2G plus ab Montag geplant - Brandenburger Dehoga-Präsident befürchtet weitere Umsatzrückgänge

Fr 14.01.22 | 12:28 Uhr
Ein Aufsteller mit dem Hinweis auf 2G plus steht vor einem Restaurant (Bild: dpa)
Audio: 14.01.2022 | Olaf Schöpe | Bild: dpa

Vor dem Hintergrund verschärfter Corona-Regeln für Gaststätten, Bars und Kneipen ab kommendem Montag befürchtet der Brandenburger Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Olaf Schöpe, weitere Umsatzrückgänge.

Sie würden sich "dramatisieren", so Schöpe dem rbb. Viele Kollegen würden überlegen, ob sie ihren Betrieb weiter aufrecht erhalten können oder wollen. Er rechne mit weiteren Betriebsschließungen und gleichzeitig mit einer Verschärfung der Arbeitskräftesituation in der Branche. Laut Schöpe gibt es in dieser Branche in Brandenburg etwa 40.000 Beschäftigte.

Neue Regeln sollen ab Montag gelten

In einer Pressemitteilung des Verbandes wird Schöpe folgendermaßen zitiert: "Hier wird eine Branche geopfert, um durch die Krise zu kommen, das habe bisher auch schon nicht funktioniert. Die gegenwärtige Politik scheint mehr angstgetrieben zu sein als einem Plan zu folgen, anders kann ich das nicht mehr nennen."

Mit schärferen Regeln für die Gastronomie will die Brandenburger Landesregierung eine fünfte Infektionswelle durch die Omikron-Variante verhindern. Einzelheiten sollen am Freitagnachmittag mitgeteilt werden. Vorgesehen ist, eine 2G-plus-Regelung zu beschließen. Damit dürfen nur noch Geimpfte und Genesene mit einem negativen Corona-Test diese Einrichtungen betreten. Ausgenommen von der Testpflicht sollen Geboosterte sein.

Sendung: Antenne Brandenburg, 14.01.2022, 11.30 Uhr

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