Zusammenarbeit mit Rolls Royce - Cottbuser Universität forscht an hybrid-elektrischen Flugzeugantrieben

Modell eines mit Rolls Royce-Motoren betriebenen Flugzeuges im neuen Cottbuser Entwicklungsbüro
Modell mit Rolls Royce-Motoren | Bild: rbb/Josefine Jahn

Ein neues Entwicklungsbüro in Cottbus soll an hybrid-elektrischen Antriebe für kleine Flugzeuge arbeiten. Die Kooperation des Herstellers Rolls Royce mit der Brandeburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) wurde am Freitag eröffnet.

Beide Partner arbeiten bereits seit 2003 zusammen. Das neue Büro vereinfache Arbeitsabläufe, sagte Klaus Höschler vom Lehrstuhl Flug-Triebwerksdesign der BTU. Neben dem Einsatz von Batterien werde an kleinen Gasturbinen und Brennstoffzellen geforscht.

Rolls Royce-Motoren an einem Modell im neuen Cottbuser Entwicklungsbüro
Modell im Entwicklungsbüro | Bild: rbb/Josefine Jahn

Für Rolls Royce sei der Standort Cottbus mit der Universität ein wichtiger Partner bei der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien für Flugzeugmotoren, sagte Jörg Au, Technischer Direktor von Rolls Roye Deutschland. Der Konzern werde sich in den kommenden Jahren sehr intensiv mit Möglichkeiten für CO2-neutrales Fliegen beschäftigen, kündigte Au an. Hybrid-elektrische Antriebe seien ein Teil davon.

50 Forschungsarbeitsplätze will Rolls Royce nach eigenen Angaben bis Ende des Jahres in der Region geschaffen haben.

Sendung: Antenne Brandenburg, 08.10.2021, 15.10 Uhr

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