Kreuze und Helme vor dem Kraftwerk Jänschwalde
Video: Brandenburg aktuell | 30.09.2019 | Sascha Erler | Bild: rbb/Anja Kabisch

Maßnahme zum Klimaschutz - Zweiter Block im Kraftwerk Jänschwalde abgeschaltet

Mit einer Mahnwache haben etwa 100 Mitarbeiter des Kraftwerks Jänschwalde die Abschaltung des zweiten von sechs Blöcken begleitet. Nach Block F im vergangenen Jahr wurde am Montag Block E vom Stromnetz getrennt - eine Maßnahme für den Klimaschutz.

Montag, 30. September 2019, 17:00 Uhr. Im zweitgrößten Kraftwerk Deutschlands wird der zweite 500-Megawatt-Block abgeschaltet, Block E. Er geht in den Sicherheitsbetrieb, in den Stand-by-Modus. Rund 100 Kraftwerker protestierten mit einer Mahnwache gegen die Abschaltung. Viele arbeiten seit Jahrzehnten im Kraftwerk Jänschwalde. Für sie ist dieser Tag hochemotional. Es sei noch immer nicht geklärt, wie künftig in Deutschland die Energieversorgung gewährleistet werden kann, wenn die Braunkohleverstromung abgeschaltet wird, sagen sie.

600 Holzkreuze für 600 verlorene Arbeitsplätze

Mit der Abschaltung, die zum Klimaschutz beitragen soll, werden beim Betreiber Leag in den kommenden Jahren etwa 600 Arbeitsplätze überflüssig. Es soll aber keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Die Jobs sollen sozialverträglich abgebaut werden, etwa durch Vorruhestandsregelungen. Zudem sollen Mitarbeiter intern umgesetzt werden. Für die Region gehen die Arbeitsplätze aber trotzdem verloren, sagen die Kraftwerker. Als stillen Protest haben sie deshalb 600 Holzkreuze und Arbeitsschutzhelme auf die Zufahrt zum Kraftwerk gelegt. Geplant war zudem ein Autokorso zum Tagebau.

"Heute ist wieder ein schwerer Tag für uns Kraftwerker. Uns fällt es heute genauso schwer wie vor einem Jahr, einen modernen und flexiblen Kraftwerksblock abschalten zu müssen", erklärte Kraftwerksleiter Andreas Thiem. Vor genau einem Jahr wurde der erste von zwei 500-Megawattblöcken abgeschaltet, auch der wurde in Bereitschaft versetzt, zunächst für vier Jahre. Dann soll endgültig Schluss sein. Dieses Prozedere wiederholt sich nun mit Block E.

Damit verringert sich die sofort verfügbare Leistung des Braunkohleverstromers von 3.000 auf 2.000 Megawatt. Im Notfall können beide Blöcke jedoch wieder hochgefahren werden, allerdings nicht von heute auf morgen. Der Prozess würde etwa zehn Tage dauern.

Die schrittweise Abschaltung von insgesamt acht Braunkohleblöcken im rheinischen Revier und in Ostdeutschland war 2015 als Maßnahme zum Klimaschutz im Energiewirtschaftsgesetz vereinbart worden. Insgesamt 12,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid sollen dadurch wegfallen.

Leag kritisiert Fehlen von adäquaten Ersatz-Arbeitsplätzen

Kritik kam am Montag von Leag-Vorstandschef Helmar Rendez. "Seit der Netztrennung von Block F sind in der Lausitz keine adäquaten Ersatz-Arbeitsplätze entstanden", sagte er in Jänschwalde. Anstatt seitens der Bundespolitik anzuerkennen, dass der Aufbau von Industriearbeitsplätzen Zeit brauche, werde seit Bekanntgabe des Kohlekompromisses im Januar dieses Jahres immer wieder daran gerüttelt und das Ausstiegsdatum 2038 infrage gestellt.

Von der Umweltgruppe Grünen Liga hieß es dazu, der Leag-Konzern werde für die heutige Abschaltung "fürstlich" von der Bundesregierung belohnt. "Wir hoffen, dass das Unternehmen die jährlich dreistelligen Millionenbeträge tatsächlich in der Region verwendet", sagte der Grünen-Liga-Sprecher Rene Schuster.

Für die vorzeitige Abschaltung der Kraftwerke werden die Energiekonzerne RWE, Leag und Mibrag entschädigt. Sie erhalten nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums voraussichtlich insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro. Diese Kosten werden über die Netznutzungsentgelte von den privaten Haushalten und der Wirtschaft bezahlt.

Die Abschaltung der Blöcke war im Energiewirtschaftsgesetz der Bundesregierung geplant. Die Trennung vom Netz wurde nach Betreiberangaben für insgesamt 2.700 Megawatt Braunkohlenkraftwerkskapazität beschlossen, verteilt auf fünf Kraftwerksstandorte in ganz Deutschland. Alle drei deutschen Braunkohlereviere sind betroffen: das Rheinische Revier, das Mitteldeutsche Revier und das Lausitzer Revier. Schrittweise werden die vorgegebenen Blöcke nach einem Zeitplan vom Netz genommen und für jeweils vier Jahre in Bereitschaft gehalten.

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25 Kommentare

  1. 25.

    Bereits heute sind in Deutschland 110 GW Solar- und Windkraft installiert! Aber was nützen uns diese z.T. fürchterlich unsere Landschaft verschandelnden Anlagen, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint und wenn wir die Energie nicht zum Verbrauer transportieren können? So schwankte z.B. in KW 39 die Erzeugung von Windkraft zwischen 2,74 GW und 33,76 GW (am stürmischen Wochenende). Ein Klimapaket müßte jetzt ganz schnell und massive die Entwicklung und Realisierung von Speichertechnologien fördern, damit diese Energie verstätigt werden kann, andernfalls ist Grundlast aus Kohle und Kernkraft nicht ersetzbar! Hier ein Link, den auch Frau Merkel, Herr Altmeier, Frau Beerbold und Herr Harbek ruhig mal anklicken sollten (ich gebe gern Hilfestellung bei der Interpretation): https://www.energy-charts.de/index_de.htm

  2. 24.

    "Aber es muss klare Forderungen geben, z.b. Power2Gas und andere Speicherformen auszubauen." Ganz klar! Die überschüssige Energie sinnvoll zu speichern, auf der einen Seite, aber auch neue Wege zu suchen (geschlossene Wertstoffkreisläufe in Kraftwerksanlagen etc.) - das sollte das Kredo sein. Unbedingt! Denn über kurz oder lang sind Braunkohle & Co. nun einmal endlich. (Ich rede nicht einmal vom CO2, denn mit CCS wäre das Thema ziemlich sauber vom Tisch..) Und wenn man so überlegt: Man hat eine Region die Ingenieure, Facharbeiter - quasi unbezahlbares, jahrelanges Know-How in Hülle und Fülle vorzuweisen hat. Die haben die Technik, die haben das Wissen, die haben einen gewissen pekuniären Spielraum. Also hopp! Nicht tot machen, nicht bankrott spielen, nicht boykottieren. Zusammen forschen, entwickeln und investieren. Gemeinsam könnten wir das schaffen! Aber nicht mit Feindbildern und dieser "die" gegen "uns" - Mentalität..

  3. 23.

    "Und "die konventionellen Energieträger, die unabhängig von äußeren Einflüssen produzieren können - stabilisiert das Stromnetz" stimmt so auch nicht mehr. Dieser Mechanismus gerät immer mehr aus den Fugen." Da die gesicherte Leistung der Erneuerbaren gegen Null geht und Schwankungen durch die Art der Erzeugung vorprogrammiert sind, muss das ausgeglichen werden. Natürlich greift dieser Mechanismus also - noch! (Kann man sich auch schön auf der Seite der Bundesnetzagentur SMARD Strommarktdaten ansehen.) Gerade die Braunkohlekraftwerke müssen extrem flexibel agieren, da der Strom aus Erneuerbaren im Netz Vorrang hat. Regelenergie ist hier das Stichwort. Die hält unser Netz stabil und gleicht eben diese und auch verbrauchsbedingte Schwankungen aus. Noch funktioniert das, auch weil es Kraftwerksparks gibt, die überhaupt darauf reagieren KÖNNEN. Aber ich gebe dir Recht - die Luft wird mit langsam dünner..

  4. 22.

    "Die Energie aus Erneuerbaren kann bisher nicht in dem Maße gespeichert werden..." und solange es keine verlässlichen Aussagen gibt, in welchem Zeitraum das notwendig wird, traut sich da auch niemand zu investieren. Da beißt sich die Katze also in den Schwanz. Niemand ist mit einem plötzlichen Ausstieg geholfen. Nicht unserer Wirtschaft, nicht der Bevölkerung und auch nicht den Mitarbeitern in der Lausitz. Aber es muss klare Forderungen geben, z.b. Power2Gas und andere Speicherformen auszubauen. Das geht nicht, wenn unbegrenzt "Konkurenz" existiert. Über 30 Jahre haben wir für einen weichen und sozialverträglichen Umbau schon verpennt, jetzt bleiben noch 8. Der Schritt wird für alle Seiten zwangsläufig immer härter.
    Und "die konventionellen Energieträger, die unabhängig von äußeren Einflüssen produzieren können - stabilisiert das Stromnetz" stimmt so auch nicht mehr. Dieser Mechanismus gerät immer mehr aus den Fugen.

  5. 21.

    "Es ist auch wichtig, Kraftwerke abzuschalten, schließlich haben wir Überkapazitäten im Netz und Deutschland exportiert jede Menge Strom." Laut Statistik des BDEW wurde in Deutschland im ersten Halbjahr 2019 mehr Strom importiert, als exportiert. Abgesehen davon ist ja eher das Problem, dass wir die Erneuerbaren nicht kontinuierlich zur Verfügung haben. Im Klartext: Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint ... können wir unsere Versorgung mit Erneuerbaren nicht sichern. Die Energie aus Erneuerbaren kann bisher nicht in dem Maße gespeichert werden, wie wir das für eine konstante Stromversorgung in Deutschland brauchen würden. Deshalb haben wir auch einen Energiemix. Was mal als Grundlast bekannt war - die konventionellen Energieträger, die unabhängig von äußeren Einflüssen produzieren können - stabilisiert das Stromnetz, gleicht Schwankungen aus und hält die Netzfrequenz konstant. Ich weiß nicht, ob es schlau ist, diesen Mechanismus bei den Debatten einfach zu ignorieren ...

  6. 20.

    oder mal probehalber alle Subventionen für fossile und Kernbrennstoffe streichen und die bis jetzt von der Gesellschaft getragenen Kosten auf den Energiepreis umlegen. CO2 kostet vorsichtig geschätzt 180€/t, Folgekosten nicht inbegriffen.
    Mal sehen, wer sich das dann auf Dauer noch weiter leisten will, wenn der Verbraucher seinen Verbrauch selbst bezahlen muss.

  7. 19.

    Richtig. Wir importieren in diesem Moment aber auch Wasserkraft aus Norwegen und exportieren denen gleichzeitig Strom aus Kernkraft- und Kohlekraftwerken. Wir exportieren auch Windstrom nach Frankreich und Polen und importieren zur selben Zeit deren Kohle- und Atomstrom. Zumindest auf dem Papier, in der Realität kann man in unsrer Netzstruktur Strom nicht nach Herkunft sortieren. Unterm Strich wird in Deutschland aber deutlich mehr Strom eingespeist als verbraucht.
    Und ob dieses "Quark Greenpeace Angebot" die Arbeitsplätze um die es im Beitrag geht erhalten oder gefährdet hätte können wir nicht sagen. Sicher ist aber, dass der jetzige Wegfall nichts mit "Kohlegegnern" oder Klimaschutz zu tun hat. Jetzt greift gerade dass, was EHP, LEAG, IGBCE, SPD, CDU und Linke stattdessen umgesetzt haben: Ideologie aufrecht erhalten, Milliarden ausgegeben und 600 Arbeitsplätze vernichtet. Punkt.

  8. 18.

    Mal probehalber alle noch vorhandenen Kraftwerke abschalten und keinen Strom aus den Nachbarländern dazu kaufen. Gasleitungen zudrehen und keine Notstromaggregate auf Dieselbasis betreiben. Mal sehen wie weit wir mit Ökostrom kommen.

  9. 17.

    "Ich habe selten so unqualifizierte Artikel wie von Dr. Kawasaki und Peter/Berlin gelesen. "
    Und das alles, weil sie nur nicht Ihrer Meinung sind!

  10. 15.

    Sie machen sich lächerlich mit ihrem Greenpeace Quark Angebot.
    Wir importieren übrigens gerade in diesem Moment reichlich Atom und Kohlestrom und schalten hier ab.
    Was ist das für eine Logik??? Oder hat D ein eigenes Klima?

  11. 14.

    Ich habe selten so unqualifizierte Artikel wie von Dr. Kawasaki und Peter/Berlin gelesen. In ihrer blinden grünen Wut verlieren sie den Blick für realistische Möglichkeiten um den Kohleausstieg zu bewältigen. Nur mit Phrasen dreschen werden wir wohl nicht weit kommen. Sollten sie realistische Vorschläge und Ideen haben, dann sollten sie sich für eine der nächsten Wahlen bereithalten.

  12. 13.

    Ach ja, als EHP die Braunkohlesparte von Vattenfall übernommen hat, gab es noch einen anderen Bieter. Die wollten einen geordneten Ausstieg aus der Braunkohle und den Ausbau und Erhalt der Lausitz als Energiestandort. Dadurch wären wahrscheinlich sogar noch weitere Arbeitsplätze dazu gekommen...

    Na lieber Kohlefreund, haben sich diese 600 Arbeitsplätze gelohnt? Die 1,6 Milliarden für EHP auf jeden Fall...

  13. 12.

    Die Sicherheitsreserve mit Milliardenkosten war eine Reaktion auf die Proteste der IGBCE. Damals sind tausende Mitarbeiter aus den Braunkohleregionen in ihrer Arbeitszeit mit Bussen zu einer Großdemo nach Berlin gekarrt worden. Da (auch heute noch) sehr viele auf die Bedeutung der Braunkohlekraftwerke für die Versorgungssicherheit hinweisen kann man ja auch schlecht auf diese Reserven verzichten. Ohne die abgeschalteten Blöcke würden schließlich die Lichter ausgehen. Da ist es nur logisch genau da Milliarden reinzupumpen. Für die Belegschaft bleibt dann halt nichts mehr übrig. Ist eigentlich auch logisch. Und statt mal langsam auf eine andere Energieversorgung umzusteuern trauern wir lieber weiter den sehr gut bezahlten und unbefristeten Arbeitsplätzen hinterher. Die Kraft und das Geld für die Lobbyarbeit könnte man vielleicht mal wirklich in einen Strukturwandel stecken. Dann entstehen auch wieder neue Arbeitsplätze, aber wir halten lieber an Altem fest, bis es nicht mehr da ist.

  14. 11.

    Wo waren die Krokodilstränen der Bergleute, als zehntausende ihrer Kollegen entlassen wurden. Wo waren dieselben Tränen, als weitere Tausende ausgegliedert wurden und damit schlechtere Arbeitsverträge bekamen, obgleich sie unter den gleichen Bedingungen arbeiteten. Als Cottbus-Nord schloss und eine ähnliche Höhe von Arbeitsplätzen wegfiel, wurde das noch gefeiert, sogar von den Bergbaubefürwortern. Wie unehrlich ist das denn alles? Der Kohleausstieg wird stattfinden und es wird keine politische Entscheidung sein. Mit Kohle ist keine Kohle mehr zu machen. Vattenfall zog sich nicht ohne Grund aus der Kohleverstromung zurück. Und die Leag lebt immer mehr von den Entschädigungen.

  15. 10.

    Getätigte Zusagen der vertraglichen Vereinbarung nicht eingehalten.
    Und diese Regierung will die Energiewende zum Erfolg führen??
    Dafür importieren wir Atom aus F(momentan 3GW) + Kohlestrom aus NL und P (momentan 3GW)...saubere Sache.
    Das ist die Vernichtung tariflich abgesicherter Arbeitsplätze, von den indirekt Betroffenen spricht man hier ja gar nicht.
    Da kann sich niemand über die AfD Wahlergebnisse wundern.

  16. 9.

    Die Chefs der LEAG sind 2 Milliardäre. Die sind bestimmt nicht so reich geworden, weil sie gerne ihre Gewinne mit Arbeitnehmern teilen. Aktuell macht die LEAG seit Jahren Verluste und keine Gewinne. Trotz der sehr erfolgreichen Lobbyarbeit in Brandenburg. Ich habe die starke Vermutung, dass die LEAG nur deshalb weiter den Kohleabbau finanziert, weil sie sich fette Milliarden vom Steuerzahler erhoffen, um die ohnehin unrentablen Kraftwerke abzuschalten. Das ist auch keine Spinnerei. So funktioniert(e) es tatsächlich immer wieder.

  17. 8.

    Mahnwachen sind angebracht für Todesopfer, aber nicht für einen abgeschalteten Block eines Kohlemeilers.

    Klimaaktivisten halten übrigens auch Mahnwachen ab. In Potsdam etwa die letzte Woche jeden Tag. Und zwar unter anderem für die Opfer der Klimakrise. Diese Opfer sind real und nicht symbolisch. Und die werden noch viel mehr, wenn wir in diesem inakzeptablen Schneckentempo beim Kohleausstieg weitermachen!

  18. 7.

    Das sind gute Nachrichten für den Klimaschutz :-) Es ist auch wichtig, Kraftwerke abzuschalten, schließlich haben wir Überkapazitäten im Netz und Deutschland exportiert jede Menge Strom. Ein Fehler im System ist nur, dass die Konzerne 1,6 Mrd. € (!) für den Stromausstieg kriegen, dieses Geld aber offensichtlich nicht in ihre Mitarbeiter*innen investieren .

  19. 6.

    Leute, wacht auf und schaltet einfach mal alle Kohlekraftwerke für eine Woche ab und ihr werdet sehen, ihr werdet auf Hände getragen, damit ihr wieder ans Netz geht!

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