Theater wird 75 - Neue Bühne Senftenberg startet ein Geburtstagsprogramm

Mi 29.09.21 | 14:47 Uhr
Archivbild: Manuel Soubeyrand, Intendant der Neuen Bühne Senftenberg. (Quelle: dpa/P. Pleul)
Bild: dpa/P. Pleul

Mit einer Festwoche ab dem 17. Oktober feiert die Neue Bühne Senftenberg ihren 75. Geburtstag. Darüber hat das Theater am Mittwoch informiert. Zu sehen sein wird beispielsweise "Odysseus", ein Stück, das am längsten zum Repertoire des Hauses gehört. Außerdem kommt die Komödie "Frau Müller muss weg" auf die Bühne. Das Stück ist durch die Kino-Verfilmung mit Katja Riemann in der Hauptrolle bekannt geworden.

Geplant ist auch eine Geburtstagsfeier zum Abschluss der Festwoche am 23. und 24. Oktober 2021. Dabei werde es allerdings aufgrund der bestehenden Corona-Regeln wenig Publikum geben, kündigte die Theaterleitung heute an.

Weihnachtsmärchen steht fest im Plan

Das reguläre Theaterspektakel, für das Senftenberg bekannt ist, ist für das Frühjahr 2022 geplant. Man hoffe, hieß es am Mittwoch während der Präsentation, auf eine Rückkehr zur Normalität, auf eine normale Spielzeit mit viel Publikum und Premieren.

Es gibt wieder ein Weihnachtsmärchen: "Die Schneekönigin". Außerdem mit "Wichtelweihnacht im Winterwald" eine szenische Lesung für Kinder ab vier Jahren. Für sie gelten momentan keine Corona-Beschränkungen. Angekündigt wurde zudem, dass es die "Rocky Horror Show" ab Mai kommenden Jahres im Amphitheater am Senftenberger See geben werde. Insgesamt sind an der Neuen Bühne für die kommende Spielzeit 16 Inszenierungen geplant. Es ist auch die letzte Saison für Manuel Soubeyrand, vor seinem Wechsel in den Ruhestand. Von ihm übernimmt Daniel Ris als neuer Intendant.

Präsentation des Spielplans an der Neuen Bühne Senftenberg: Harald Müller (Gastdramaturg), Manuel Soubeyrand (Intendant), Maren Simoneit (Dramaturgin), Lukas Schädler (Dramaturg), v.l.n.r.
Präsentation an der Neuen Bühne Senftenberg | Bild: rbb/Anke Blumenthal

Publikum soll zurückgewonnen werden

Niemand weiß, wie die kommende Spielzeit aussehen wird, sagte Intendant Manuel Soubeyrand. "Wir alle haben unser Freizeitverhalten verändert und hätten es ganz gern, wenn Theater wieder zur Normalität gehören würde." Aber das sei noch nicht wieder so. "Wir werden ein bisschen Atem brauchen, ehe wir wieder die Menschen verführen, zu uns zu kommen."

Sendung: Antenne Brandenburg, 29.09.2021, 15.40 Uhr

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