Baustelle am Cottbuser Hausptbahnhof (Bild: rbb/Daniel Jorewitz)
Audio: Antenne Brandenburg | 16.05.19 | Daniel Jorewitz | Bild: rbb/Daniel Jorewitz

Blick auf die Baustelle - Bahnhof Cottbus soll im August fertig sein

Der Umbau des Cottbuser Hauptbahnhofs ist aktuell eines der größten Bauvorhaben in Südbrandenburg. Der völlig neugestaltete Bahnhofsvorplatz soll in drei Monaten fertig sein. Dann gibt es einen zentralen Verkehrsknotenpunkt für Bus, Straßen- und Eisenbahn.  

Zeitplan kann eingehalten werden

Auf der Baustelle ist der Fortschritt gut zu erkennen: Viele Wege und Parkplätze sind bereits fertig. Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe zeigt sich am Donnerstag zufrieden mit den Arbeiten. "Ich denke, wenn es fertig ist, wird es schon von der Gestaltung her gut sichtbar und imposant sein", so Tzschoppe.

Baustelle am Cottbuser Hausptbahnhof (Bild: rbb/Daniel Jorewitz)
Bild: rbb/Daniel Jorewitz

Wenn die Dächer der Haltestellen fertig sind, ist Cottbusverkehr am Zug. So müssen für die Straßenbahnen beispielsweise noch Oberleitungen installiert das Kundenzentrum fertiggestellt werden. Im Juli wird es die ersten Testfahrten für die Straßenbahnen geben. Dabei sollen sich auch die Fahrer an die neue Streckenführung gewöhnen.

Der Zeitplan kann eingehalten werden, verspricht Bürgermeisterin Tzschoppe. Am 4. August soll der neue Vorplatz mit einem großen Familienfest eingeweiht werden. Mit der Einweihung verschwinden außerdem die für die meisten Cottbuser lästigen Umleitungen im Umfeld des Bahnhofs.

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7 Kommentare

  1. 7.

    Zitat: "Über drei Jahre Bauzeit um aus einem ebenerdigen Parklatz eine Bus- und Tramhaltestelle zu formen ist schon eine wahre Meisterleistung. Kein architektonisches oder technisches Highlight, aber gedauert hat es fast so lange wie der Bau des Istanbuler Flughafen."

    Das das gesamte Gebiet mühevoll in einem Raster von in glaube 2x2m mit Hilfe von Bohrungen nach Munition abgesucht werden mußte ist Dir klar? Auch, daß unter dem Platz ein riesiger neuer Wassersammler gebaut wurde? Und das in der ganzen Zeit der Verkehr aufrechterhalten werden mußte?
    Ebenerdig war das Gebiet. Das stimmt. Jetzt ist es zum Bahnhofsberg ansteigend...

    Zitat: "(...)dass ALLE! TRAM-Linien den Bahnhof anfahren werden"
    Technisch ist das möglich, aber vor allem die Madlower wollen die längere Fahrzeit nicht.
    Und ja, es spart auch mindestens einen Kurs. Der allerdings geht mindestens in der neuen Buslinie 9 auf (Bahnhof - Südeck). Diese Linie könnte man allerdings in der Tat auch mit der Bahn fahren.


  2. 6.

    Zitat: "Für einen Taxistand brauchen wir keine jahrelangen Planungen. Der gehört einfach dazu. Daran muss eine Baudezernentin denken"

    Darum geht es doch garnicht! Das ganze nördliche Gebiet hinter dem neuen Tunnelausgang wird demnächst umgestaltet. Warum sollte man da jetzt einen provisorischen Taxistand einrichten?
    Wenn Du ein Taxi brauchst findest Du es nach Fertigstellung der Südseite dort. Oder Du buchst es per Telefon/App.
    Ich habe ja schon Probleme damit, daß über die angeblich zuwenigen Fahrradabstellplätze* gemeckert wird, aber wegen einem nicht vorhandenen Taxistand...


    *Hierbei hat die Stadt aber immer gesagt, daß nachgerüstet wird, wenn erkennbar wird, daß das geschaffene (deutlich über dem ehemaligen Bestand liegede) Angebot nicht ausreicht.

  3. 5.

    Für einen Taxistand brauchen wir keine jahrelangen Planungen. Der gehört einfach dazu. Daran muss eine Baudezernentin denken

  4. 4.

    Über drei Jahre Bauzeit um aus einem ebenerdigen Parklatz eine Bus- und Tramhaltestelle zu formen ist schon eine wahre Meisterleistung. Kein architektonisches oder technisches Highlight, aber gedauert hat es fast so lange wie der Bau des Istanbuler Flughafen.
    Schaut man auf die WEB-CAM grenzt es ab und zu an ein Wunder, wenn man dort mehr als 6 Leute am Werkeln sieht.
    Im Übrigen hieß es anfangs, dass ALLE! TRAM-Linien den Bahnhof anfahren werden, wird aber nicht, weil es angeblich eine EXPRESS-Verbindung von Madlow ins Stadtzentrum geben muss, die es nicht verkraftet, einen Umweg zu fahren. Das CV ggf. vor einigen Jahren zuviele Bahnen nach Osteuropa vertickte kann nicht evtl. die Ursache sein? 72 Tatras hatte CV einst,als Doppeltraktion also 36 Einheiten. Derzeit sind theoretisch 21 verfügbar für ein Netz mit 4 Linien. Nicht gerade üppig mit Blick auf das Alter der Bahnen.

  5. 3.

    Zitat: "Ganz toll finde ich , das unmittelbar am Spreewaldbahnhof, am Ausgang des neuen Tunnels, auch ein Taxistand vorhanden ist."
    Was willst Du uns damit sagen? Es gibt dort (noch) keinen Taxistand. Soll Deine Aussage also sarkastisch sein?
    Das fände ich etwas zu früh, wenn doch erst gerade so richtig angefangen wird mit den (Um-)Planungen rund um den gesamten Bereich zwischen RAW, Viehmarkt, Von-Alvensleben-Kaserne und eben dem direkten Umfeld des nördlichen Bahnhofausgangs.
    Es gibt im Netz genügend Berichte (viele davon bei der Lausitzer Rundschau und natürlich auch auf den Seiten der Stadt Cottbus) darüber, was man so mit diesem recht großen Gebiet vorhat.
    Da steht zwar sicher nichts von einem Taxistand, aber das ist ja nun wirklich auch nicht das dängenste Problem...

  6. 2.

    So ein Rasengleis hätte auch der Landeshauptstadt Potsdam gut zu Gesicht gestanden. Scnon allein, um zu demonstrieren, dass die Straßenbahn das einzige Verkehrsmittel ist, bei dem sich Grün und Verkehr nicht gegeneinander ausschließen. Allerdings steht da in Potsdam immer noch die Behäbigkeit vor, dass Parallelverkehre geduldet werden, aus Werder/Havel und aus Golm sind es allein drei Buslinien, die kilometerweit parallel zur Straßenbahn fahren und die vom Bund mitfinanzierte Straßenbahntrasse damit faktisch entwerten.

  7. 1.

    Ganz toll finde ich , das unmittelbar am Spreewaldbahnhof, am Ausgang des neuen Tunnels, auch ein Taxistand vorhanden ist. Da merkt man das bei der Planung wieder mal „Profis“ am Werk waren.

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