fragen richtig zu beantworten. Für die anderen gibt es trotzdem Zeugnisse, da kommt keiner drum herum. Vielleicht wird die gleiche Aktion im nächsten Jahr wiederholt, denn ihren Spaß hatten alle Beteiligten. Bis zum nächsten Schuljahr ist aber erstmal Schluss mit den Fragen, jetzt sind Ferien.

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