Kühltürmen des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Vereinbarung mit Leag - Cottbus bekommt bis 2032 Fernwärme aus Jänschwalde

Das Kraftwerk Jänschwalde liefert bis 2032 weiter Wärme an die Stadt Cottbus. Das sei von der Stadt, der Stadtwerke-Tochter Heizkraftwerksgesellschaft und der Lausitz Energie Kraftwerke (Leag) vereinbart worden, teilten die Partner am Dienstag mit.

Nach den Angaben soll mindestens die Hälfte der tatsächlich von den Cottbusern verbrauchten Menge an Fernwärme von der Leag bereitgestellt werden. Während des geplanten Neubaus eines Gas-Heizkraftwerkes durch die Stadt solle kontinuierlich und ausreichend Fernwärme bereit stehen.

Zwei von sechs Blöcken abgeschaltet

Ende September war der zweite von insgesamt sechs Blöcken im Kraftwerk vom Netz genommen worden. Beide sind nun in Sicherheitsbereitschaft. Die Abschaltung der Blöcke war im Energiewirtschaftsgesetz der Bundesregierung geplant.

Zudem werde der Standort Jänschwalde weiterentwickelt und mit ergänzenden und neuen Technologien zukunftsfähig aufgestellt, sagte Hubertus Altmann, Leag-Vorstand für das Ressort Kraftwerke. Der Wandel, der mit dem Kohleausstieg 2038 unweigerlich komme, solle so mit den Menschen gestaltet werden, die hier arbeiten und leben, sagte Cottbus Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU). Sie sollen auch in Zukunft auskömmliche Jobs und Perspektiven haben.

Sendung: Antenne Brandenburg, 09.10.2019, 10 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Ein unglaublich schönes Foto.
    Wenn die Realität dahinter nicht mit eine der größten deutschen Umwelt Schweinereien wäre...

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