Kraftstoff extrem teuer - Dieselpreis erreicht laut ADAC neues Hoch

Di 11.01.22 | 10:17 Uhr
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Eine Frau hält an einer Tankstelle an einer Zapfsäule eine Zapfpistole in der Hand und betankt ein Auto.
Bild: dpa

Die zwischenzeitlichen niedrigeren Preise an der Zapfsäule steigen wieder. Dieselfahrer müssen derzeit so viel wie nie zuvor für ihren Kraftstoff bezahlen, wie der ADAC am Montag in München mitteilte. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter Diesel 1,584 Euro, das ist der höchste je vom Verkehrsclub gemessene Wert. Örtlich musste am Dienstagmorgen in Südbrandenburg 1,70 Euro für den Liter Diesel bezahlt werden.

Superbenzin der Sorte E10 kostete 1,659 Euro pro Liter und ist damit noch 5 Cent von dem Rekordwert aus dem Jahr 2012 entfernt.

Neben zuletzt erneut gestiegenen Ölpreisen treibt auch der seit Jahresbeginn erhöhte CO2-Preis die Kosten an der Zapfsäule. Laut ADAC wirkt sich die Erhöhung mit rund 1,5 Cent je Liter aus.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.01.2022, 7.30 Uhr

18 Kommentare

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  1. 18.

    Und Gas durch NS 2 geleitet wird deutlich billiger, träumen Sie weiter.
    Wir haben viel zu viel Zeit verplempert uns in Energiefragen möglichst unabhängig zu machen.

  2. 17.

    Was Sie schreiben ist hinlänglich bekannt und die von Ihnen gescholtenen Medien berichten oft genug darüber. Daher sehe ich Ihren Argumentation nur als Fokus Russlands in einer vermeintlichen Opferrolle, die die dortigen Oligarchen nicht verdienen und Ihr inhaltloses Ukraine-Bashing können Sie auch stecken lassen. In Russland gibt es übrigens auch viel Platz für putintreue Einwandernde.

  3. 16.

    Die armen Russen auch, die tun mir wirklich leid.... Wenn es ihnen hier nicht gefällt, in Russland ist viel Platz.

  4. 15.

    2/3 sind Steuern und Abgaben. DAS ist der Preistreiber. Steigt der Ölpreis, dann steigt der Benzinpreis an der Säule durch die Steuern und Abgaben auf das Dreifache der Ölpreiserhöhung. Der Staat könnte die Steuern ja einfrieren und würde keinen Verlust machen. So fließt immer doppelt so viel in seine Taschen, wie der Ölpreis aktuell ist.
    Die Medien stellen das (aus welchen Gründen auch immer) nicht deutlich genug heraus, sodass viele denken, die bösen Ölproduzenten oder Russland wären schuld.
    Dass beim Gas z.B. Russland gezwungen wird durch die Ukraine zu liefern, damit diese dann Durchleitungsgebühren kassieren kann, was den Gaspreis verteuert, aber den westlichen öffentlichen Kassen Subventionen spart, wird auch viel zu selten bis gar nicht erörtert.

  5. 14.

    Bitte nicht vergessen, höhere Spritpreise machen sich auch auf alle Waren bemerkbar und das Heizen.
    Das bezahlt dann jeder.

  6. 13.

    Rechnen ist nicht jedermanns Sache.....mehr als das Eingesparte für zwei mal Urlaub kostet eine PV Anlage nicht. Senkt aber die Stromkosten dauerhaft. Auf der Bank ist das Moos nichts wert, eine bessere und vor allem risikolose Rendite gibt's nirgends. Ich packe mir dieses Jahr noch mal 6KW dazu. Leider ist das Dach dann voll.

  7. 12.

    Ich finde Photovoltaik auf dem Dach eine prima Sache, eine zukunftsträchtige und gute Investition. Mtt dem Auto halte ich es jedoch ebenso: mein HDI, 9-Sitzer mit auch fast 300tkm fahre ich mit 5.7 ltr auf 100km und lass den Wagen in der Fachwerkstatt warten. Das sehe ich auch nachhaltiger als ständig neue Karren zu kaufen. Erst das vorhandene erhalten und verbrauchen und dann evtl. ein weiteres gebrauchtes Fz anschaffen.

  8. 11.

    Wenn im Umkehrschluss dann auch unausgelastete Busse eingestellt würden, wäre dies nachvillziehbar. Wieviele Busse fahren sinnlos leer umher. Und davon abgesehen muss die unsägliche Steuerbefreiung auf Kerosin abgeschafft werden, damit die bekloppte billige Fliegerei gestoppt wird.

  9. 10.

    Ja, die Raserei verstehe ich auch nicht. Da ist der Spritpreis, auch wenn ich die viele Hirnis am Straßenrand mit laufenden Motoren sehe, definitiv zu günstig. Und warum die neue Bundesregierung der FDP unterlegen ist und kein Tempolimit beschlossenen hat, lässt mich auch rätseln. Dann aber laut Herrn Habeck die Klimaziele bis 2030 forcieren, ist für mich an Unglaubwürdigkeit nicht zu überbieten. 120km/h flächendeckend wäre ganz einfach und effektiv, dazu die doofen Sprinter auch wie Lkw, auf 80km/h beschränken und strikte Tempokontrollen durchziehen.

  10. 9.

    Bloß gut - dass Sie die Investitionen in ein E-Auto und die Photovoltaik Anlage nicht gegenrechnen . Davon abgesehen, dass sich man sich diese Investitionen leisten können muss, ist mein Auto mit 300000 km auf der Uhr und noch einmal so viel km vor sich wahrscheinlich nachhaltiger.

  11. 8.

    Mich juckt das nicht nur gerade nicht sondern überhaupt nicht. Strom vom eigenen Dach...
    Und wenn man sieht wie auf der Autobahn gerast wird ist der Sprit immer noch zu billig.
    Ob das von Berlin nach Polen und zurück wirklich was bringt....na ja.

  12. 7.

    Ihre Meinung ist aber für viele Menschen uninteressant. So kann nur ein Großstädter denken, der die öffentlichen Verkehrsmittel vor der Tür hat und keine langen Wege zum Arzt oder Supermarkt. Wenn sie auf dem Land lebten würden sie anders Reden.

  13. 6.

    Die hier genannten Preise sind NICHT die Kraftstoffpreise, sondern die "minimalen" Kraftstoffpreise mit den darauf geschlagenen exorbitanten Steuern und Abgaben. Der Kraftstoffpreis + Transport und Lagerung beträgt nur ca. 1/3 des gezahlten Preises.
    Das bedeutet, wenn der Rohstoffpreis um 1 Cent steigt, schlägt der Staat noch 2 Cent obendrauf. Steigt er um 5 Cent, dann schlägt er 10 obendrauf. DAS ist der wahre Preistreiber.
    Ist der Benzinpreis bis heute um 30 Cent gestiegen, dann gehen 20 Cent davon auf die Kappe des Staates und nicht der Rohstoffkosten.
    Normalerweise würden wir wegen der GESTIEGENEN Rohstoffpreise nur ca. 1,40 für z.B. E10 zahlen statt die jetzigen 1,60.
    (bei einer 40 L Tankfüllung macht das 20,- € wahre Benzinkosten und 40,- € Staatskasse.)

  14. 5.

    zum Glück juckt uns das gerade nicht. Einmal im Monat beide Fahrzeuge in Polen vollgemacht und gut ist. Die Polnische Regierung tut wenigstens was gegen die drastisch gestiegenen Energiepreise. Bei uns wird das einfach ausgesessen und nichts unternommen ausser die Absenkung der EEG Umlage die nicht viel bringen wird.

  15. 4.

    Polen z.Zt. ca. 1,32 € / 5,99 PLN
    Also noch ganz human........


  16. 3.

    hallo zusammen

    nach meiner meinung ist der sprit immer noch zu billig. viele fahrten sind unnötig und oft sind die autos nicht voll besetzt.

    Hemke

  17. 2.

    Diesel wird doch eh schon subventioniert. Je weniger das wird, desto besser.
    "Das Energiesteuergesetz definiert Steuersätze in Höhe von 0,6545 Euro/l auf Benzin und 0,4704 Euro/l auf Diesel."
    https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2018/heft/8/beitrag/das-ende-der-dieselsubvention-verteilungseffekte-einer-co2-basierten-energiesteuerreform.html
    Steuer nach unten, dafür Subventionierung weg. Ok - passt. Wer viel rumrußt und "noxt", soll auch viel zahlen.

  18. 1.

    Dann bitte auch die Kfz-Steuer nach unten anpassen, artgerecht gehaltenen Diesel-Fz verbrauchen deutlich weniger als die Benzinschleudern, sind mit besseren Abgasreinigungssystemen ausgestattet Undd sollten steuerlich an die Benziner angepasst werden oder die Benziner höher besteuern, fertig. Undd an alle tumben Kfz-Hassenden: die Haßspiele sind eröffnet :-P

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