Versorgung wiederhergestellt - Cottbuser Stadtwerke suchen nach Ursache für Stromausfall

Di 19.09.23 | 17:41 Uhr
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Das Cottbusser Stadtzentrum am Bahnhof (Bild: dpa/Patrick Pleul)
Video: rbb24 Brandenburg aktuell | 19.09.2023 | P. Manske/F. Ludwig | Bild: dpa/Patrick Pleul

Ampeln außer Betrieb, der Tram-Verkehr steht still und Menschen stecken in Fahrstühlen fest: In Cottbus kam es Dienstagmittag über Stunden zu einem großflächigen Stromausfall. Nach der Ursache wird noch gesucht.

In mehreren Cottbuser Stadtteilen ist am Dienstag der Strom ausgefallen. Nach Angaben der Stadtwerke Cottbus waren Schmellwitz, Sandow, Stadtmitte und Ströbitz betroffen. Etwa 29.000 Hausanschlüsse waren demnach ohne Stromversorgung. Bis 15 Uhr hätten alle Kunden schrittweise wieder versorgt werden können, hieß es. Die Ursache sei noch nicht abschließend geklärt, teilen die Stadtwerke Cottbus mit.

Um 12:16 Uhr war es in zwei Mittelspannungsteilnetzen zu Unterbrechungen in der Stromversorgung gekommen. Einige Ampeln funktionierten nicht. Auch einige Straßenbahn-Linien waren von dem Stromausfall betroffen und fuhren nicht, wie das Verkehrsunternehmen Cottbusverkehr mitteilte. Die Feuerwehr musste laut der Stadt fünf Menschen aus steckengebliebenen Fahrstühlen befreiten. "In zwei weiteren Fällen mussten Patienten, die auf eine häusliche Stromversorgung angewiesen sind, unterstützt werden."

Zweiter Stromausfall innerhalb kurzer Zeit

Das Carl-Thiem-Klinikum als größter medizinischer Versorger Brandenburgs war nach eigenen Angaben nicht betroffen. Notstromaggregate stünden aber bereit, so eine Sprecherin.

Schon vor zwei Wochen war in einigen Teilen von Cottbus für mehrere Stunden der Strom ausgefallen. Grund dafür war ein Kurzschluss.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.09.2023, 14 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    es gibt da kein „Abfallprodukt Wasser“für Wasserstoff wird ca.das Zehnfache an Wasser endgültig verbraucht !!! Wasser ist auch knapp.Stromausfälle gibt es krass viel seit die AKW abgeschaltet sind,wenn die AKW wieder ans Netz gingen wäre dies die einzige Lösung und nicht Wasserstoff,außerdem deuten Sie es indirekt wohl an als mutmaßlich erfahrener älterer Mitbürger,dass sich die Blackouts häufen werden in Zukunft .Für die Brennstäbe gibt es mittlerweile auch Möglichkeiten des Recycling,bzw. Wiederverwertung. Ich hoffe ihre Ideen waren Ironie?

  2. 10.

    Ist denn die Ursache schon gefunden worden?

  3. 9.

    Zum Glück gab es in CB keinen kpl. Blackout. Als früherer u. a. Elektroinstallateur meine ich, Stromausfälle können immer wieder, überall, auch bei neueren Kabeln passieren. Da müssen keine Bauarbeiten schuld sein, es gibt auch Langzeitfehler in der Isolierung von Mittelspannungskabeln. Zudem kommt es häufig nach einem Stromausfall im Ortsnetz zu weiteren Ausfällen, aufgrund von Überlastung u. daraus resultierenden Zwangsabschaltungen, da damit evt. Folgeschäden am Netz minimiert werden können.

  4. 8.

    Ich würde jetzt keine größeren energiepolitischen Diskussionen anfachen. Es gibt einfach grad ne Menge Baustellen in Cottbus, sowas ist ja ein Klassiker

  5. 7.

    Wasserstoff muß natürlich aber auch noch hergestellt werden. Das geht in dem erforderlichem Umfang natürlich nicht Umweltneutral. Also ist Ihre Meinung nicht ganz so zutreffend in Punkto Umweltfreundlichkeit.

  6. 6.

    Man soll es nicht glauben, aber Wasserstoff lässt sich auch für Notstromaggregate einsetzen und das sogar deutlich einfacher und unproblematischer als Aggregate, bei denen man Dieseltanks benötigt. Und das Abfallprodukt (Wasser) kann man einfach in das Blumenbeet vor der Tür schütten, ohne dass dies einen Einfluss auf die Umwelt hat.

  7. 5.

    Und das schon zum zweiten Mal innerhalb von 3 Wochen in Cottbus.

  8. 4.

    Ich hoffe die Gründe werden gefunden und offen kommuniziert, damit der Bund und die Gemeinden davon lernen können.

  9. 3.

    Meine Rede.

    Wenn spätestens ab 2035 nur noch E-Autos als Neufahrzeuge zugelassen werden (noch mehr "Geräte" die das ohnehin schon marode Stromnetz zusätzlich belasten) wird es nicht gerade besser werden.
    Nun stelle man sich vor die Notstromaggregate die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden müssen dann zeitnah erneuert oder gar "umgerüstet" werden (fast alle werden mit Diesel betrieben) dann will ich nicht daran denken wie es bei einem längerfristigen Stromausfall aussehen wird - vor allem bei systemkritischen Infrastrukturen.

  10. 2.

    Wow,Energiewende ...wunderbar!
    Was da für Strom gespart wurde...weil keiner anlag!
    Weiter so,wird in Zukunft wohl öffters vorkommen.
    Man kann nur hoffen das niemand zu Schaden kommt.

  11. 1.

    Personen, die denken, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke damit zu tun haben in 3, 2, 1......

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