Elbe-Elster - Polizei löst illegale Techno-Party auf

Symbolbild: Bunte Lichter in einem dunklen Wald (Quelle: dpa/chromorange/Marc Heiligenstein)
Symbolbild | Bild: dpa/chromorange/Marc Heiligenstein

Eine illegale Technoparty hat einen Polizeieinsatz im Elbe-Elster-Kreis im Süden Brandenburgs ausgelöst. Hämmernde Beats hätten in der Nacht zu Sonntag gleich mehrere Anwohner in der Umgebung zum Telefon greifen lassen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Süd rbb|24 am Montag.

Doch bevor die Beamten die Party auflösen konnten, mussten sie dem Sprecher zufolge zunächst die Lärmquelle lokalisieren. Mehrere Polizisten seien der Musik gefolgt, bis sie die Party auf einer Wiese in einem Waldgebiet bei Kraupa gefunden hätten.

Gelände-Beräumung dauerte Stunden

Als die Beamten am frühen Sonntagmorgen ankamen, wurde die Musik den Angaben zufolge abgestellt. Die Beräumung des Geländes habe bis in die Mittagsstunden gedauert, da "das ganze Party-Equipment" habe abtransportiert werden müssen, so der Polizeisprecher. Dazu gehörten demnach unter anderem Lautsprecher und ein Generator.

Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei, welche Vergehen in diesem Fall vorliegen - ob zum Beispiel gegen geltende Corona-Regeln verstoßen wurde. Insgesamt ermittelten die Beamten von 54 Personen die Identität und erstatteten Anzeige, wie es weiter von der Polizei hieß.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.07.2021, 14:30 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    Dann feiert doch ihr niemand stört. Am Tempelhofer Feld zum Beispiel!
    Wenn ich mir allerdings meinen Kiez hier so anschaue sind es eher nicht Jugendliche sondern Erwachsene die Lärmbelästigung chic finden.
    Sehe ich auch immer wieder beim Masken tragen. Es sind die"Bio"deutschen die als sich da verweigern, Jugendliche eher weniger.

  2. 10.

    Ein CDU-Gremium im geschloßenen Raum inmitte eines Tiefpunkts der Pandemie? Geht klar.

    Eine Party im Freien, wenn die Inzidenz sehr niedrig ist? Massiver Polizeieinsatz, Anzeigen, Repression.

    #laschetlächt

  3. 9.

    Dann zieh doch nach Elbe-Elster. Da funktioniert das mit Ruhe und Polizei. Wie armselig ist das denn, wenn Polizeigewalt die einzige Idee ist.

  4. 8.

    So kann nur jemand reden, der nicht betroffen ist. Wir werden seit Ende Juni jedes Wochenende ohne Unterbrechung(! )von illegalen (!) Partys von einem Brachgelände am Juliusturm beschallt. Das Umweltamt und die Polizei wissen Bescheid und unternehmen nichts! Es heißt, immer wieder die Polizei rufen, sonst können wir nichts machen, aber die hat m.E. anderes zu tun. Passieren tut trotzdem nichts. Man muss die jungen Leute feiern lassen, sonst werden sie gewaltätig und unberechenbar, wird gesagt. Wo leben wir eigentlich? Eine Schande und ein Spaß, wenn man bei 30 Grad am Tag und 20 in der Nacht, nur bei geschlossenem Fenster schlafen kann. Klar, ich (wir) waren auch mal jung, es gab Partykeller, Kirchengemeinden, Discotheken. Keiner wäre auf die Idee gekommen 3 Tage ohne Unterbrechung outdoor Party zu machen (geht ja auch nur zugedröhnt). Wir sind auch groß geworden und nicht gewalttätig. Irgendetwas geht da heute eindeutig schief, es gibt keine Regeln und keine Rücksicht mehr.

  5. 6.

    Doch, die jungen Leute „müssen“ in die Natur ausweichen! Aktuell befinden wir uns in den Sommerferien und es ist einfach nichts los im Umkreis. Ich gehöre mit Mitte 30 nicht mehr zu den Partygängern, aber auch ich war mal 16-17-18 und älter... Und auch wenn wenn viele es vergessen haben, man hat auch mal zu jener Generation gehört auf die jetzt geschimpft wird. Überlegen Sie doch mal wo zum Beispiel Sie ihren Partner oder Partnerin kennengelernt haben, vielleicht auf einer Party? Seit Monaten ist Corona bedingt tote Hose. Die aktuellen Zahlen könnten (meiner Meinung nach) auch wieder mehr Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene zulassen. Das sich junge Leute treffen und bei Gelegenheit auch neue Bekanntschaften machen wollen liegt nun mal in der Natur. Danke an den Veranstalter für den Mut, und die Möglichkeit Corona und Masken zu vergessen!

  6. 5.

    Die jungen Leute "mussten" nicht in die Natur ausweichen. Der Veranstalter hat bis zum Brett gedacht und keinen Deut weiter. Der sollte auf Grundlage des Naturschutzgesetzes die härteste mögliche Strafe bekommen.

  7. 4.

    Die eigentliche Ursache, dass die jungen Leute überhaupt in den Wald ausweichen "mussten", liegt doch eher in den immer fragwürdiger werdenden Corona-Bestimmungen. Die sich häufenden Fälle dieser Art zeigen doch, dass die jungen Menschen endlich wieder ihr normales Leben zurückhaben und eben auch mal wieder ausgelassen feiern wollen. Weil geordnet und legal da immer noch kaum was möglich ist, selbst wenn diverse Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden würden, weichen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen halt auf illegale Angebote aus. Wenigstens ist das meistens im Freien, da ist die Infektionsgefahr kaum vorhanden. Sinnvoller wäre es, endlich wieder kontrollierte, legale Angebote zu schaffen.

  8. 3.

    Dann macht endlich die Clubs wieder auf! Dann würde sich die Problematik erledigen - aber nee, die sind ja nicht wichtig für die Boomer - DAS habt ihr dann davon. Wer feiern will findet einen Weg - und sei es dafür in die tiefste Pampa fahren zu müssen-

  9. 2.

    Dem dumpfen Egoismus wegen müssen Tiere leiden. Echt Helden..... Lasse man sie für ihren Frevel zahlen.

  10. 1.

    Offensichtlich haben die Partyveranstaler bereits zu viel geballert. Ziemlich naiv zu glauben die Musik würde man nicht aus der Ferne warnehmen.

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